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Kommt wieder weg: die neue Rechtsabbieger-Ampel an der Tapsi-Kreuzung.

Nach nur drei Wochen

Rechtsabbieger-Ampel an Tapsi-Kreuzung wird abmontiert

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An der sogenannten Tapsi-Kreuzung staut es sich immer weiter. Nun gab es eine Gesprächsrunde, um dem Problem Herr zu werden. Die Lösung: Die neue Ampel muss wieder weg.

Wolfratshausen – Nur knapp drei Wochen hing die neu installierte Rechtsabbieger-Ampel an der sogenannten Tapsi-Kreuzung zwischen B 11 und Schießstättstraße (wir berichteten). Nun wird sie wieder abmontiert. Das ist das Ergebnis einer Gesprächsrunde aus Vertretern des Staatlichen Bauamts in Weilheim, der Stadtverwaltung und der Wolfratshauser Polizei. Ein Gutachter hatte ihnen am Montag die Erkenntnisse der jüngsten Verkehrsmessung präsentiert.

Es braucht zwei Rechtsabbieger-Streifen

„Die Auswertung hat ergeben, dass die Rechtsabbieger-Ampel nur dann funktioniert, wenn es zwei Rechtsabbieger-Streifen gibt“, sagt Uwe Fritsch, Leiter des Staatlichen Bauamts, auf Nachfrage. „Ansonsten wird es weiterhin zu massiven Rückstaus kommen.“ Deshalb plane die Stadt nun eine zweite Spur, die sich von der B 11 bis zur Margeritenstraße erstrecken soll. Bis dahin werde die Ampel zurückgebaut und in der Straßenmeisterei zwischengelagert.

Ampel wurde auf Grundlage falscher Zahlen programmiert

Außerdem ergab die neue Verkehrszählung, was der Gutachter des zuständigen Planungsbüros bereits befürchtet hatte: Die Grünphasen an der Tapsi-Kreuzung sind auf Grundlage falscher Zahlen programmiert worden. Der Fehler liegt aber an einer anderen Stelle. Seit der jüngsten Messung wurde nämlich eine weitere Ampel an der B 11 erneuert: die Anlage, die den Abbieger-Verkehr von der Bundesstraße auf den Autobahnzubringer zwischen den Einfahrten nach Waldram und Farchet regelt. „Als gemessen wurde, stand dort jedoch noch die alte Ampel“, sagt Fritsch. Seit der Erneuerung kommen – anders als angenommen – auf einen Schwung nicht nur mehr Rechtsabbieger an der Tapsi-Kreuzung an, sondern generell mehr Fahrzeuge.

Um den Verkehr zu entzerren, müssen nun die synchronisierten Anlagen an der sogenannten Roma-Kreuzung zwischen Schießstätt- und Margeritenstraße sowie die an der Tapsi-Kreuzung neu programmiert werden. „Die Autos, die von der Pfaffenrieder Straße kommen, kriegen eine längere Grünzeit, damit sie den Kreuzungsbereich schneller verlassen können“, sagt Fritsch.

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