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Die Örtliche Einsatzleitung hatte im kleinen Sitzungssaal des Landratsamts in Bad Tölz Stellung bezogen. Nun wird sie nicht merh benötigt.

 Nach Schneechaos entspannt sich die Lage im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Katastrophenfall in Tölz-Wolfratshausen: Wetter-Newsticker zum Nachlesen

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Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist der Katastrophenfall ausgerufen worden, weil es ununterbrochen geschneit hatte. Unser Wetter-News-Ticker zum Nachlesen.

  • Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen kämpft mit dem Schnee
  • Von Donnerstag bis Dienstag gilt der Katastrophenfall im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen 
  • Die Stadt Geretsried muss aufgrund der Schneelast auf den Dächern viele Gebäude und bewaldete Gebiete sperren
  • Über eine Woche - von Montag, 7. Januar, bis Dienstag, 15. Januar -  haben die Schüler im Landkreis schneefrei

++ AKTUALISIEREN ++

Das waren die Meldungen von Dienstag, 16. Januar:

18.04 Uhr: Die Schneekatastrophe hat dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen einiges abverlangt. Eine zentrale Rolle übernahm hier Geretsried: Hier wurde für alle Helfer gekocht.

15.31 Uhr: Eagle-Burgmann ist der weltweit größte Dichtungshersteller und der wichtigste Arbeitgeber im Nordlandkreis. Wie andere Betriebe auch, hat das Unternehmen viele der insgesamt 1400 Mitarbeiter an den Standorten Wolfratshausen und Eurasburg freigestellt, damit sie in ihrer Eigenschaft als Feuerwehrmänner und -frauen schaufeln, schaufeln und wieder schaufeln. Wie viele genau zu einem Einsatz gerufen wurden und alles stehen und liegen lassen mussten, um zu helfen? Das kann Pressesprecherin Ulrike Ballnath noch nicht sagen. „Jeder Einsatz, der tagsüber anfällt, muss schriftlich vom Kommandanten bestätigt werden“, sagt sie. Diese Bescheinigungen werden im Laufe der nächsten Tage eintreffen, erst dann kann sich das Unternehmen einen Überblick verschaffen. Grundsätzlich müssen sich Mitarbeiter beim Vorgesetzten abmelden und nach dem Einsatz wieder anmelden. „Das ist praktisch so, als ob man zum Arzt geht“, erklärt Ballnath. Ob ein Betrieb den Verlust – also die entgangene Arbeitszeit des Mitarbeiters – der jeweiligen Kommune in Rechnung gestellt werden können, hängt von einer Reihe von Faktoren ab und ist ausgesprochen kompliziert.

3347 Menschen waren im Landkreis im Einsatz

13.51 Uhr: Insgesamt 3347 Einsatzkräfte aus dem Landkreis und ganz Bayern sind seit Donnerstagabend bis an ihre Leistungsgrenze gegangen, um Straßen und Dächer von Schnee zu befreien. Die Logistik war eine Herausforderung, berichtet das Landratsamt. Die 3347 Einsatzkräfte mussten nicht nur auf ihre Einsatzorte verteilt, verpflegt und teilweise untergebracht werden.

Wieviel der Katastrophenfall kosten wird, kann laut Landratsamt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Zunächst werden die Kosten von jeder Organisation oder den Gemeinden selbst bezahlt, dann können sie bei der Regierung von Oberbayern eingereicht werden. Das genauere Prozedere wird den Beteiligten noch mitgeteilt.

13.32 Uhr: Die vergangenen Tage mit den Massen an Eis und Schnee haben Kreisbäuerin Ursula Fiechtner nicht aus der Ruhe gebracht. „Wiebke hat uns Gelassenheit gelehrt“, sagt sie mit Blick auf den Sturm, der Anfang der 1990 mit Gewalt über den Landkreis gefegt ist. „Damals hatten wir drei Tage keinen Strom“, erzählt sie. Diesmal war die Stromversorgung von Rothenrain (Wackersberg) keinen einzigen Moment lang unterbrochen. Schnee vom Dach schaufeln mussten sie und ihre Familie nur sehr wenig, ein einziger Schuppen war betroffen. „Die Statik vom Haus ist gut.“ 

Für die Tiere hatten die besonderen Umstände keine Folgen. „Sie wären sowieso im Stall geblieben“, sagt Fiechtner. Nur sei das nassfeuchte Wetter für Tiere, speziell für die Kälber, ein bisschen gefährlich gewesen. „Genau wie Menschen können die einen Katarrh kriegen.“ Doch das sei nicht geschehen, auch, weil den Tieren Minusgrade relativ wenig anhaben können.“ „Kühe sind Kältetiere“, sagt sie. „Hitze vertragen sie viel schlechter.“ 

Dass sie die Molkerei Berchtesgadener Land beliefert, hat sich ausgezahlt. Die Pidinger haben nämlich beschlossen, den Landwirten den vollen Milchpreis auszuzahlen, auch, wenn die Milchlaster nicht mehr bis zu den Höfen durchgekommen sind. „Sie sind eben eine Genossenschaft und kümmern sich um ihre Leute.“ 

Kummer macht ihr eigentlich nur der Zustand der Wälder. Sieben Hektar besitzen die Fiechtners, und wie überall sonst auch, türmen sich dort die Schneelasten, der Schaden wird beträchtlich sein. „Erst hatten wir den Borkenkäfer, im Oktober war ein Föhnsturm, und jetzt der Schnee“, seufzt sie. „Der Waldbauer weint heuer.“

12.35 Uhr: Warum mussten manche Dächer abgeräumt werden und manche nicht? Und was passiert, wenn zur Schneelast auch noch das Gewicht eines Mannes kommt? Ingenieur Josef Wehbe erklärt seine Arbeit der vergangenen Tage.

Stadt hebt Sperrzonerren auf

12.21 Uhr: Die Stadt Geretsried hat soeben alle Sperrzonen aufgehoben. Aufgrund der Schneelast auf den Dächern durften viele Gebäude und bewaldete Gebiete nicht betreten werden. Gebäude wie die Ratsstubensäle, VHS und Bücherei sind ab Mittwoch wider geöffnet. 

„Die Stadtverwaltung Geretsried bedankt sich ausdrücklich bei allen Hilfskräften, unserem Bauhof-Team, sämtlichen Feuerwehreinsatzkräften und Organisationen, ohne die diese Bewältigung der Schneemassen nicht möglich gewesen wäre. Auch allen Bürgerinnen und Bürgern danken wir für ihre Mithilfe und das entgegengebrachte Verständnis. Wir erinnern ferner daran, dass die Eigentümer sich weiterhin in eigener Verantwortung um die Gebäudesubstanz und damit Dachlasten zu kümmern haben“, heißt es in einer Mitteilung.

12.17 Uhr: Am Montag wurde in Icking vorsorglich das Dach vom Haus der Kinder und der Krippe am Wenzberg geräumt. Grund für die Räumung des Krippendachs, war es, so Margit Menrad bei ihrem Bericht im Gemeinderat, dass es wärmer geworden ist und der sehr schwere Schnee abrutschte und dabei den Dachlawinenschutz mitgerissen hatte. Folglich habe die Gefahr bestanden, dass die zwei Rettungswege nicht mehr benutzbar sind und die Krippe hätte geschlossen werden müssen.

Landrat beendet Katastrophenfall

12.06 Uhr: Die Schule findet ab Mittwoch wieder regulär statt.

11.43 Uhr: Das Bürgertelefon ist ab sofort nicht mehr aktiv.

11.42 Uhr: Landrat Josef Niedermaier bedankt sich bei allen Einsatzkräften für den unermüdlichen Einsatz. „Sie alle sind bis an die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit gegangen und haben sich ohne Wenn und Aber für unsere Bürgerinnen und Bürger ins Zeug gelegt. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Der Zusammenhalt untereinander war grandios."

