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Material-Check: Gut 100 Jugendliche ließen sich in die Geheimnisse des Planspiels Börse einweihen.

Wer nichts riskiert, verliert

Planspiel Börse: Wer wird der beste Nachwuchs-Zocker?

Wolfratshausen – Zocken bis zum Limit, oder ist der Preis zu heiß? Das Planspiel Börse der Sparkassen startet für Schüler in eine neue Runde.

Die Chance auf den Hauptgewinn steht und fällt mit den Aktienkursen. Doch wer hat das richtige Händchen für lohnenswerte Spekulationen? Das Planspiel Börse der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen wird es zeigen. Dafür hatten sich am Mittwoch gut 100 Jugendliche in der Sparkasse an der Sauerlacher Straße versammelt.

„Wolfratshausen hat 1983 zum ersten Mal teilgenommen“, sagt Nachwuchsbetreuerin Daniela Troidl. Am 5. Oktober folgt der Startschuss zur 34. Ausgabe. „Es soll ein Teamspiel sein, ein Gruppenspiel“, erklärt Troidl. Die drei- bis achtköpfigen Teams erhalten ein virtuelles Startkapital von 50 000 Euro. „Ziel ist das Vermehren des Startkapitals. Es müssen drei umsatzrelevante Aufträge getätigt werden“, fügt Troidl hinzu.

Um den Einstieg zu erleichtern, informierte Thomas Kinzel die Teenager über die Grundlagen des Börsengeschäftes. „Die Börse ist ein Marktplatz, auf dem Waren und Dienstleistungen ausgetauscht werden“, erklärte Kinzel. Entscheidend ist es, aktuelle Ereignisse immer im Auge behalten. „Ein Aktienkurs entsteht durch Angebot und Nachfrage“, erläuterte er.

Ein besonderes Augenmerk sollten die Jugendlichen auf das grün-blaue Symbol legen, das nachhaltige Wertpapiere kennzeichnet. „Nachhaltigkeit bedeutet verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit den Ressourcen der Erde“, so Kinzel. Auf diese Weise könnten Kunden langfristig gebunden werden. „Es sichert die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens“, beteuerte er. In einem Zusatzwettbewerb können die Teams mit der besten Nachhaltigkeitswertung Preise gewinnen.

Der Hauptpreis für den Deutschlandsieger der Depotgesamtwertung ist eine Reise nach Schweden. Das ist auch für den 15-jährigen Jonathan ein Ansporn. „Ja klar, erster Platz“, sagt er und schmunzelt. „Man muss auf Risiko gehen“, verrät er seine Strategie. Im Team mit Simon (15), Tobias (15) und Nina (alle 15 Jahre alt) geht es jedoch auch darum, Spaß zu haben und Erfahrungen zu sammeln. Späteinsteiger können sich bis zum 9. November anmelden. Das Spiel endet am 14. Dezember.

von Dominik Hager

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