An der Sauerlacher Straße soll um das sanierte alte Krankenhaus eine neue Wohnanlage entstehen.
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An der Sauerlacher Straße soll um das sanierte alte Krankenhaus eine neue Wohnanlage entstehen.

Webinar am 12. und 16. Juli

Online und in Farbe: Maro präsentiert Neubauprojekt an der Sauerlacher Straße

  • VonDominik Stallein
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Um das alte Wolfratshauser Krankenhaus baut Maro ein Mehrgenerationenhaus. Am kommenden Montag will die Genossenschaft ihr Projekt online vorstellen.

Wolfratshausen – Die Maro-Genossenschaft aus Ohlstadt baut in Wolfratshausen ein Mehrgenerationenhaus an der Sauerlacher Straße 15. Das denkmalgeschützte alte Krankenhaus auf dem Grundstück wird im Zuge der Baumaßnahme renoviert. Darin sollen zwei Wohnungen und zwei Büroeinheiten unterkommen. Dahinter ist ein zweigeteilter Neubau geplant. In dem drei- beziehungsweise vierstöckigen Gebäude entstehen 22 genossenschaftliche Mietwohnungen.

So soll das neue Mehrgenerationenhaus der Maro einmal aussehen.

Geplant sind Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit 50 bis 122 Quadratmetern Wohnfläche. Über die Hälfte der neuen Wohneinheiten werden nach den Richtlinien der Einkommensorientierten Förderung erstellt – die Miete für die Bewohner also bezuschusst.

Das Projekt wurde zeitweise kontrovers diskutiert. Stein des Anstoßes war die 3,50 Meter hohe Hofmauer, die an der Kreuzung Sauerlacher Straße/Am Floßkanal gebaut wird. Laut der Genossenschaft ist der Bau notwendig, um den Garten für die Bewohner trotz des Verkehrslärms an der viel befahrenen Kreuzung nutzbar zu machen. Der Stadtrat sah das mehrheitlich genau so – und stimmte den Plänen zu. Der Baubeginn ist für das erste Quartal des kommenden Jahres geplant. Bezugsfertig sollen die neuen Wohnungen im Herbst 2023 sein.

In zwei Online-Webinaren möchte der Projektleiter der Maro-Genossenschaft, Ralf Schmid, das Großprojekt vorstellen, und zwar am kommenden Montag, 12. Juli, und am Freitag, 16. Juli. Interessenten melden sich auf der Internetseite www.maro-genossenschaft.de unter dem Reiter „Termine“ an. „Vermittelt werden Informationen zum Mehrgenerationen-Wohnen, zu den Wohnungen, der Höhe der Miete sowie zum Bewerbungsprozess“, kündigt die Maro-Genossenschaft an.  

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