11.24 Uhr: Landrat Josef Niedermaier hat den Katastrophenfall beendet. Das gab er soeben bei einer Pressekonferenz im Landratsamt bekannt.

Hier geht‘s zum ausführlichen Bericht.

10.01 Uhr: Die Lage im Landkreis beruhigt sich allmählich. Schnee, Eis und Regen behindern die Zustellung unserer Zeitung an manchen Stellen dennoch weiterhin. Aus diesem Grund gibt es das E-Paper für unsere Leserinnen und Leser am Dienstag und Mittwoch, 15. und 16 Januar, nochmal kostenlos unter www.abo.merkur.de und www.abo.tz.de

9.52 Uhr: Fast eineinhalb Wochen länger dauerten die Weihnachtsferien wegen des Schneechaos‘ im Landkreis. Am Mittwoch soll der Unterricht wieder stattfinden. Die Schüler im Landkreis müssen den verpassten Stoff nachholen.

Das waren die Meldungen von Montag, 15. Januar:

17.46 Uhr: Die Quecksilbersäule ist über die Null-Grad-Marke geklettert, nach tagelangem Schneefall taut's. Droht nun eine neue Gefahr durch Hochwasser? Roland Kriegsch, Leiter des Wasserwirtschaftsamts in Weilheim, rechnet nicht damit. Das Tauwasser werde mit hoher Voraussicht im Boden, der kaum gefroren ist, versickern.

17.28 Uhr: Der Katastrophenfall kann voraussichtlich am Dienstag beendet werden. „Wir gehen davon aus, dass wir morgen im Lauf des Vormittags den Katastrophenfall aufheben werden“, ist Landrat Josef Niedermaier zuversichtlich. Die gesamte Logistik an den Einsatzstellen als auch im Lagezentrum im Landratsamt werde Montagabend und Dienstagmorgen zurückgefahren und abgebaut.

Niedermaier dankt in diesem Zusammenhang allen Einsatzkräften: . „Sie alle sind bis an die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit gegangen und haben sich ohne Wenn und Aber für unsere Bürgerinnen und Bürger ins Zeug gelegt. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Der Zusammenhalt untereinander war grandios, ganz egal, ob Sie hier zuhause sind oder aus einer anderen Region in Bayern kamen. Ohne Ihren Einsatz hätten wir diese Lage nicht so bewältigen können. Sie haben eine große Verantwortung bei den Entscheidungen auf sich genommen. Wie gefährlich ein solcher Einsatz sein kann, zeigt das schreckliche Unglück am Freitag, als der Fahrer eines Räumfahrzeugs verunglückt ist. Wir trauern mit seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen.“

16.43 Uhr: Geretsrieds Bürgermeister Michael Müller dankt per Facebook-Post - persönlich und auch im Namen des Stadtrates - allen Helfern,  für ihren Einsatz und das Engagement zur Bewältigung der kritischen Schnee-Situation. „Das Zusammenspiel aller Kräfte hat hervorragend geklappt. Alle haben eine vorbildhafte Arbeit geleistet“, schreibt er.

16.06 Uhr: Der DWD warnt vor starkem Gewitter (Stufe 2 von 4).

15.36 Uhr: Eine Woche hatte der Winter die Region fest im Griff. Nun entspannt sich die Lage. Zeit, allen Einsatzkräften Danke zu sagen. Wolfratshausens Bürgermeister Klaus Heilinglechner nutzte dafür am Montag seine Seite im sozialen Netzwerk Facebook. „Ich möchte mich bei allen Einsatzkräften der Feuerwehr, des THW, der Bundeswehr, der Bergwacht und der Bereitschaftspolizei für ihr engagiertes Helfen und für die hervorragende Zusammenarbeit im Namen des Stadtrates und natürlich persönlich sehr herzlich bedanken“, schreibt Heilinglechner. „Es ist beruhigend zu wissen, hier immer Unterstützung zu erhalten.“ Laut Bürgermeister waren die beiden örtlichen Feuerwehren seit Freitag ununterbrochen im Einsatz und räumten die Dächer folgender Gebäude ab: Feuerwehrgerätehaus in Wolfratshausen, Kindergarten Badstraße und Königsdorfer Straße, Mehrzweckhalle, Straßenmeisterei, Dreifachturnhalle am Hammerschmiedweg, BRK-Gebäude am Moosbauerweg sowie Kirche in Waldram. „Auch unser städtischer Bauhof hat hervorragende Arbeit geleistet“, erklärt Heilinglechner. „Schon durch das frühzeitige Abfahren der Schneemassen von den innerstädtischen Straßen konnte die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge jederzeit gewährleistet werden, so mussten auch durch den weiteren Schneefall keine Straßen gesperrt werden.“ Herzlichen Dank sagt der Rathauschef auch allen, die im Hintergrund alle Einsätze koordiniert haben, die Kommandanten, Bauhofmeister und Verwaltungsmitarbeiter. „Ihr habt vorbildhafte und hervorragende Arbeit geleistet.“

15.28 Uhr: Die Gemeinde Egling meldet, dass die Kindertagesstätte am Dienstag wie gewohnt geöffnet hat.

Sperrung privater Gebäude aufgehoben

15.21 Uhr: Die Stadt Geretsried hat alle Sperrungen privater Gebäude aufgehoben. Das heißt: Nach KIK, Lidl und More and More an der Jeschkenstraße, können auch Markenschuh Herrmann, das Dänische Bettenlager, der Fristo Getränkemarkt, der Balkon des St-. Hedwig-Altenheim, Metallbau Berger, W. Heiduk FarbeRaumKonzept, Klotzner Günter Fahrzeuglackierungen und der Malerbetrieb Rovo wieder betreten werden. Die Sperrung öffentlicher Gebäude und Flächen, darunter der Stadtwald, der Friedhof und die Ratsstubensäle, bestehen weiterhin. Alle paar Stunden tagt ein Krisenstab und überprüft die Dächer und Fluchtwege, um dementsprechend über die Notwendigkeit von Sperrungen zu entscheiden.

14.59 Uhr: Am Dienstag haben die Kinder nochmal schulfrei und damit Zeit für einen Ausflug ins Kino Wolfratshausen. In einer Sondervorstellung werden „Mary Poppins“ (Eintritt 7 Euro) und als zweiter Film „Der kleine Drache Kokosnuss“ (6 Euro) gezeigt. Einlass ist ab 9 Uhr, die Vorstellung beginnt um 9.30 Uhr.

14.41 Uhr: Landrat Josef Niedermaier hat der Feuerwache Nord in Geretsried einen Besuch abgestattet, um die 113 Unterstützer aus Rottal-Inn zu verabschieden und sich für den Einsatz aller Helfer zu bedanken. „Wir machen leraning by doing“, sagte er. Man werde die gemachten Erfahrungen mitnehmen. „Man darf nie vergessen, dass es unmöglich ist, solch eine Lage zu üben.“

Landrat Josef Niedermaier bedankt sich in der Geretsrieder Feuerwache Nord bei den Einsatzkräften.

Lage in Wolfratshausen entspannt sich

14.00 Uhr: Die Katastrophenlage in der Stadt Wolfratshausen hat sich deutlich entspannt. Das sagte soeben Andreas Spohn, Kommandant der Wolfratshauser Feuerwehr, unserer Zeitung. Die Einsätze der Wolfratshauser und Weidacher Feuerwehr seien "im Moment auf null heruntergefahren worden". Die Einsatzzentrale bleibe natürlich besetzt. 

Spohn macht kein Hehl aus der Tatsache, dass ihn eine neue Sorge beschleicht: die drohende Gefahr von Hochwasser. "Sie merken ja selbst, wie's mit der Schneeschmelze vorangeht." Ernst werde die Situation jedoch erst, falls sich die extremen Schneemengen in den höheren Lagen in Wasser verwandeln.

