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Richtig im Griff hatten die HSG-Frauen um Selina Mikulla (li.) und Janica Wrabel die Weilheimerinnen – wie die achtfache Torschützin Andrea Pruy – erst in der Schlussphase der Partie und gewannen mit 22:19. 

Handball

Schlussphase ist die Stärke der HSG-Frauen

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Handballerinnen behaupten mit einem 22:19-Sieg in Weilheim den zweiten Platz in der Bezirksoberliga.

Weilheim/Wolfratshausen – Auf einen fulminanten Schlussspurt haben sich mittlerweile die Handballerinnen der HSG Isar-Loisach spezialisiert: Wie schon in vorausgegangenen Partien drehte das Team von Trainerin Silvia Klein auch beim TSV Weilheim erst spät auf und behauptete mit einem 22:19 (8:12)-Sieg den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga. „Die Moral war toll, denn wir alle wollten den Erfolg unbedingt“, stellt Daniela Kurka fest.

Von der Anfangsphase der Begegnung konnte die Teamsprecherin wenig Erfreuliches berichten. „Wir sind einfach nicht ins Spiel gekommen. Die Abwehr stand nicht stabil, und vorne sind wir oft an der guten Weilheimer Torhüterin gescheitert“, sagt Kurka. Folglich zogen die starken Gastgeberinnen bis zur Pause auf 12:8 davon. „Unsere Trainerin hat uns in der Halbzeit eingeschärft, dass auch bei vier Toren Rückstand noch nichts entschieden ist“, bekundet die Teamsprecherin. Allerdings dauerte es noch einmal zehn Minuten, ehe die HSG-Frauen die Vorgaben in die Tat umsetzen konnten. „Eventuell haben sich die Weilheimerinnen angesichts eines 17:11-Vorsprungs auch etwas zu sicher gefühlt“, vermutet Kurka. In der Schlussphase der Partie gelang den Gästen jedoch nahezu alles: In der Abwehr stand man nun sattelfest und ließ auch dank einer jetzt voll konzentrierten Keeperin Yvonne Goß nur noch ganze zwei Tore zu. Und vorne trafen die HSG-Angreiferinnen nach Belieben, drehten die Begegnung mit satten elf Toren. „Jede hat noch mal ihr Bestes gegeben, bis der Sieg unter Dach und Fach war“, freut sich die Teamsprecherin.

Mit ihrem insgesamt fünften Saisonsieg scheinen die HSG-Frauen gut gerüstet zu sein für das vorgezogene Spitzenspiel am Donnerstag, 28. November, beim ungeschlagenen Tabellenführer HSG Würm-Mitte II. „Da müssen wir allerdings von Anfang an wach sein, sonst wird das nichts“, stellt Kurka klar. Obwohl die Gräfelfingerinnen eine makellose Bilanz vorweisen können, sei den Gästen nicht bange: „Auch in so einer Partie ist eine Überraschung immer möglich. Wir haben letztlich nichts zu verlieren.“

HSG Isar-Loisach/Frauen

Goß – G. Esch (1), Kurka (2), T. Klein (2), Friedrich (2), Wrabel (2), Seemann, L. Esch, Frank (7), Mikulla, Schumacher, Hien (6).

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