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Sanierungsmaßnahmen in Wolfratshausen: So lange dauert die Umsetzung

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Von: Carl-Christian Eick

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Stadt Wolfratshausen Winter
Im Bereich der Wolfratshauser Innenstadt besteht laut Sabine Trinkl vom Rathaus-Referat Planen und Umwelt dringender Sanierungsbedarf. © Stadt Wolfratshausen

Die Stadt Wolfratshausen hat die Sanierungssatzung aktualisiert. Ein Grund: Die „städtischen Bedarfe“ haben sich stark gewandelt.

Wolfratshausen – Seit 2006 hatte die Kommune eine Sanierungssatzung, die für ein festgelegtes Sanierungsgebiet in der Loisachstadt galt. Nach 15 Jahren hat der Stadtrat diese Satzung aufgehoben und im gleichen Atemzug eine neue beschlossen. Gegenstimmen gab es keine. Notwendig geworden war die Novellierung unter anderem, weil sich „die städtischen Bedarfe zwischenzeitlich stark gewandelt haben“, erklärte Sabine Trinkl vom Rathaus-Referat Planen und Umwelt in der letzten Stadtratssitzung in diesem Jahr.

Sanierungsziele sollen in den nächsten 15 Jahren erreicht werden

Im Bereich der Innenstadt bestehe nach wie vor dringender Sanierungsbedarf. Dazu gehören laut Trinkl „neu zu ordnende öffentliche Räume mit Parkraum“. Auch der sich verändernden Mobilität der Menschen trage die neue Sanierungssatzung der Kommune Rechnung. „Mängel“, so die Rathaus-Mitarbeiterin, weise „auch das Umfeld am S-Bahnhof“ mit der sogenannten Verknüpfungsachse zur Innenstadt auf. Diese Unzulänglichkeiten sowie die daraus resultierenden Sanierungsziele seien in verschiedenen Untersuchungen herausgearbeitet worden. Zu den Sanierungszielen erläuterte Trinkl: „Es wird von einem Zeitraum von 15 Jahren ausgegangen, da auch viele Maßnahmen in einem schwierigen Bereich, wie zum Beispiel in Innenstadtlage stattfinden.“

Im Rahmen der Städtebauförderung hat die Kommune nun ein Sanierungsgebiet festgelegt. Die geplanten Vorhaben betreffen in erster Linie die im Maßnahmenpaket des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) enthaltenen Projekte. Dazu zählt die geplante Aufwertung der Altstadt im Bereich zwischen der städtischen Musikschule am Untermarkt im Norden und der Littig-Villa im Süden.

Mit signifikanter Bodenwertsteigerung ist nicht zu rechnen

Das Sanierungsgebiet „Innenstadt Wolfratshausen mit S-Bahnhof“ kann laut Trinkl im Zuge eines vereinfachten Verfahrens festgelegt werden, „da mit nennenswerten, sanierungsbedingten Wertsteigerungen nicht zu rechnen ist“. Durch die geplanten Sanierungsmaßnahmen sei mit so geringen Bodenwertsteigerungen zu rechnen, dass deren Ermittlung „in keinem Verhältnis zu dem damit verbundenen Verwaltungsaufwand steht“. (cce)

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