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„Super!“: Die Mädchen und Buben des Kindergartens St. Sebastian prüften den Spielplatz auf Herz und Nieren. 

Sie können toben, klettern, rutschen

Neuer Spielplatz an der Wallbergstraße begeistert Kinder

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65 000 Euro investierte die Stadt in den neuen Kinderspielplatz an der Wallbergstraße. Die Mädchen und Buben des Kindergartens St. Sebastian, die zur Einweihung eingeladen waren, fällten ein einstimmiges Urteil: „Super!“

Wolfratshausen – Rollrasen, ein Sandkasten, eine Kletterwand, Kletterstelzen und ein Kriechtunnel aus Robinien- und Lerchenholz, ein kleines Trampolin und eine extrabreite Rutsche: Genau so hatten sich die Anwohner und ihre Kinder den öffentlichen Spielplatz vor ihrer Haustür gewünscht. Nach einem Vorstoß der Grünen waren sie im Vorfeld gefragt worden. Das sei ein untypisches Vorgehen, „aber es war eine gute Idee“, sagte Bürgermeister Klaus Heilinglechner bei der Einweihung. In der großen Kletterkombination „findet sich der Charakter eines Abenteuerspielplatzes wieder“, ergänzte Andreas Seibt, Technischer Mitarbeiter im städtischen Bauamt.

Bürgermeister gibt Startschuss zum Spielen

Die ersten offiziellen Besucher, die den Kinderspielplatz auf Herz und Nieren testeten, waren 35 Mädchen und Buben im Alter zwischen eineinhalb und sechs Jahren aus dem Kindergarten beziehungsweise der -krippe an der Badstraße. Die stimmten zunächst ein fröhliches Lied an: „Sommerkinder wollen spielen – und von Früh bis spät nur die Sonne seh’n.“ Kaum war der letzte Ton verklungen, gaben der Rathauschef und Kindergartenleiterin Katrin Trischberger den Startschuss zur Eroberung der neuen Spielfläche. „Und wir haben Gummibärli für euch versteckt“, rief Heilinglechner der tobenden Meute nach.

2010 stellte die Kommune einen Bebauungsplan für das Areal Bürgermeister-Seidl-Straße/Wallbergstraße auf – und wies in diesem Zusammenhang eine Spielfläche aus. „Alles, was Zeit braucht, wird wunder-, wunderschön“, sagte der Bürgermeister sieben Jahre später. Hinter den Spielgeräten steckt die Firma Proludic aus Gingen an der Fils zwischen Ulm und Stuttgart. Die Zusammenarbeit mit der Stadt habe reibungslos geklappt, berichtete der Technische Leiter des Unternehmens, Jürgen Frank. Man habe großen Wert darauf gelegt, dass die Spielgeräte „die Motorik der Kinder unterstützen“ – und habe die an die Kommune herangetragenen Wünsche berücksichtigt. Dazu zählt die sehr breite Rutsche.

Nur ein Sonnensegel fehlt

Einen winzigen Wermutstropfen gab’s bei der Einweihung aber doch: Kindergartenleiterin Trischberger stellte fest, dass es im Bereich des Sandkastens kein Sonnensegel oder ähnliches gibt. Rathauschef Heilinglechner reagierte prompt: „Ja, da braucht’s einen Schattenplatz, da werden wir uns Gedanken machen, da wird nachgebessert.“ Davon abgesehen beurteilte der Rathauschef die neue Spielfläche als „sehr gelungen“. Zur Freude der Kinder ließ er es sich nicht nehmen, selbst ein paar Luftsprünge auf dem Trampolin zu machen. Ein kurzes Video davon sehen Sie auf der Facebookseite des Isar-Loisachboten.

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