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Im Haus und auf der Straße im Einsatz: Verena Kümmel und Cordula Schnellbach.

Personalkarussell wegen Elternzeit

Neue, aber bekannte Gesichter im Jugendhaus La Vida

Die Leiterinnen des La Vida-Jugendhauses und der mobilen Jugendarbeit sind beide in Elternzeit. Ihre Vertretungen sind in Wolfratshausen bekannte Gesichter.

Wolfratshausen – Sarah Lössl-Mende und Karin Halamek kümmerten sich in den vergangenen Jahren um die Probleme von vielen Wolfratshauser Jugendlichen. In den kommenden Monaten steht für beide der eigene Nachwuchs im Mittelpunkt. Sowohl die ehemalige La Vida-Chefin Lössl-Mende als auch die mobile Jugendarbeiterin Halamek befinden sich in Elternzeit. Ihre Vertretungen sind in Wolfratshausen bekannte Gesichter.

Verena Kümmel (27) ist die neue Leiterin des Jugendhauses, Cordula Schnellbach (27) übernimmt die Aufgabe der mobilen Jugendarbeit in der Loisachstadt. Beide Frauen sind bereits seit einigen Jahren für den Kinder- und Jugendförderverein (KJFV) aktiv. Kümmel war bislang Stellvertreterin in der Jugendhausleitung, Schnellbach absolvierte mehrere Praktika für den Verein und leitet eine Hip-Hop-Tanzgruppe. Zuletzt arbeitete sie in einem Kinderhort des KJFV.

Die beiden kennen die Situation vor Ort

Für die tägliche Arbeit ist es wichtig, dass beide die Situation vor Ort kennen. „Wir machen vor allem Beziehungsarbeit“, berichtet Cordula Schnellbach im Gespräch mit unserer Zeitung. „Die Jugendlichen öffnen sich erst, wenn sie uns besser kennen und wissen, wer wir sind.“ Bei manchen Problemen – zum Beispiel beim Schreiben von Bewerbungen – melden sich die Heranwachsenden relativ schnell. „Bei privaten Sachen müssen sie erst Vertrauen fassen.“ Ähnliche Erfahrungen hat Kümmel gemacht. „Nach einiger Zeit sprechen manche Jugendliche persönliche Dinge an, mit denen man gar nicht gerechnet hat.“ In diesen Momenten da zu sein und zuzuhören, begreifen beide Frauen als einen wichtigen Teil ihrer Arbeit.

Im Dialog erfährt Schnellbach viel über die Wünsche und Sorgen der Jugendlichen

Die Kontakte zu den Jugendlichen knüpfen die beiden auf unterschiedliche Weise. Schnellbach besucht die Jugendlichen an ihren Treffpunkten – zum Beispiel im Skate-Park in Waldram. „Ich versuche jeden Tag, ein paar Stunden draußen unterwegs zu sein.“ Im Dialog erfährt sie viel über die Wünsche und Sorgen vieler junger Wolfratshauser. „Die meisten reagieren sehr positiv, wenn ich erkläre, dass ich als Ansprechpartner für sie zur Verfügung stehe.“ Selbst wenn es einmal nichts Wichtiges zu besprechen gibt, „freuen sich viele, einfach mal jemanden zum Quatschen zu haben“.

30 bis 40 junge Wolfratshauser kommen täglich ins La Vida

Kümmel kommt vor allem mit den Besuchern des Jugendhauses am Josef Bromberger-Weg in Kontakt. 30 bis 40 Heranwachsende besuchen das La Vida im Schnitt täglich, die meisten regelmäßig. Die jüngsten Gäste sind zehn, die ältesten 21 Jahre alt. „Das ist manchmal eine Herausforderung“, sagt Kümmel. Während sich die Älteren im Haus vor allem am Billardtisch, der Dartscheibe oder auf dem angrenzenden Basketballfeld beschäftigen, kommen die jüngeren Besucher zu Veranstaltungen mit einem festgelegten Programm – wie dem eigens eingerichteten Teenie-Montag, bei dem es wöchentlich ein anderes Motto gibt. Auch Ferienprogramme, wie in den anstehenden Osterferien, oder gemeinsame Ausflüge sind gut besuchte Angebote des Jugendhauses.

Wie beliebt die beiden 27-Jährigen bei den Jugendlichen sind, zeigt eine Szene nach der offiziellen Vorstellung der zwei Sozialpädagoginnen. Zwei junge Mädchen spazieren am Jugendhaus vorbei. Für Schnellbach und Kümmel haben sie ein Geschenk dabei. „Das ist für euch“, sagen sie und überreichen dem Duo selbst gepflückte Blümchen. Dann gehen die Mädchen ins Jugendhaus, setzen sich an die Theke und plaudern mit den beiden über die Schule und private Erlebnisse.

Von Dominik Stallein

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