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Gut geblockt, aber dann mit den Fingern am Netz hängen geblieben: Bei den VSG-Volleyballern um Spielertrainer Korbinian Hölzl (li.) lief beim Spieltag in Oberding überhaupt nichts zusammen. 

Volleyball

Platz eins rückt in weite Ferne

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Zwei überraschend deutliche Niederlagen gegen den TuS Oberding und den MTV München III haben die Herren der VSG Isar-Loisach im Kampf um die Meisterschaft erheblich zurückgeworfen.

Oberding/Wolfratshausen – War es das mit den Titelträumen der VSG Isar-Loisach? Bernhard Wilhelm befürchtet dies: „Der MTV München wird sich keine Blöße mehr geben. Wir haben den ersten Platz verspielt“, sagt der Pressesprecher der Bezirksliga-Volleyballer aus Wolfratshausen und Geretsried. Denn das Team von Spielertrainer Korbinian Hölzl hatte nicht nur gegen den Spitzenreiter – den man eine Woche zuvor noch mit 3:1 geschlagen hatte – mit 1:3 das Nachsehen. Auch gegen Gastgeber TuS Oberding unterlag die VSG mit 1:3.

„Es war einfach ein gebrauchter Tag. Man könnte fast sagen, wir waren im Selbstzerstörungsmodus“, meint Wilhelm. Ohne den erkrankten Andreas Thut, dafür mit den angeschlagenen Julius Wilhelm, Thorsten Busch und Korbinian Hölzl wurde schon der erste Satz (9:25) gegen Oberding zum Desaster. Die Gäste fingen sich dann, fanden aber nie ihren Rhythmus. „Es waren einfach zu viele Spieler, die an diesem Tag nie ihre Normalform erreicht haben“, bedauert der Teammanager, der von einer „Anhäufung von Fehlern“ sprach. Zwei weitere verlorene (18:25, 20:25) und nur ein gewonnener Satz (25:17) waren die Folge.

In dieser Form ließ sich gegen Tabellenführer MTV erst recht nichts reißen. Zumal die Münchner auch noch im Vergleich zum Hinspiel mit zwei frischen Leuten – darunter einem ehemaligen Drittliga-Akteur – antraten. „Wir sind besser geworden, aber der MTV hatte an diesem Tag einfach keine Schwachstelle“, berichtet Wilhelm. Zudem klebte den VSG-Herren das Pech an den Fingern: „Wenn schon mal gut geblockt wurde, griff bestimmt irgendjemand anschließend ins Netz.“ Nach zwei verlorenen Durchgängen (25:27, 19:25) gewannen die Wolfratshauser den dritten Abschnitt mit 25:23. Dann machten die Münchner mit 25:19 den Sack zu.

„Jetzt haben wir vier Wochen Pause bis zur nächsten Bezirksliga-Partie. Bis dahin sollten diese beiden Niederlagen wieder aus den Köpfen der Spieler raus sein“, meinte der Pressesprecher. Und dass beim Volleyball der Spaß nicht zu kurz kommen darf, erlebten die VSG-Herren gleich tags darauf in Unterhaching: Beim gemeinsamen Besuch der Bundesliga-Partie sahen sie einen furiosen 3:2-Sieg der heimischen Alpen-Volleys gegen Rekordmeister VfB Friedrichshafen.

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