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„Das ist richtig viel Geld“: Beeindruckt waren die Kinder, dass eine Harfe rund 5000 Euro kostet. 

Kindergarten Waldram

Musiktag im Giraffenhaus

Wie schön das klingt: Geretsrieder Gymnasiasten waren zu Besuch im Waldramer Kindergarten. Sie haben verschiedene Instrumente vorgeführt und staunende Blicke geerntet.

Wolfratshausen – „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“: Die lautstark gesungene und von Schlaginstrumenten unterlegte Frage blieb im Waldramer Kindergarten am Dienstagvormittag unbeantwortet. Dafür lernten die Mädchen und Buben beim Musiktag in der städtischen Einrichtung viel über verschiedene Instrumente – unter anderem, wie sie rein technisch funktionieren und wie man ihnen harmonische Töne entlockt.

Einige Ensemblemitglieder des Geretsrieder Gymnasiums besuchten das sogenannte Giraffenhaus an der Sudetenstraße in Waldram. Eine davon war Julia Kröpfel. Die Achtklässlerin erklärte den Kleinen, wie sie an ihrer Harfe musiziert. „Die verschiedenen Saiten machen unterschiedliche Töne“, demonstrierte Kröpfel den gespannt lauschenden Kindern. Nach der Theorie durften sich die jungen Zuhörer selbst an der Harfe ausprobieren und zupften oder strichen zögerlich über die Saiten des Instruments. Als Kröpfel ihnen verriet, dass eine Harfe rund 5000 Euro kostet, staunten die Kleinen nicht schlecht. „Das ist richtig viel Geld“, meinte ein Zuhörer stirnrunzelnd. Anschließend wanderten die Kindergartenbesucher zu anderen Instrumenten weiter und beäugten wissbegierig ein Cello, ein Klavier sowie unterschiedliche Schlaginstrumente. Hier konnten die Mädchen und Buben improvisieren: Zum Text „funga alafia“, einem Volkslied aus Ghana, trommelten die Kinder auf Xylophon, Bongos, Cajons und einem Metallophon eigene Melodien.

Für das Projekt zeichnete Bernhard Jilek, Musiklehrer am Geretsrieder Gymnasium, verantwortlich. „Dieser Tag ist auch für die Schüler interessant“, stellte er fest. Für die Instrumentalisten bedeute der Besuch des Kindergartens, einmal in die Lehrer-Perspektive wechseln zu können. Im Kindergarten machte sich das Angebot bereits im vergangenen Jahr bezahlt. „Danach hat eines der Kinder angefangen, Geige zu lernen“, erinnert sich Jilek. Seine eigene fünfjährige Tochter, die die Einrichtung in Waldram besucht, lernt das Cellospiel.

Der Kindergarten legt auch über den Musiktag hinaus großen Wert auf die musikalische Ausbildung der Heranwachsenden. Einmal wöchentlich werden die Kinder in einer musikalischen Früherziehung geschult. Dieses Angebot findet in Kooperation mit der städtischen Musikschule statt. dst

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