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Ein Sport, der in Wolfratshausen keine Lobby zu haben scheint: Für eine Beteiligung an den Betriebskosten für das interkommunale Hallenbad in Geretsried fand sich keine Mehrheit. 

Aus für das interkommunale Hallenbad

Wolfratshausen sagt Nein 

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Wolfratshausen - Am Dienstagabend konnte sich der Stadtrat nicht dazu durchringen, sich an den Betriebskosten für das interkommunale Hallenbad in Geretsried zu beteiligen. Die Abstimmung ging 12:12 aus. Es fand sich keine Mehrheit.

Dieser Dienstag im Wolfratshauser Rathaus brachte die finale Zuspitzung: Sagt Wolfratshausen Ja zu den jährlichen Betriebskosten von 105.000 Euro für das interkommunale Hallenbad in Geretsried, dann wird es gebaut. Wenn nein, dann nicht. In diesem Falle würde Geretsried sein eigenes, kleines, nur auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Bad bauen. Im Vorfeld gab es schon allerhand Rechenspiele, wer bei der entscheidenden Sitzung überhaupt dabei sein würde, wer wohin tendiert und in welcher Fraktion möglicherweise Fraktionszwang herrscht. Kurz: Die Aufregung war groß. Und klar war auch: Es würde knapp. Tatsächlich ergab sich der von vielen befürchtete Patt. Um 20:05 Uhr stimmten zwölf Stadträte dafür und zwölf dagegen. Unter den Nein-Stimmen war die komplette Fraktion der Bürgervereinigung, inklusive Bürgermeister Klaus Heilinglechner. Geretsried baut jetzt nach Stand der Dinge ein kleines Bad. 

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