Attacke auf Passanten in Hamburg: Ein Toter, mehrere Verletzte

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Glückwünsche vom Zweiten Bürgermeister: (v.li.) Fritz Schnaller mit den Wolfratshauser Stadmeistern im Skifahrern, Svenja Carus und Hubert Trischberger.

Wolfratshausen

Ohne die Helfer läuft nichts

Ski alpin - 138 Teilnehmer nahmen an der Stadtmeisterschaft in Achenkirch teil. Zugleich wurden die Vereinsmeister des TSV Wolfratshausen ermittelt.

„138 Teilnehmer sind eine ganz schöne Menge. Besser geht es fast nicht mehr“, stellte Markus Fischer, Ski-Abteilungsleiter des TSV Wolfratshausen, während der Siegerehrung am Samstagabend im Sportheim an der Kräuterstraße fest. Die offenen Wolfratshauser Stadt- und Vereinsmeisterschaften des TSV waren einmal mehr ein Ski-Festival. Als neue Vereinsmeister durften sich Carina Bielik und Benedikt Fischer feiern lassen. Frischgebackene Stadtmeister sind die 14-jährige Svenja Carus und der Titelverteidiger und Routinier Hubert Trischberger (siehe Bericht unten).

Skisport im nördlichen Landkreis? Prädestiniert ist die Region um Wolfratshausen für die alpinen Freunde sicher nicht. Vor allem nicht in schneearmen Wintern wie diesem. Skilifte sind rar und die wenigen Hänge oft grün. Und trotzdem sieht Markus Fischer für seine Abteilung nicht schwarz: „In Achenkirch und Christlum bekommen wir eine Strecke fürs Training und für die Stadtmeisterschaft zur Verfügung gestellt.“ Seit drei Jahren steht Fischer an der Spitze der Skisparte. Und er ist stolz auf deren Entwicklung. Der Erfolg gründet auf die sehr intensive Nachwuchsarbeit. Vom Basis- bis hin zum Renntraining bieten die Wölfe das komplette Spektrum an.

Höhepunkt des Jahres sind aber die Meisterschaftsrennen. Schon Samstagfrüh machte sich die Pistencrew auf in Richtung Christlum. Sie sorgte für einen perfekt präparierten Kurs. Zu fahren war ein mit 32 Toren ausgeflaggter Riesenslalom. Die Zeiten in Durchgang eins entschieden über die TSV-Vereinsmeister – und darüber, welche jeweils zehn schnellsten Frauen und Männer in einem zweiten Lauf um die Krone der Stadt fahren dürfen. Nachdem die vereinseigene Zeitmessung und die Soundanlage installiert waren, konnte Startrichterin Annette Franke die jüngste Teilnehmerin Lia Dieterich auf die Piste schicken. Dass die Nachwuchsläufer bereits hervorragend auf den Brettern stehen, unterstrich Lia in ihrem allerersten Rennen. Einen Tag zuvor erst hatte sie ihren vierten Geburtstag gefeiert. Natürlich war ihre Freude riesig, als sie abends bei der Siegerehrung mit einem Pokal und einer Urkunde ausgezeichnet wurde.

Markus Fischer und sein Organisationsteam bekamen schließlich von Fritz Schnaller ein dickes Lob. Der Zweite Bürgermeister freute sich „sehr über die Entwicklung der Skiabteilung. Jung und alt vereint bei der Siegerehrung, super. Und ich sage Dank an die vielen Helfer. Darauf ist die Stadt stolz.“ pen

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