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Mehr als Kleidung von der Stange: Mit ihrem Angebot möchten Johannes Woll und Martina Petz vor allem junge Leute ansprechen.

Neues Geschäft in der Altstadt

„red.stone“: Das verbirgt sich hinter dem Geschäft in Wolfratshausen

In der Wolfratshauser Altstadt gibt‘s ein neues Geschäft. Die Betreiber haben die jugendliche Zielgruppe im Visier.

Wolfratshausen – Das graue Shirt mit dem „Alpha Industries“-Logo auf der Brust behält der junge Wolfratshauser gleich an, dazu einen weißen „Champions“-Hoodie und passende Sneaker. Im neu eröffneten Geschäft red.stone am Untermarkt 14 sind noch zwei andere Jugendliche auf der Suche nach trendiger Kleidung.

Der Altersdurchschnitt ist so niedrig wie vermutlich in keinem anderen Laden in der Wolfratshauser Altstadt. Johannes Woll möchte eine Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene schaffen. „Ich glaube, dass gerade für diese Altersklasse bisher etwas in der Altstadt gefehlt hat“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Kleidung, die er im red.stone verkauft, das beweist sein eigenes Outfit, ist nicht ausschließlich für junge Leute tragbar, „aber sie sind unser Hauptaugenmerk“. Mit Marken, die man sonst fast nur in München oder im Internet bekommt, will das red.stone punkten.

Sortiment nach Online-Umfrage erstellt

Dafür haben der 50-jährige Woll und seine Geschäftspartnerin Martina Petz (45) ihre Hausaufgaben gemacht: Mittels Online-Umfrage ermittelten die beiden Unternehmensgründer, welche Hoodies, Shirts und Jeans in der Generation U25 gerade angesagt sind. So fanden sie heraus, dass die Jugendlichen durchaus bereit sind, in der Loisachstadt einzukaufen, wenn es denn Angebote für sie geben würde. „Die Kids sind unsere Trendscouts“, sagt Woll. Was die jungen Wolfratshauser tragen wollen, das soll im red.stone angeboten werden. Die 70 Quadratmeter große Verkaufsfläche richteten die beiden in den vergangenen Wochen selbst ein und schafften im ehemaligen Jeans-Laden eine junge, entspannte Atmosphäre mit hellen Palettenmöbeln, Deutschrap- und Elektro-Playlists sowie gemütlichen Sofas.

„Wir wollten einen Ort schaffen, an dem man nicht nur einkaufen, sondern auch einfach abhängen kann.“  dst

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