Die Kreisklinik bekommt einen neuen Geschäftsführer.
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Die Kreisklinik bekommt einen neuen Geschäftsführer.

Veränderung in der Chefetage

Nach 27 Jahren: Kreisklinik Wolfratshausen bekommt neuen Geschäftsführer

Geschäftsführer Hubertus Hollmann verlässt die Kreisklinik Wolfratshausen. Sein Nachfolger heißt Ingo Kühn und war bisher Hollmanns Stellvertreter.

Wolfratshausen – Wechsel an der Kreisklinik-Spitze: Zum Jahreswechsel übernimmt Ingo Kühn die Geschäftsführung der Einrichtung. Er löst Hubertus Hollmann ab, der seinen Ruhestand antritt. 

Hollmann blickt dann auf eine 27 Jahre andauernde Amtszeit in Wolfratshausen zurück. 1992 stieg Hollmann als Verwaltungsleiter der Klinik ein. Nach der Umwandlung des Krankenhauses in eine gemeinnützige GmbH im Jahre 2002 wurde er zum Geschäftsführer. „Hubertus Hollmann hat das Wolfratshauser Klinikum in vertrauensvoller und kooperativer Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern, wie auch der Kreispolitik, durch sehr anspruchsvolle Zeiten geführt“, lobt Landrat Josef Niedermaier, Aufsichtsratsvorsitzender der Kreisklinik.

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Während seiner Tätigkeit hätten sich die Rahmenbedingungen für den Betrieb von Krankenhäusern, „insbesondere von Grund- und Regelversorgungen“, drastisch verschärft. Dem scheidenden Geschäftsführer sei dabei stets der schwierige Spagat gelungen, „hervorragende medizinische und pflegerische Versorgung“ zu bieten und zeitgleich die betriebswirtschaftlichen Erfordernisse zu meistern. In den vergangenen Jahren seien einige Veränderungen angestoßen worden – beispielsweise kooperiert die Geburtshilfe in Wolfratshausen seit einem Jahr mit der Starnberger Klinik. Auf dem Grundstück am Moosbauerweg soll außerdem künftig eine psychiatrische Tagesklinik gebaut werden. 

Mit Kühn hat sich der Aufsichtsrat für eine interne Lösung entschieden. „In dieser höchst anspruchsvollen Situation war es nicht ratsam, die Position öffentlich auszuschreiben“, sagt Niedermaier. Man brauche Kontinuität. Kühn ist seit 2016 Stellvertreter von Hollmann und zudem Prokurist. 

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Wie Niedermaier betont, war der designierte Klinik-Boss „in alle Prozesse der Geschäftsführung eng mit eingebunden, insbesondere in die Strategieentwicklung“. Niedermaier begrüßt die Entscheidung des Aufsichtsrates und des Kreistags: „Herr Kühn hat sich hervorragend in die Geschäfte eingearbeitet, er steht für Kontinuität und Vertrauenswürdigkeit.“ Bis zum Jahresende steht Hollmann seinem Nachfolger noch zur Seite, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen. „Für sein langjähriges Wirken sprechen wir ihm großen Dank und Anerkennung aus“, sagt Niedermaier.

dst

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