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Einlieferung in Psychiatrie

Nach Trennung: Asylbewerber droht Freundin mit dem Tod

Wolfratshausen - Nach der Trennung hat ein Mann aus Sierra Leone (25) seiner Lebensgefährtin (32) mit dem Tod gedroht. Die Polizei musste Pfefferspray einsetzen. Jetzt ist der Mann in der Psychiatrie.

Am Sonntagabend kam es in einer dezentralen Asylbewerberunterkunft in Wolfratshausen zu einer heftigen Auseinandersetzung. Das meldet die Wolfratshauser Polizei. Auslöser war ein Beziehungsstreit: Eine 32-jährige Frau aus Nigeria hatte sich von ihrem Lebensgefährten, einem 25-jährigen Mann aus Sierra Leone, getrennt.

Als die 32-Jährige, die derzeit in Olching lebt, ihren Partner in Wolfratshausen über die Trennung informierte, kam es zum Streit. Die Polizei rückte an. Der eintreffenden Streife zeigte sich der 25-Jährige hoch aggressiv, berichtet Polizeihauptkommissar Christian Neubert. Der Mann ließ nicht nicht beruhigen, wollte auf seine Lebensgefährtin losgehen "und drohte ihr sogar mit dem Tod", so die Polizei.

Als die Beamten den Mann in Gewahrsam nahmen, wehrte er sich heftig. Laut Polizei konnte er nur unter Einsatz von Pfefferspray gefesselt und festgenommen werden. Der Rettungsdienst brachte den Mann anschließend zur Behandlung seiner Verletzungen durch den Pfeffersprayeinsatz in die Wolfratshauser Kreisklinik. "Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands", erklärt Neubert, wurde der 25-Jährige anschließend in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Die Beamten und die Lebensgefährtin blieben unverletzt. Laut Polizei wurde ein Strafverfahren gegen den 25-Jährigen wegen Bedrohung, versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

dor

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