13.28 Uhr: Aktuell werden noch in Bad Tölz die Dreifachturnhalle an der Bairawieserstraße, der Kindergarten Arche Noah und die Berufsschule vom Schnee befreit, teilt das Landratsamt mit. Die Einsätze im Norden sind beendet.

Am Vormittag waren im Landkreis 839 Kräfte der Feuerwehren - unterstützt durch Kontingente aus Niederbayern und Fürstenfeldbruck -, des BRK, des Technischen Hilfswerk, der Bundeswehr sowie der Polizei im Einsatz. „Sofern nichts weiter passiert und das Wetter mitspielt hoffen wir, dass wir die wichtigsten Arbeiten heute im Lauf des Tages erledigen können“, sagt Landrat Josef Niedermaier.

Das Tauwetter lenkt nun den Blick auf die Hochwassersituation, schreibt das Landratsamt in einer Mitteilung. Von Seiten des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim sei jedoch keine Warnung herausgegeben worden.

12.14 Uhr: Die Stadt Geretsried hat die Sperrung von drei privaten Gebäuden an der Jeschkenstraße nach der Dachräumung aufgehoben: KIK, Lidl und More and More. Andere Gebäude und Flächen sind weiterhin gesperrt: Zur Übersicht der Stadt.

11.29 Uhr: Der Einsatz hunderter Helfer geht an diesem Montag weiter. Laut Landratsamt werden die Dächer von Berufsschule Wolfratshausen, Realschule Wolfratshausen, Franz-Marc-Schule Turnhalle, Lehrsaalgebäude Staatliche Feuerwehrschule Geretsried, Kinderfachklinik Gaißach, 3-Fach-Turnhalle Bad Tölz und  Berufsschule Bad Tölz abgeräumt. 

Am Wochenende waren 1100 Einsatzkräfte damit beschäftigt, Dächer, Straßen, Rettungswege und Hydranten freizuräumen.

Dach der Wolfratshauser PI wird abgespritzt

11.02 Uhr: Die Schneelast auf dem Pultdach der Polizeiinspektion Wolfratshausen erreichte am Sonntagnachmittag einen kritischen Punkt. Da das Hauptgebäude der Dienststelle mit einer großen Photovoltaikanlage ausgerüstet ist, entschied sich die Feuerwehr zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Der tonnenschwere Schnee wurde mit Wasser vom Dach gespritzt. „Aufgrund der angespannten Witterungslage und des anhaltenden Regens am Sonntag legten die Fachberater der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt nochmals das Augenmerk auf viele Flachdachbauten“, berichtet der Wolfratshauser Polizeichef Andreas Czerweny. Dazu zählten auch die drei Gebäude der Inspektion im Wolfratshauser Gewerbegebiet. Nach Besichtigung und Beurteilung durch das Gremium wurde in Absprache mit dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd festgelegt, dass die Dächer geräumt werden müssen. Gegen 20 Uhr – bei Dunkelheit, Starkregen und Sturmböen – trafen am Hans-Urmiller-Ring gut 30 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Wolfratshausen, Bad Heilbrunn, Benediktbeuern und Mürnsee ein. Unterstützt wurden sie von Einsatzkräften des Technischen Hilfswerks aus Roding in der Oberpfalz, die die Örtlichkeit mit Hilfe eines Lichtmast-Lkw beleuchteten. Für die Absicherung der Feuerwehrmänner sorgten fünf Mitglieder der Bergwacht Eichstätt, vorsorglich waren zudem Mitglieder des Rettungsdiensts Bad Tölz-Wolfratshausen zur Polizeiinspektion beordert worden. Nach zwei Stunden waren die Dächer von Schnee und Eis befreit. Erster Hauptkommissar Czerweny dankte allen knapp 50 Aktiven im Namen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sowie ganz persönlich für ihr Engagement: „Was Ihr Ehrenamtlichen leistet, ist nicht zu beschreiben.“ Der Dienstbetrieb, das betont der Wolfratshauser Polizeichef, sei zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt gewesen.

Die Polizeiinspektion Wolfratshausen wurde am Sonntagabend „abgewaschen“.

10.44 Uhr: Die Turnhalle in Münsing ist ab sofort wieder für den regulären Hallenbetrieb geöffnet.

10.06 Uhr: Der DWD warnt bis einschließlich Dienstag, 10 Uhr, vor Sturmböen in Lagen über 1500 Metern im Landkreis.

Das waren die Meldungen von Sonntag, 14. Januar:

18.11 Uhr: Das Pultdach der Polizeiinspektion im Wolfratshauser Gewerbegebiet liegt unter einer drückenden Last aus tonnenschwerem Nassschnee. Trotz Windböen, Dauerregen und Dunkelheit ist geplant, es noch an diesem Sonntagabend zu räumen.

Wolfratshauser Kommandant beeindruckt von Solidarität

17.56 Uhr: Andreas Spohn, Kommandant der Wolfratshauser Feuerwehr, ist beeindruckt von der großen Solidarität, „vom großen Zusammenhalt aller Feuerwehren und der übrigen Einsatzkräfte“. 45 Kameraden der Wolfratshauser und Weidacher Wehr stemmten sich nach seinen Worten am Wochenende gemeinsam mit 66 Bereitschaftspolizisten gegen die Schneemassen. Geräumt wurden unter anderem das Dach der Mehrzweckhalle in Farchet, des Kindergartens an der Badstraße, des Feuerwehrgerätes am Hatzplatz, des Seminars in Waldram sowie das 500 Quadratmeter große Vordach an der Waldramer Kirche. „Die Arbeit ist extrem anstrengend“, sagt Spohn. Der Regen mache den Schnee noch schwerer, „jede Schaufel ist eine Herausforderung“.

17.28 Uhr:  122 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Aschheim, Badersfeld, Dornach, Feldkirchen, Garching, Gräfelfing, Heimstetten, Hochbrück, Ismaning, Kirchheim, Oberschleißheim, Planegg, Riedmoos, Unterföhring und Unterschleißheim rückten am Samstagmorgen unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Erwin Ettl aus Ottobrunn aus, um in Geretsried und Wolfratshausen Schnee zu räumen.

Bundeswehrsoldaten und die Feuerwehr räumen aktuell immer noch den Schnee vom Dach des Ickinger Gymnasiums.

16.36 Uhr: Die Landwirtschaftsschule Holzkirchen setzt witterungsbedingt auch am Montag den Schulbetrieb aus. Das betrifft neben den beiden Abteilungen Landwirtschaft und Hauswirtschaft auch den zweiten Block der Almakademie. Voraussichtlich wird am Dienstag, 15. Januar, der Schulbetrieb für Schule und Almakademie wieder aufgenommen. Der Amtsbetrieb läuft am Montag wieder normal.

16.10 Uhr: Strömungsretter des DLRG Geretsried kletterten am Samstag aufs Dach des Schützenheims an der Jahnstraße und schaufelten Schnee. Die DLRG brachte nach Auskunft ihres Leiters Maiko Alpers außerdem das Essen für die Helfer, das vom BRK in der Feuerwache Süd an der Jeschkenstraße zubereitet wurde, zu den Verteilstellen.

15.40 Uhr: Die Stadt Wolfratshausen hat ein Info-Telefon zur aktuellen Schneelage eingerichtet. Die Nummern lauten:

08171/214401 und 08171/214200.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage:

www.wolfratshausen.de

Leserfoto aus dem Haydnweg in Geretsried: Eine Geretsriederin sagt Danke an die Schneeschipper!

14.01 Uhr: Prominenten Besuch gab es am Samstagvormittag für Wolfratshausen: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder dankte dort Einsatzkräften der Weidacher Feuerwehr, der Bergwacht, der Straßenmeisterei und der Polizei für ihren unermüdlichen Einsatz. „Ich bin beeindruckt von der guten Zusammenarbeit Haupt- und Ehrenamtlicher“, stellte Söder fest.

