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Geduld brauchen Autofahrer an der „Tapsi“-Kreuzung.  

„Tapsi“-Kreuzung

Neue Ampeln an den Knotenpunkten

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Wolfratshausen - Die Optimierung der Ampelanlagen und einige bauliche Eingriffe sollen an der Kreuzung Königsdorfer Straße/ Schießstättstraße/ Pfaffenrieder Straße für Verbesserungen sorgen.

Die Kreuzung Königsdorfer Straße/ Schießstättstraße/ Pfaffenrieder Straße, im Wolfratshauser Volksmund „Tapsi“-Kreuzung genannt, ist ein Nadelöhr, das Kraftfahrern vor allem morgens und abends viel Geduld abverlangt. Dem Wunsch der Stadt, den Verkehrsfluss durch einen Kreisel zu optimieren, entsprachen die Behörden nicht. Zu wenig Platz, so die gebetsmühlenartig vorgetragene Begründung. Nun sollen die Optimierung der Ampelanlagen und einige bauliche Eingriffe für Verbesserungen sorgen.

Der Kommune kommt das Ergebnis einer aktuellen Überprüfung der Ampel im besagten Kreuzungsbereich durch das Staatliche Bauamt in Weilheim entgegen: Die Steuerung der 1978 errichteten Anlage ist überaltert, Ersatzteile gibt es keine mehr. Ergo wird die Ampel erneuert und zusätzlich mit einer Kameraerfassung ausgerüstet. Zudem hat der Stadtrat – auf Grundlage eines verkehrstechnischen Gutachtens des Büro Obermeyer – wie berichtet in einer Sondersitzung im Januar einige Änderungen am Knotenpunkt vor den Toren Wolfratshausens beschlossen:

-teilweiser Rückbau der Mittelinsel auf der Schießstättstraße

-eine neue Ampelanlage für die von Geretsried kommenden Rechtsabbieger. Beide Maßnahmen sind bereits mit der Weilheimer Behörde abgestimmt.

Erneuert wird darüber hinaus die Ampel an der Kreuzung Schießstättstraße/ Moosbauerweg/ Margeritenstraße, bekannt als „Roma“-Kreuzung. Diese (Achtung: Amtsdeutsch!) Lichtzeichenanlage gehört der Kommune und ist ebenfalls so alt, dass keine Ersatzteile mehr zu bekommen sind. Um dem Verkehrsfluss an dieser Kreuzung Beine zu machen, werden die Fahrspuren auf der Schießstättstraße verlegt, für Radfahrer wird auf dem Moosbauerweg eine Aufstellfläche geschaffen. Die Kosten für dieses Vorhaben beziffert Bürgermeister Klaus Heiling-lechner (Bürgervereinigung) auf summa summarum 100 000 Euro.

Die Erneuerung der Ampelanlage an der Kreuzung Königsdorfer Straße/Schießstättstraße/Pfaffenrieder Straße wird rund 150 000 Euro kosten. Da an der Stelle eine Bundesstraße und zwei Ortsstraßen tangiert sind, muss die Kommune nur 76 500 Euro zahlen. Den Rest übernimmt das Staatliche Bauamt.

Damit die Optimierung für beide Knotenpunkte „reibungslos abgestimmt werden kann“, empfahl der Bürgermeister den Stadträten in ihrer jüngsten Sitzung, den Planungsauftrag für das städtische Vorhaben an das Büro PVT Verkehrstechnik in Essen zu vergeben. Denn das arbeitet bereits für das Staatliche Bauamt an der Neuplanung für den Bereich Königsdorfer Straße/Schießstättstraße/Pfaffenrieder Straße.

Der Beschluss fiel einstimmig aus: Der Planungsauftrag geht ins Zentrum des Ruhrgebiets, 200 000 Euro werden für Ampelerneuerungen und flankierende Baumaßnahmen im Nachtragshaushalt der Stadt bereitgestellt.

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