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Wer fährt wann? Nicht alle Verkehrsteilnehmer haben die neue Verkehrsführung an der Pfaffenrieder Straße bereits verinnerlicht.

Pfaffenrieder Straße

Einfädeln muss sich einspielen

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Wolfratshausen - Die Markierungen sind da, daran gewöhnt haben sich die Verkehrsteilnehmer noch nicht. Zusätzliche Schilder sollen Autofahrern an der Pfaffenrieder Straße in Wolfratshausen das Leben künftig erleichtern.

Autofahrer biegen verbotenerweise links ab. Fußgänger laufen quer über die Straße anstatt die Furt zu benutzen. Radler fahren auf dem Bürgersteig und nicht im Bereich des Schutzstreifens. An die neuen Markierungen, Abbiege- und Einfädelspuren bei BayWa und Dehner an der Pfaffenrieder Straße müssen sich einige Verkehrsteilnehmer noch gewöhnen. Erleichtert wird ihnen das vermutlich schon in den nächsten Tagen. Dann sollen die noch fehlenden Schilder aufgestellt werden.

Der kritischste Punkt ist derzeit die nördliche BayWa-Ausfahrt: Wer hier raus möchte, darf nur rechts abbiegen. Das entsprechende Schild – weißer Pfeil auf blauem Grund – steht aber noch nicht. Die Folge: Autofahrer tasten sich über zwei durchgezogene Linien vor, hoffen darauf, dass die anderen sie einfädeln lassen und biegen verbotenerweise links ab.14

Ähnlich verhält es sich mit der nördlichen Dehner-Ausfahrt. Auch hier wird demnächst ein Verkehrsschild dafür sensibilisieren, dass nur Rechtsabbiegen erlaubt ist. Denjenigen, die – auch im Rathaus – moniert hatten, dass die Fußgängerfurt zu weit nördlich liege beziehungsweise zu groß geraten sei, um links abbiegen zu können, nimmt Susanne Leonhard vom Bauamt damit den Wind aus den Segeln. „Linksabbiegen ist hier nicht vorgesehen.“ Wer vom Dehner aus links raus wolle, müsse die südliche Ausfahrt benutzen. Gleiches gelte für die BayWa. „Für beide Märkte gilt: Mann kann in beide Richtungen ein- und ausfahren. Man muss sich nur daran gewöhnen, welche Ausfahrt man wofür benutzt.“ Dass es an der einen oder anderen Stelle noch Probleme gibt, weiß Leonhard. „Wir konnten aber die Schilder nicht aufstellen, bevor die Markierungen da waren.“

Ergänzend zu den Rechtsabbiegepfeilen werden Leonhard zufolge weitere Schilder aufgestellt. Sie werden die Verkehrsteilnehmer über die Einfädelspuren und die Abbiegemöglichkeiten aufklären. Sorge, dass man die Autofahrer dadurch zusätzlich verwirren könnte, hat sie nicht. „Die müssen sowieso die Augen offenhalten.“

Außerdem würden Fahrrad-Piktogramme auf den Schutzstreifen aufgebracht, damit deren Funktion besser ins Bewusstsein rücke. Leonard weist darauf hin, dass der Kfz-Verkehr die Markierungen zwar kreuzen, aber nur in Ausnahmefällen darauf fahren darf. Parken ist auf den Schutzstreifen verboten, Parkbereiche sind markiert. An Bushaltestellen werden die Schutzstreifen zugunsten der Haltestellenmarkierung unterbrochen. Radler dürfen weiterfahren, wenn kein Bus an der Haltestelle steht.

Den Vorwurf eines Lesers unserer Zeitung, dass diese Stelle „vermurkst“ worden sei, teilt Leonhard übrigens nicht. Sie ist sich sicher: „Auch das wird sich einspielen.“ frederik lang

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