Geretsried wartete derweil vergeblich auf einen Besuch des Präsidenten. Ursprünglich sollten Söder und Gefolge nämlich von Bad Tölz aus nach Geretsried fahren, wo das Dach der Isardamm-Grundschule freigeräumt wurde.

Irgendetwas zwischen malerisch und bedrohlich: Die Situation in Hechenberg.  

12.42 Uhr:Ursprünglich wollten die Rettungskräfte auch in der Nacht zum Sonntag weiter Dächer freischaufeln. „Dachräumungen wurden in der letzten Nacht aber dann doch nicht vorgenommen, da starker Wind angesagt war und es dann für die Einsatzkräfte einfach zu gefährlich gewesen wäre“, sagt Sabine Schmid vom Landratsamt. Ausrücken mussten nachts aber Feuerwehrleute: Umgestürzte Bäume mussten auf der Kreisstraße bei Obersteinbach und auf der Ortsverbindungsstraße Egling – Moosham beseitigt werden.

Stand vom Samstag, 12. Januar:

Die Stadt Geretsried hat am Samstag für folgende Gebäude und Liegenschaften Sperrzonen eingerichtet:

- Markenschuh Herrmann, Jeschkenstraße 23

- Dänisches Bettenlager, Jeschkenstraße 21

- Kik, Jeschkenstraße 19a

- Fristo Getränkemarkt, Jeschkenstraße 19

- Lidl, Jeschkenstraße 19a

- More and More, Clever Fit und sämtliche Wohneinheiten, Jeschkenstraße 27/29

- Balkon im Obergeschoss des Caritas-Altenheim St. Hedwig, Adalbert-Stifter-Str. 56

- Metallbau Berger, Primelweg 24

- Klotzner Günter Fahrzeuglackierungen, Primelweg 22

- Malerbetrieb Rovo, Malvenweg 5

Die Sperrzone darf nicht betreten werden. Jeglicher Aufenthalt, auch in den Gebäuden, ist in diesem Sperrbereich ganztägig untersagt. Die verbindliche Festlegung erfolgt durch Absperrmaßnahmen der Sicherheitskräfte vor Ort. Die Aufhebung der Sperrzone wird durch die Sicherheitsbehörden in geeigneter Form bekannt gegeben und gilt bis auf weiteres.

10.30 Uhr: Seit einer Woche sorgt starker Schneefall für extreme Winterverhältnisse in Oberbayern. Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst rechnen mit einer neuen Unwetterfront am Wochenende. Alle Infos zum Wetter in Bayern finden Sie hier.

Das waren die Nachrichten von Freitag, 11. Januar:

18.51 Uhr: Die Stadt Geretsried hat weitere Sperrzonen eingerichtet - unter anderem betrifft das den Waldpark an der Altvaterstraße, den Friedhof, Kinderspielplätze sowie den Rodlberg am Robert-Schumann-Weg. Eine vollständige Liste der Sperrzonen ist auf der Webseite der Stadt zu finden 

www.geretsried.de

 

Laut Mitteilung der Stadt Geretsried wird Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Geretsrieder Einsatzkräfte am Samstag einen Besuch abstatten. Bürgermeister Michael Müller wird den Ministerpräsidenten gegen 11 Uhr an der Isardamm-Grundschule in Empfang nehmen.

17.58 Uhr: Der Tag endet mit einer sehr traurigen Nachricht aus dem Lenggrieser Ortsteil Fall. Ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei Bad Tölz ist am Freitag verunglückt tödlich.

17.06 Uhr: „Sehr anstrengend“ war der Freitag für Geretsrieds Feuerwehr-Kommandant Erik Machowski, sagt er auf Nachfrage unserer Zeitung. Es galt, strategisch wichtige städtische Gebäude vom Schnee zu befreien, also die beiden Gerätehäuser der Feuerwehr, um den Brandschutz sicherzustellen, und den Bauhof, damit alle nötigen Geräte einsatzbereit sind. „Das geschah vorsorglich, da noch mehr Schnee zu erwarten ist“, so Machowski. 

Nachdem Landrat Josef Niedermaier am Donnerstagabend den Katastrophenfall ausgerufen hatte, konnten die Einsatzkräfte Unterstützung der Bundeswehr erhalten. 30 Mann waren in Dienst, darüber hinaus 20 Bergwachtler. Zehn Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Geretsried übernahmen die Logistik. Die Arbeiten begannen gegen 9 Uhr und endeten mit dem Einbruch der Dunkelheit sowie dem Einsetzen neuerlichen Schneefalls gegen 18 Uhr. 

Am Samstag geht es laut Machowski mit den Dächern der Schulen und Turnhallen weiter, damit diese im Fall der Fälle als sichere Notunterkünfte zur Verfügung stehen könnten. Auch sie müssen von der Schneelast befreit werden. Ob der Einsatz am Sonntag fortgesetzt werden muss, bleibt abzuwarten. „Wir werden kämpfen, bis alles nötige getan ist.“

Staats-, Bundes- und Kreisstraßen werden permanent kontrolliert

16.14 Uhr: Fährt man auf den Straßen im nördlichen Landkreis durch Waldgebiete, beschleicht einen aktuell ein mulmiges Gefühl. Wiederholt richtet sich der Blick auf die schneebeladenen Bäume am Straßenrand. Halten sie der Last stand? Zum Freitag habe sich die Lage – abgesehen von Teilbereichen Dietramszells – etwas entspannt, sagt Wolfratshausens Revierförster Robert Nörr. Nach dem vielen Nassschnee, der den Bäumen zunächst massiv zugesetzt hatte, folgten kältere Luft und Wind. Letzterer „hat den Schnee von den Ästen geblasen“, sagt Nörr. Was derzeit auf den Bäumen liegt, ist trockener und leichter. Die Lage könnte aber ganz schnell wieder kritisch werden, sollten die angekündigten Niederschläge bei wieder wärmeren Temperaturen als nasser Schnee oder Regen niedergehen. Mitarbeiter des Straßenbauamts Weilheim respektive der Straßenmeistereien kontrollieren permanent die Staats-, Bundes- und Kreisstraßen, sperren sie gegebenenfalls. Private Waldbauern sollten ihre Wälder ebenso im Auge behalten wie dies die Kommunen, im Fall Wolfratshausens in Person von Robert Nörr, tun – allerdings nur aus sicherer Entfernung: Denn „in die Wälder hineinzugehen ist zurzeit lebensgefährlich“, warnt der Revierförster.

Wolfratshausen proaktiv tätig

15.10 Uhr: Die Stadt Wolfratshausen verzichtet nach wie vor auf die Sperrung neuralgischer kommunaler Gebäude. Stattdessen ist sie am Freitag proaktiv tätig geworden, berichtet Bauamtsleiterin Susanne Leonhard auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Entscheidung fiel nach ihren Worten am Freitagmorgen in einer großen Gesprächsrunde im Rathaus, an der unter anderem Verwaltungsdirektor Franz Gehring, Andreas Spohn, Kommandant der Wolfratshauser Feuerwehr, der Leiter des städtischen Gebäudemanagements, Franz Hofner, Ordnungsamtsleiter Martin Milian, Abteilungsleiter Roland Zürnstein sowie Leonhard teilnahmen.  Bürgermeister Klaus Heilinglechner „wird ständig über die Lage auf dem Laufenden gehalten“ und sei in alle Entscheidungen eingebunden, betont die Bauamtsleiterin. 

Proaktiv tätig: Das heißt, die Einsatzkräfte der Wolfratshauser und Weidacher Feuerwehr räume die Dächer zahlreicher städtischer Immobilien, erklärt Leonhard. An erster Stelle stehe das Feuerwehrgerätehaus am Hatzplatz – „denn die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr muss jederzeit gewährleistet sein“. Von der drückenden Schneelast befreit würden im Anschluss das Dach der Mehrzweckhalle im Ortsteil Farchet und das der Dreifachturnhalle am Hammerschmiedweg.  Ein an diesem Wochenende in der Dreifachsporthalle geplantes Fußballturnier habe der 1. FC Weidach mit Blick auf die prognostizierte Wetterlage – und die Mannschaften, die hätten anreisen müssen – abgesagt. 

