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Alles Gute: Die scheidende Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe Bürger für Bürger, Christina Freundorfer, übergibt symbolisch einen prall gefüllten Aktenordner an ihren Nachfolger Peter Lobenstein.

Nachbarschaftshilfe Bürger für Bürger

Der Neue ist gefunden

Wolfratshausen  Die Suche der Nachbarschaftshilfe hat ein Ende. Über ein Jahr lang versuchte die scheidende Vorsitzende Christina Freundorfer, einen Nachfolger für den höchsten Posten des Vereins Bürger für Bürger zu finden. Am Mittwochabend konnte sie den neuen starken Mann von Bürger für Bürger präsentieren: Peter Lobenstein.

Die Suche war zäh. Eigentlich wollte die gesamte Vorstandschaft bereits auf der Jahresversammlung vor einigen Wochen die neuen Vorsitzenden des fast 1200 Mitglieder starken Vereins präsentieren. Das Problem: Es fanden sich keine Kandidaten. Nur der langjährige Kassier, Reinhold Paetsch, wurde durch Volkmar Böll ersetzt. In den vergangenen Wochen leitete daher das bewährte Team – Freundorfer, Stellvertreterin Ulrike Meschonat und Schriftführerin Martina Hohnheiser – die Geschicke der Nachbarschaftshilfe.

Umso glücklicher war Freundorfer, ihr Amt nun in neue Hände legen zu dürfen. Der 53-jährige Lobenstein ist bei Bürger für Bürger kein Unbekannter: „Ich bin seit einigen Jahren schon Mitglied und habe den Verein über die Dienstleistungsbörse kennen gelernt“, sagte er zu seinem Antritt. Beruflich ist der Vater von drei Kindern im Service-Management zu Hause.

Seine Stellvertreterin Martina Schillinger-Mann ist ebenfalls schon lange ein Teil der Bürger-für-Bürger-Familie. Sie leitet ein Familienzentrum in Garmisch. Die dritte im Bunde der Neugewählten ist Schriftführerin Daniela Satzinger. Die Wolfratshauserin leitet den Babysitter- und Notmütterdienst der Nachbarschaftshilfe. Sie ist außerdem Stellvertretende Vorsitzende der Klecks-Schule der Phantasie. Zusammen wollen die neuen Vorstände die erfolgreiche Arbeit der Vorgänger weiterführen. „Ihr habt die Messlatte für uns sehr hoch gelegt“, lobte Lobenstein. Er wolle sich in den nächsten Wochen ein genaues Bild von allen neun Ressorts des Vereins machen.

Nach zwölf Jahren an der Spitze wurde Christina Freundorfer gebührend verabschiedet. Peter Schöbel dankte der scheidenden Vorsitzenden dafür, der „ruhende Pol, Motivator und Ideengeber“ der Nachbarschaftshilfe gewesen zu sein. Er hob vor allem Freundorfers grenzenlosen Optimismus hervor. „Egal welche Aufgabe es zu bewältigen galt, Christina Freundorfer blieb stets ruhig und wusste, dass sich alles fügen wird.“ Als Dank für den unermüdlichen Einsatz für Bürger für Bürger überreichte Schöbel der ehemaligen Vorsitzenden die Ehrenmitgliedschaft des Vereins.

Auch wenn Christina Freundorfer sichtlich zufrieden war, die Arbeit an den neuen Vorstand abgeben zu können, ging sie nicht ohne Wehmut. „Ich habe in dieser Zeit unheimlich viel gewonnen“, sagte sie rückblickend. „Ich durfte so viele tolle Menschen kennenlernen, und hatte immer Spaß an der Vereinsarbeit.“

dst

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