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Maximal 150 Stellflächen dar das Parkhaus haben, das am Hatzplatz entstehen soll.

Stadtgespräch

Parkhaus am Hatzplatz: SPD-Chef hält Planung für „verfehlt“

Der SPD-Ortsverein streitet über das geplante Parkhaus am Hatzplatz. Der Vorsitzende wünscht sich eine gefälligere Alternative.

Wolfratshausen Ein Parkhaus am Hatzplatz darf maximal 150 Stellflächen haben. Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Im Ortsverein der SPD herrscht in diesem Zusammenhang jedoch keine Einigkeit. Vorsitzender Peter Fasching ist „nicht sonderlich glücklich“ über die Entscheidung des Stadtrates. „Vollkommen verfehlt“ sei die Planung, an das „Entree der guten Stube“ ein „geschlossenes Gebäude“ zu pflanzen. 

Kein Gesamtkonzept erkennbar

Städtebaulich hätte Fasching eine gefälligere Alternative in Betracht gezogen. Der Rat, das sagte der SPD-Chef im „Stadtgespräch“ seiner Partei am Montagabend im Wirtshaus Flößerei, hätte vor der Entscheidung andere bauliche Möglichkeiten „ausloten“ sollen. Ein Gesamtkonzept, wie es die SPD und andere in puncto Parkplatzplanung gefordert hatten, kann Fasching nicht erkennen.

So geht es auch seinem Vor-Vorgänger Hans Gärtner: „Ich habe das Gefühl, man gibt ein ganzheitliches Konzept auf, weil am Hatzplatz ein Investor mit Scheinen wedelt.“ Der Stadtrat hat die Option, das Parkhaus von der Untermarkt 7-11 GmbH (der Käufer des ehemaligen Isar-Kaufhauses) errichten zu lassen. Gärtner selbst hatte einen eigenen Plan entworfen, ebenerdig zusätzliche Parkplätze am Hatzplatz zu schaffen. Seine Idee stieß zwar nicht nur auf Zustimmung, wurde aber von vielen wegen der höheren Aufenthaltsqualität gelobt. 

„Plan war noch nicht entscheidungsreif“

Die kann Gärtner bei dem aktuellen Vorhaben nicht erkennen: „Fehlanzeige.“ Auch Fraktionssprecher Fritz Meixner hadert mit dem Projekt: „Für mich ist der Hatzplatz die ultima ratio, der letzte Ausweg.“ Er sei nicht grundsätzlich gegen zusätzliche Stellflächen am Hatzplatz – doch in seinen Augen „war der Plan aber noch nicht entscheidungsreif“.

Vize-Bürgermeister Fritz Schnaller widersprach vehement: „Wenn man jetzt wieder nicht entschieden hätte, hätte man das Thema wieder nur aufgeschoben.“ Seit „bestimmt 20 Jahren“ werde er im Stadtrat mit dem Thema Parkplatznot konfrontiert – „jetzt haben wir unter den Fraktionen einen Kompromiss gefunden“. Mit der Dimension des angedachten Parkhauses – Schnaller sprach von sechs Halbebenen, von denen eine unterirdisch angelegt werden soll – sei man sogar unter den Möglichkeiten geblieben, die der Bebauungsplan an der Stelle erlauben würde. 

Dominik Stallein

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