Der Deutsche Wetterdienst rechnet ab Samstagabend in den Höhenlagen des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen mit erneut starken Schneefällen, die bis in den Dienstagvormittag andauern. Erwartet werden Neuschneemengen zwischen 40 und 70 Zentimetern. „Noch sind die Prognosen relativ uneinheitlich“, so Leonhard am Freitagmittag. Es sei aber sehr wahrscheinlich, dass der Schneefall am Wochenende in tieferen Lagen in Regen übergehe. „Wir verschaffen uns mit den Räumaktionen etwas Luft nach oben“, meint die Bauamtschefin. Noch bewege sich die Dachlast bei allen untersuchten Gebäuden im Toleranzbereich. Man wolle die Schneefallpause nun nutzen – nicht zuletzt, um das Risiko für die Feuerwehrmänner bei ihrem Einsatz in luftiger Höhe zu reduzieren. Damit folgte die Flößerstadt einer Empfehlung des Bauingenieurs Josef Wehbe, der die Dachlasten am Donnerstag und Freitag mit Rathausmitarbeiter Hofner geprüft hat: „Die Schneelast liegt aktuell im grünen Bereich, aber es ist absolut richtig, jetzt Reserven zu schaffen, um für das, was eventuell kommt, gerüstet zu sein“, unterstreicht der Wolfratshauser Statiker im Gespräch mit unserer Zeitung. 

Neben dem Gerätehaus und den zwei Sportstätten werden auch die Kindergarten-Container an der Königsdorfer Straße geräumt. Im Fokus hat die Kommune zudem den Kindergarten an der Badstraße. Dort ist am Freitag bereits der Träger der Betreuungseinrichtung, die katholische Kirche, aktiv geworden: „Man hat mit der Dachräumung begonnen – sollte noch Unterstützung erforderlich sein, werden wir reagieren“, kündigt Leonhard an. 

Kommandant fürchtet angekündigten Regen

Ein waches Auge auf die Lage wirft in den kommenden Stunden kontinuierlich Feuerwehrkommandant Spohn. Er hatte am Freitag 30 Kameraden der Wolfratshauser Wehr an seiner Seite, knapp zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr Weidach wurden am Freitagnachmittag hinzugezogen. „Wir müssen natürlich Ressourcen schonen und für Ablösung sorgen, denn die Kameraden können nicht zehn Stunden durcharbeiten“, sagt Spohn. 

Für ihn selbst begann der Kampf gegen die Schneemassen am Freitag um 5.45 Uhr. Wertvolle Dienste leistet der Feuerwehr derzeit ihre Drehleiter. „Das hat auch mit der Eigensicherung der Feuerwehrmänner zu tun“, erklärt der Kommandant. Die Dächer zu betreten, auf denen die Schneelast einen kritischen Bereich erreicht hat, sei lebensgefährlich. Spohn geht davon aus, dass der Schneefall spätestens am Sonntag in Regen übergeht. Deswegen seien die Wehren am Freitag mit Volldampf an die Arbeit gegangen – „denn Regen macht die Lage nicht besser“, weiß der Kommandant.

14.50 Uhr: Der DWD rät: Vermeiden Sie alle Autofahrten! Bis Samstagmorgen besteht die Gefahr des Auftretens von Schneeverwehungen (Stufe 2 von 4). Verbreitet wird es glatt.

14.14 Uhr: Gerade erreicht uns eine Mitteilung der Pfarrgemeinde Beuerberg: Aus Witterungsgründen wird die Vorabend Wort Gottes Feier in der Friedhofskirche in Beuerberg abgesagt am Samstag, 11. Januar, um 19.30 Uhr abgesagt. Die Wort Gottes Feier in Oberbuchen, geplanter Beginn Sonntag 08.30  Uhr entfällt ebenfalls. Der Gottesdienst am Sonntag, 12. Januar um 10 Uhr in Beuerberg findet statt. 

Ministerpräsident Markus Söder kommt am Samstag in den Landkreis

14.00 Uhr: Das Landratsamt informiert in einer dreiviertel Stunde in einem Pressegespräch über den K-Fall.

13.59 Uhr: Derzeit befreien Bundeswehr und Bergwacht das Dach der Feuerwache Nord in Geretsried von der Schneelast. Mitarbeiter des Bauhofs sind damit beschäftigt, den Schnee vom Bushäuschen an der Adalbert-Stifter-Schule zu schaufeln.

Bergwacht und Bundeswehr sind an der Feuerwach Nord in Geretsried im Einsatz.

13.41 Uhr: Das Winterwetter hält alle Einsatzdienste in Atem. Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Der viele Schnee hat aber auch eine schöne Seite.

Wolfratshausen und Umgebung ganz in Weiß: Die schönsten Fotos

13.27 Uhr: Während das Dach der Grundschule Icking vorsorglich geräumt wird, laufen Ersatzbetreuung sowie die Musikkurse derzeit unbehindert weiter.

Sicherheitshalber wird das Dach der Grundschule Icking geräumt.

13.19 Uhr: Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Staatsminister Dr. Hans Reichert besuchen am Samstag, 12. Januar, den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, um sich vor Ort persönlich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Das teilt das Landratsamt mit.

S7 im 40-Minuten-Takt

13.15 Uhr: Die S7 zwischen Höllriegelskreuth  und  Wolfratshausen fährt wegen witterungsbedingter Störungen ab sofort nur noch im 40-Minuten-Takt. Die Bahn teilt mit, dass weiterhin mit Verzögerungen zu rechnen ist.

13.04 Uhr: Der Schneeberg auf der  Ickinger Huberwiese wächst, das nette Schild, das die Kinder zum Spielen einlädt, ist bei einer Ablade-Aktion leider zerbrochen.

Hier dürfen Kinder nach Lust und Laune rodeln.

12.41 Uhr: Neuigkeiten aus der Pressekonferenz: In Icking wurden am Freitag alle gemeindlichen Gebäude von einem Statiker überprüft. Die Schuldächer werden aktuell von der Schneelast befreit. Die Gemeinde stellt klar, dass die Freiwillige Feuerwehr nicht dafür zuständig ist, Dächer von Privathäusern abzuräumen.

Privatschulen entscheiden selbst über Schließung

12.32 Uhr: Das Landratsamt bestätigt: Im gesamten Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen entfällt an allen staatlichen Schulen (Grund-, Mittel- und Förderschulen, Realschulen Gymnasien, FOS/BOS und Berufsschulen) bis einschließlich Dienstag, 15. Januar, der Schulunterricht. Diese Regelung gilt nicht für Privatschulen, diese treffen die Entscheidung für Unterrichtsausfälle in Eigenverantwortung. Kinder, die trotzdem zu den Schulen kommen, werden dort betreut.

12.11 Uhr: Die weiteren Aussichten laut DWD: Ab Samstagabend gibt es in den Alpen erneut starke Schneefälle, die bis in den Dienstagvormittag andauern. Dabei werden vor allem oberhalb von 800 Meter Neuschneemengen zwischen 40 und 70 Zentimeter, in Staulaugen der Allgäuer und Berchtesgadener Alpen auch bis über 100 cm erwartet.

12.00 Uhr: Nicht alles Gute kommt von oben: Nachdem sich von der 33 Meter hohen Stadtpfarrkirche in der Wolfratshauser Altstadt am Donnerstag eine Dachlawine gelöst hatte, sind die Zuwege zum Gotteshaus sowie zum katholischen Pfarrzentrum gesperrt worden. "Die Dachlawine hat unsere Hausmeisterin nur knapp verfehlt", berichtet Kaplan Thomas Barendt. An diesem Freitag blieben die Wege noch gesperrt, so der Kaplan. Er betont, dass der Baukörper der St.-Andreas-Kirche in keiner Weise gefährdet sei. Mutmaßlich könne der rechte Zuweg (in Richtung Pfarrheim) am Samstag wieder für Kirchgänger geöffnet werden. Barendt: "Aktuelle Infos gibt's auf der Homepage von St. Andreas." Gesperrt sind derzeit auch die Kirche, der Kindergarten und der Friedhof im Wolfratshauser Ortsteil Waldram.

