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Es werde Licht: Die provisorischen Anlagen wichen am Dienstag der neuen Ampel an der „Tapsi“-Kreuzung.  

„Tapsi“-Kreuzung in Wolfratshausen

Provisorium ist passé: Neue Ampelanlage in Betrieb

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Endlich sind die Arbeiten an einem der wichtigsten Knotenpunkte in Wolfratshausen beendet. Die provisorischen Anlagen wichen am Mittwoch der neuen Ampel an der „Tapsi“-Kreuzung. Doch am ersten Abend gab es Probleme.

Wolfratshausen – Endlich rollt der Verkehr wieder an einem der wichtigsten Knotenpunkte in der Flößerstadt: Seit Mittwoch sind die Arbeiten am Kreuzungsbereich B11/Pfaffenrieder Straße/Schießstättstraße, den täglich über 26.000 Fahrzeuge passieren, beendet. Gegen 10.30 Uhr ging die neue Ampelanlage an der B 11 in Betrieb, etwa eine Stunde später die an der sogenannten Roma-Kreuzung.

Intelligente Ampeln für besseren Verkehrsfluss

Letztere war das Sorgenkind, weswegen das Großprojekt nicht wie geplant schon Ende November abgeschlossen werden konnte. Dort mussten noch Induktionsschleifen geschnitten und nachkontrolliert werden, erklärt Julia Schneider, Gebietsinspektorin für den Landkreis im Staatlichen Bauamt Weilheim, auf Nachfrage unserer Zeitung. „Die Arbeiten an der B 11-Ampel waren bereits vergangene Woche erledigt.“

Nun ist auch die neue, intelligente Anlage an der Kreuzung Schießstättstraße/ Moosbauerweg/ Margeritenstraße fertig. „Die beiden Anlagen sind miteinander verbunden“, erklärt Schneider. Sie kommunizieren miteinander, um den Verkehrsfluss an der viel befahrenen Kreuzung zu verbessern.

Nach fast sieben Wochen sind sämtliche Arbeiten erledigt

Während Schneider und ihre Kollegen am Mittwochvormittag die neuen Ampeln abnahmen, waren Arbeiter dabei, die provisorischen Anlagen abzubauen. Damit sollten auch die ungewöhnlich langen Rückstaus zu Stoßzeiten passé sein. Sie hatten sich in den vergangenen Wochen vor allem auf der Pfaffenrieder Straße im Gewerbegebiet gebildet und vielen Autofahrern gute Nerven abverlangt. Ob die Ampeln tatsächlich so intelligent sind wie gewünscht, wird sich schnell zeigen. Schneider ist zuversichtlich: „Das Rückstau-Problem sollte sich nun erledigt haben.“ Am Mittwochabend war dem allerdings noch nicht so. Wie Autofahrer vor Ort berichteten, staute sich der Verkehr auch auf der B11 Richtung Geretsried zurück.

Nach fast sieben Wochen sind sämtliche Arbeiten an der sogenannten Tapsi-Kreuzung nun erledigt. Die Installation der neuen Ampelanlage für etwa 150 000 Euro war der zweite Teil des Großprojekts. Vorher musste der Kreuzungsbereich neu asphaltiert werden. Das hatte das Staatliche Bauamt in Weilheim in Auftrag gegeben, da der Straßenbelag dort erhebliche Mängel aufgewiesen hatte. Die Gesamtkosten dafür beliefen sich auf knapp eine Million Euro – und verteilen sich auf den Bund sowie die Städte Wolfratshausen und Geretsried, der das Gleis gehört. 

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