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Die Geburtshilfe ist das Thema der öffentlichen Sondersitzung an diesem Freitag. 

Öffentliche Sondersitzung im Tölzer Landratsamt

Wegweiser für die Geburtshilfe

Ein dickes Info-Paket erwartet die Mitglieder des Kreisausschusses an diesem Freitag in einer Sondersitzung. Die dreht sich ausnahmslos ums Thema Geburtshilfe. Experten sollen den Kommunalpolitikern eine Grundlage für ihre Entscheidung liefern, ob der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen künftig eine mögliche Geburtshilfe-Hauptabteilung an der Tölzer Asklepios-Klinik bezuschussen soll.

Bad Tölz-Wolfratshausen – Für die öffentliche Sondersitzung, die um 14 Uhr im Landratsamt in Bad Tölz beginnt, hat nun auch ein Vertreter des Bayerischen Gesundheitsministeriums zugesagt: Herwig Heide, Leiter der Abteilung „Krankenhausversorgung“. Darüber hinaus stehen den Kreisräten der Tölzer Gynäkologe Dr. Stephan Krone, der Wolfratshauser Beleg-Gynäkologe Dr. Manfred Stumpfe, Hebamme Martina Winkler, Prof. Günter Neubauer vom Institut für Gesundheitsökonomie, Prof. Matthias Beckmann, Direktor der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen, Astrid Giesen, Vorsitzende des Bayerischen Hebammen-Landesverbands, sowie der Geschäftsführer des Städtischen Klinikums München, Dr. Thomas Krössin, Rede und Antwort.

Wolfratshausens Bürgermeister ist nicht bereit „Steuergelder in eine private Klinik zu stecken“

Viele Kreisräte, vor allem aus den Städten und Gemeinden im Norden des Landkreises, sehen eine Finanzspritze für die private Asklepios-Klinik skeptisch. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass auch der Fortbestand der Geburtshilfeabteilung in der Wolfratshauser Kreisklinik gefährdet ist. Der Bürgermeister der Flößerstadt, Klaus Heilinglechner, stellte bereits in der Stadtratssitzung am Dienstag fest, dass er nicht bereit sei, „Steuergelder in eine private Klinik zu stecken“. Ins selbe Horn stieß in der Sitzung Stadtrat Dr. Manfred Fleischer (CSU). Steuergeld, so Fleischer, dürfte „nicht zu Lasten der Kreisklinik“ investiert werden.

ast/cce

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