Die Wege zur Stadtpfarrkirche Wolfratshausen sind weiterhin gesperrt.

Eishockeyspiel findet statt

11.55 Uhr: Dank vieler fleißiger Helfer ist es Stadionchef Rico Lehwald gelungen, die Eisfläche und die oberen Zuschauerränge im Geretsrieder Eisstadion von den Schneemengen zu befreien. Damit steht momentan der Austragung des Eishockeyspiels zwischen den River Rats und dem ESC Kempten an diesem Freitagabend (19.30 Uhr) nichts mehr im Weg.

11.51 Uhr:

Auch in Wolfratshausen und Umgebung krachte es mehrfach. Verletzt wurde niemand, es blieb in jedem Fall bei Sachschäden. Wie die Polizei meldet, kam es in der Flößerstadt gegen 9.45 Uhr zu einem Auffahrunfall, wobei der Wagen eines Wolfratshausers (63) in der Sauerlacher Straße von hinten gegen das Auto einer Wolfratshauserin (37) prallte. Der Schaden liegt bei 1000 Euro.

Gegen 10.30 Uhr rutschte in der Bahnhofstraße ein Bus gegen einen Radlader, dessen Fahrer, ein Eglinger (19), gerade mit Räumarbeiten beschäftigt war. Der Schachschaden blieb gering, am Bus wurde lediglich das Licht beschädigt.

Ein weiterer Auffahrunfall ereignete sich gegen 11 Uhr in der Schießstättstraße. Dort rutschte der Wagen eines Gerestrieders (25) ins Heck einer Gertsriederin (57). Der Schaden: 2000 Euro.

Ebenfalls relativ harmlos verlief gegen 15 Uhr ein Auffahrunfall in der Steichelestraße in Waldram: Ein Lieferant touchierte mit seinem Lkw den am Fahrbahnrand geparkten Renault Scenic einer Wolfratshauserin.

Fahrerflucht hat nach Angaben der Polizei ein Unbekannter zwischen 10 und 15 auf dem Parkplatz einer Rechtsanwaltskanzlei am Moosbauerweg begangen. Ein schwarzer Skoda Superb wurde an der hinteren Türe auf der Fahrerseite beschädigt. Den Schaden beziffert die Polizei mit 3000 Euro.

Auf der Staatsstraße 2070 zwischen Wolfratshausen und Egling kam der Fahrer eines Mercedes Sprinter aus Bad Tölz (19) aus Unachtsamkeit nach rechts von der Straße ab und landete in eine Schneewehe. Der Sachschaden liegt bei 500 Euro.

Als hartnäckiger Verfolger erwies sich ein Seeshaupter (64), dessen an der St. Heinricher Straße geparkter Wagen gegen 17.45 Uhr von einem Mercedes C-Klasse touchiert wurde. Der Mann bekam den Zusammenstoß mit und sah den Außenspiegel seines Autos durch die Luft fliegen. Als er merkte, dass der Verursacher einfach weiterfuhr, nahm er die Verfolgung auf. Die Fahrt endete in Geretsried, wo er die Fahrerin zur Rede stellte. Der Schaden liegt bei 800 Euro.

11.37 Uhr: Der viele Schnee und Glatteis auf den Straßen haben am Donnerstag für einige Unfälle im Einsatzbereich der Polizeiinspektion Geretsried geführt. Ins Rutschen geriet ein 55-jähriger LKW-Fahrer, als er gegen 12.30 Uhr in Gelting in die Einfahrt einer Firma einbiegen wollte. Trotz geringer Geschwindigkeit verlor er laut Polizei die Kontrolle über sein 27 Tonnen schweres Fahrzeug und touchierte mit seinem LKW die wenige Meter entfernte Hausmauer. „Der Sachschaden beläuft sich vermutlich auf mehrere tausend Euro“, berichtet Polizeihauptkommissar Gerrit Packhäuser.

Ein Schneehaufen behinderte die Sicht eines slovakischen LKW-Fahrers (32) in Geretsried. Die Folge: Etwa 3000 Euro Sachschaden. Der LKW-Fahrer wollte gegen 15.15 Uhr im Bereich des Kirchplatzes abbiegen und übersah dabei den geparkten Opel eines Anwohners hinter dem Schneehaufen. Er touchierte das Fahrzeug mit seinem Anhänger. 

Unter den Schneemassen war auch ein Ford auf einem Parkplatz in Dietramszell nicht mehr zu sehen. Deswegen schob ein 58-jähriger Fahrer eines Räumfahrzeugs den Kleinwagen samt Schnee beiseite. Bei dem Unfall gegen 10.15 Uhr wurde der Ford laut Polizei nur leicht beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro.

Keine Schule bis einschließlich Dienstag

11.31 Uhr: Nach Informationen unserer Zeitung findet am kommenden Montag (14. Januar) sowie Dienstag (15. Januar) an allen Schulen im Landkreis KEIN Unterricht statt. Die Schulen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen sind bereits seit vergangenen Dienstag verwaist.

11.30 Uhr: Die Stadt Geretsried meldet: Aufgrund der Schnemassen können die Loipen an der Böhmwiese sowie in Wiesen am Campingplatz und am Segelflugplatz nicht gespurt werden.

11.15 Uhr: Es liegt einfach zu viel Schnee. Das sorgt für einige Absagen am Wochenende. Aktuell liegen diese vor für: 

  • die Christbaumsammelaktion durch die BRK Bereitschaften im ganzen Landkreis  am Samstag, 11.Januar. Es wird keine Ersatztermine geben. Kunden, die sich angemeldet haben, wurden informiert.
  • die Heilige Messe am Sonntag,  13. Januar um 8.30 Uhr in Deining
  •  die Jahreshauptversammlungen am Sonntag, 13. Januar, der Feuerwehr Herrnhausen um 11 Uhr und der Feuerwehr Beuerberg um 19:30 Uhr jeweils im Gasthof zur Mühle. Der Ersatztermin ist für Sonntag, 10. März, geplant
  • das Theater in Königsdorf am Samstag, 11. Januar, im Gasthof Hofherr

11.06 Uhr: Der Supermarkt Kaufland in Geretsried bleibt am Freitag aufgrund der Schneelast auf dem Dach weiterhin geschlossen.

11.03 Uhr: In Lenggries hat sich am Freitagvormittag ein schwerer Unfall ereignet. 

10.46 Uhr: Die Gemeinde Icking hält am Freitag, 11.45 Uhr eine Pressekonferenz ab. Grund ist die einseitige Sperrung der Ludwig-Dürr-Straße sowie der Ulrichstraße (nur in eine Fahrtrichtung befahrbar). Ausgehend von den starken Schneefällen der vergangenen Woche und entsprechenden Wettervorhersagen für die nächsten Tage wird außerdem vorübergehend  die Räumpflicht von Gehwegen ausgesetzt.  Fußgänger auf Fahrbahnen haben nun Vorrang. 

10.43 Uhr: Aktuelle Meldung aus dem Landratsamt:

„Nachdem Landrat Josef Niedermaier am Donnerstag, 10. Januar 2019, um 22.37 Uhr den Katastrophenfall für den Landkreis ausgerufen hat, wurden über Nacht die Einsatzstrukturen organisiert und aufgestellt.

Am heutigen Freitag werden insgesamt 390 Kräfte im Einsatz sein

, davon 240 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, 25 Kräfte des THW, 50 Soldaten der Bundeswehr, 60 Einsatzkräfte der Bergwacht zur Absturzsicherung und 15 Sanitäter im Einsatz sein.

Innerhalb der nächsten Stunden wird versucht, mit Hilfe eines Hubschraubers der bayerischen Polizei die Bäume an der Straße zwischen Jachenau und Lenggries vom Schnee zu befreien.

Heute gilt es vorrangig die Dächer öffentlicher Gebäude von den Schneelasten zu befreien und die Zufahrtsstraßen zu den und in den besonders betroffenen Gemeinden Icking, Jachenau, Fall (Gemeinde Lenggries), Dietramszell, Ortsteil Vorderriss (Gemeinde Lenggries) sowie in der Stadt Geretsried mindestens einspurig freizuhalten.Es bleibt jedoch Aufgabe der Eigentümer, die Schneelast auf den Dächern zu beobachten und ggf. mit Hilfe von Privatfirmen frei zu räumen. In den betroffenen Gemeinden wurden Expertenkommissionen eingerichtet, um die Statik von öffentlichen Gebäuden und Gebäuden der notwendigen Infratstruktur zu prüfen, um ggf. unterstützen zu können.

Für Fragen und Hinweise ist ein Bürgertelefon eingerichtet. Das Telefon ist bis 20 Uhr unter Telefon 08041-793470 besetzt.“

10.24 Uhr: Nach dem anhaltenden Schneefall am Donnerstag scheint am Freitagmorgen die Sonne über Gelting.

In Geting kommt die Sonne raus.

07.23 Uhr: Landrat Josef Niedermaier hat am späten Donnerstagabend den Katastrophenfall ausgerufen. Dadurch koordiniert ab sofort die Katastrophenschutzbehörde die Einsätze der Rettungs- und Einsatzkräfte sowie weiterer Dienststellen und kann gegebenenfalls auch noch einmal zusätzliche Hilfe zum Beispiel von Seiten der Bundeswehr anfordern.

Das waren die Meldungen von Donnerstag, 11. Januar: 

19.30 Uhr: Blick in den Südlandkreis: Der Blomberg bleibt am Wochenende gesperrt. Im Skigebiet Brauneck hofft man dagegen darauf, am Wochenende die Lifte wieder in Betrieb nehmen zu können.

Das Dach des Geretsrieder Hallenbads wird geräumt.

18.29 Uhr: Die Stadt Geretsried hat weitere Sperrzone eingerichtet. Geschlossen bleiben die Friedhofsgebäude an der Adalbert-Stifter-Straße 53 und an der Wolfratshauser Straße 1a, die Bücherei und VHS sowie das Jugendzentrum Saftladen und Ein-Stein, das Mütterzentrum, das Museumsgebäude, der Rathaus-Anbau mit dem großen und kleinen Ratsstubensaal, die X-Trägerhalle am Bauhof, die Kapelle am Buchberg, das Haus Clara an der Jeschkenstraße, das FFG-Sportheim, das FC-Sportheim, das Vereinsheim des ESV Geretsried, das TuS-Mehrzweckgebäude und das Schützenheim an der Jahnstraße, die Turnhalle und die Dorfschmiede in Gelting, das städtische Wirtschaftsgebäude an der Adalbert-Stifter-Straße sowie die Kindertagesstätten am Künnekeweg, Blechkiste, der AWO am Robert-Schumann-Weg, in Gelting und das Kinderland an der Adalbert-Stifter-Straße. Darüber hinaus dürfen die Adalbert-Stifter-Mittelschule, die Isardamm-Grundschule, die Karl-Lederer-Grundschule mit Mittagsbetreuung und Kita samt Hort sowie die Karl-Lederer-Littelschule mit Mensa nicht betreten werden. Darüber hinaus werden die Schneelasten auf den städtischen Gebäuden laut Thomas Loibl, Pressereferent der Stadt Geretsried, überwacht. Am Dienstagabend habe man einen externen Dienstleister mit der Räumung der gesperrten Gebäude beauftragt. Seit Donnerstagmorgen werden die Dächer der Turnhalle der Karl-Lederer-Grundschule, des städtischen Hallenbades sowie der Turnhalle Isardamm-Grundschule freigeschaufelt.

17.56 Uhr: Kirchgänger in Wolfratshausen müssen derzeit unverrichteter Dinge wieder umkehren: Den direkten Zugang zur Stadtpfarrkirche St. Andreas in der Altstadt blockiert ein hoher Schneewall. Der Weg rechts neben dem Gotteshaus in Richtung Pfarrheim ist gesperrt. Mit einem Schild werden Fußgänger gewarnt: "Lebensgefahr - wegen Dachlawinen gesperrt."

17.47 Uhr: Wir geht es mit den Schulen weiter? Laut Marlis Peischer vom Landratsamt in Bad Tölz tagt am Freitagvormittag die „Koordinierungsgruppe Unterrichtsausfall bei ungünstigen Witterungsverhältnissen“, um zu beraten, wie man weiter vorgehen wird. Bereits am vergangenen Montag wurde an vielen weiterführenden Einrichtungen nicht unterrichtet, seit Dienstag sind alle Schulen im Landkreis geschlossen. Ob diese Regelung verlängert wird – darüber spricht die Gruppe. Peischer: „Es ist aber möglich, dass am Freitag noch keine endgültige Entscheidung getroffen werden kann.“

Krämmel gibt allen Mitarbeitern schneefrei

17.32 Uhr: Die Firma Krämmel hat ihren Büromitarbeitern freigegeben, damit sie sich nicht bei den herausfordernden Wetterverhältnissen auf den Weg ins Büro machen zu müssen. Auf den Baustellen steht die Arbeit bereits seit Montag still, teilt das Unternehmen mit.

17.15 Uhr: Der Supermarkt Kaufland in Geretsried hat am Donnerstag gegen 15 Uhr geschlossen. Das Dach muss von der Schneelast befreit werden. „Derzeit gehen wir davon aus, dass wir morgen wieder regulär geöffnet haben. Diese Schließung betrifft auch die im Kaufland angesiedelten Fachgeschäfte“, teilt ein Sprecher mit.

17.11 Uhr: Zum Straßenbild in den bäuerlichen Landgemeinden gehört der Milchlaster – normalerweise. Seit Donnerstag aber haben die Milchwerke Berchtesgadener Land, an die fast die Hälfte der hiesigen Landwirte liefern, angesichts von Eis und Schnee akute Schwierigkeiten, vor Ort zu kommen. Und das trotz Schleuder- und Schneeketten. „Es ist außerordentlich gefährlich, wenn das Fahrzeug ins Rutschen gerät“, erklärt Pressesprecherin Barbara Steiner-Hainz. Manche Fahrt muss notgedrungen unterbleiben. Einen finanziellen Nachteil sollen die Landwirte aber nicht erleiden. Die gute Nachricht: „Geschäftsführung und Vorstand der Molkerei haben in einer kurzfristig anberaumten Telefonkonferenz entschieden, dass alle Landwirte, deren Milch aufgrund der Schneelage nicht abgeholt werden kann, für die Milchmenge das volle Milchgeld erhalten“, so die Pressesprecherin.

Landkreis stellt örtliche Einsatzleitung auf

16.51 Uhr: Eine wichtige Nachricht für alle Landwirte in den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach: Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Holzkirchen bleibt an diesem Freitag aufgrund der Witterungssituation geschlossen. „Auch der Unterrichtsbetrieb der Landwirtschaftsschule Holzkirchen für die Abteilung Landwirtschaft fällt am Freitag aus“, schreibt Pressesprecherin Gabriele Ruetsch. Wenn es die Witterung zulässt, wird der Betrieb am Grünen Zentrum am Montag wieder aufgenommen.

16.26 Uhr: Das Landratsamt teilt mit: 

„Aufgrund der anhaltenden Schneefälle wurde nun unter der Federführung von Landrat Josef Niedermaier im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen entschieden, gemäß Art. 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (Bay KSG) Örtliche Einsatzleitung bei Schadensereignissen unterhalb der Katastrophenschwelle, eine örtliche Einsatzleitung aufzustellen. 

Artikel 15 des Bay KSG besagt: (1) Zur Bewältigung größerer Schadensereignisse, die keine Katastrophen sind, kann die Kreisverwaltungsbehörde fachlich geeignete Personen als Örtliche Einsatzleiter bestellen, wenn dadurch das geordnete Zusammenwirken am Einsatzort wesentlich erleichtert wird. 2 Art. 6 Abs. 1 Satz 2 findet insoweit entsprechende Anwendung; die Aufgaben und Befugnisse der Polizei bleiben unberührt.

Demnach wird nun eine örtliche Einsatzleitung aufgestellt, um die Hauptinfrastruktur aufrecht zu erhalten. Unterstützung am Gerät erhalten vorwiegend die Gemeinden Dietramszell und Egling, um die Schneemassen zu bewältigen. Das bedeutet, das Landratsamt hilft bei der Organisation zusätzlicher Gerätschaften. Daneben wird ein Lagebild erstellt, um ggf. weitere Vorkehrungen treffen zu können. 

Die Situation in der Jachenau ist heute Nachmittag weiterhin angespannt, aber beherrschbar.“

Stadt Wolfratshausen überprüft Schneelasten auf den Dächern

16.19 Uhr: Nach gewissenhafter Prüfung der Schneelast auf neuralgischen kommunalen Gebäuden gab die Stadt Wolfratshausen am Donnerstagnachmittag vorläufige Entwarnung. Gesperrt werden müsse vorläufig keine Liegenschaft. An diesem Freitag nehmen Franz Hofner, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, sowie ein externer Statiker die Dachlasten allerdings erneut unter die Lupe. „Dann wird neu entschieden“, kündigt Bauamtsleiterin Susanne Leonhard an. Angesichts von Regen, der am Wochenende im Nordlandkreis fallen soll, werde man mutmaßlich proaktiv tätig werden, um das Risiko zu minimieren. 

Untersucht worden ist am Donnerstag unter anderem die städtische Dreifachturnhalle am Hammerschmiedweg. 75 Kilogramm Schnee pro Quadratmeter drückten aufs Dach, der kritische Punkt ist laut Leonhard bei 150 Kilo/Quadratmeter erreicht. Auf jedem Quadratmeter des Dachs der Mehrzweckhalle in Farchet lasteten am Donnerstagnachmittag 80 Kilo, maximal 115 Kilo gibt die Statik her. Im grünen Bereich war zum Prüfzeitpunkt auch die Dachlast auf dem städtischen Kindergarten an der Badstraße: 80 Kilo pro Quadratmeter, so das berechnete Ergebnis. Der bereits vor rund zehn Jahren errichtete Kindergartentrakt trägt maximal 150 Kilogramm, der 2016 an der Badstraße eingeweihte Erweiterungsbau sogar noch knapp zehn Kilogramm pro Quadratmeter mehr. 

Bis Freitagmittag sei dies Status quo, stellt Bauamtsleiterin Leonhard in einem Gespräch mit unserer Zeitung fest. Dann würden neue Prüfungen erfolgen. „Wohl wissend“, ergänzt Leonhard, „dass die Meteorologen für das Wochenende nassen Schnee beziehungsweise Regen prognostizieren.“ Man wolle im Falle des Falles notwendige Sperrungen „rechtzeitig“ bekannt geben. Nicht zuletzt, weil im einen oder anderen Gebäude der Stadt Veranstaltungen geplant sind. Leonhard weiß unter anderem von einem zweitägigen Turnier für Nachwuchsfußballer. Ob die Dachlast auf der Loisachhalle Anlass zur Sorge gibt, prüfe die Kommune nicht, berichtet die Bauamtsleiterin. Dies sei Sache des Hallenpächters. Sie wisse allerdings, dass Flößerei-Wirt Dominik Tabak vorsorglich bereits das Dach über dem Verbindungsgang zwischen der Dreifachturnhalle am Hammerschmiedweg und der Loisachhalle habe räumen lassen.

15.43 Uhr: Viele Menschen im Landkreis sind darauf angewiesen, dass man ihnen Essen und Medikamente bringt. Und Anbieter wie das BRK sind wiederum darauf angewiesen, dass sie ihre Kunden mit dem Auto besuchen können. Das gestaltet sind aus bekannten Gründen derzeit schwierig. „Wenn die Nebenstraßen zu eng sind, dann parken wir ohnehin schon an einer größeren Straße irgendwo in der Umgebung und gehen zu Fuß zum Patienten“, resümiert Heike Rehmer, Leiterin des ambulanten Pflegedienstes beim BRK-Kreisverband. Ähnlich ergeht es Alexandra Franke, die den Service „Essen auf Rädern“ beim Roten Kreuz leitet. Auch ihre Fahrer haben sich darauf eingestellt, unter Umständen die letzten paar Hundert Meter zum Kunden zu Fuß zu gehen. Dass die geparkten BRK-Fahrzeuge unter Umständen die Fahrbahnen noch weiter verengen, stößt nicht bei allen Verkehrsteilnehmern auf Verständnis. „Da hören wir schon mal nicht so nette Worte“, so Franke. Das BRK versucht, die Behinderungen so gering wie möglich zu halten und bittet um Verständnis für die außerordentliche Situation. „Man stelle sich einfach vor, es wäre der eigene Vater oder die eigene Mutter, die von den Mitarbeitern der ambulanten Pflege versorgt oder von Essen auf Rädern mit einer warmen Mahlzeit beliefert werden“, sagt Franke.

Rundweg um den Deininger Weiher ab sofort gesperrt

15.20 Uhr: Der Schnee lastet nicht nur auf den Dächern, auch die Bäume ächzen unter dem Gewicht. Am Montag hat die Stadt Wolfratshausen wegen der Gefahr herabbrechender Äste alle öffentlichen Wege im Bergwald bis auf Weiteres gesperrt (wir berichteten). Am Donnerstag sperrte auch der Landkreis München den Rundweg um den Deininger Weiher für den Erholungsverkehr mit sofortiger Wirkung. Dort habe es den Baumbestand besonders schlimm getroffen. Mehrere Bäume sind bereits umgestürzt, zahlreiche Gipfel abgebrochen. „Eine größere Gefahr für Besucher stellen allerdings die Kronenteile dar, die bereits abgebrochen sind, aber noch in den Gipfeln der Bäume hängen und jederzeit herabfallen können“, erklärt Franziska Herr, am Landratsamt zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

An einigen Stellen im Landkreis herrscht Lebensgefahr: Die öffentlichen Wege im Wolfratshauser Bergwald sind gesperrt.

15.00 Uhr: Der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes hat sich auf die extremen Wetterverhältnisse eingestellt und am Donnerstag seinen Fuhrpark mit Schneeketten ausgestattet. „Wir wissen ja nicht, wie sich das Ganze entwickelt“, erklärt der Bereichsleiter Rettungsdienst Markus Bail. Mit sechs Rettungswagen, drei Krankentransportwagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen ist das BRK im Landkreis unterwegs, um bei Notfällen Hilfe zu leisten. Jetzt sind die Voraussetzungen geschaffen, dass sich die Helfer auch unter den aktuellen, widrigen Umständen durchkämpfen können. Schwierigkeiten, einen Patienten zu erreichen, gab es bisher nicht. Nur in einem Fall in Egling musste das Rettungsfahrzeug an einer steilen Stelle vom Traktor eines Nachbarn nach oben gezogen werden.

Grüner Markt in Wolfratshausen findet statt

14.36 Uhr: Der Grüne Markt in Wolfratshausen findet an diesem Freitag definitiv statt. Das sagte der städtische Marktmeister Hubert Bernwieser auf Nachfrage unserer Zeitung. Die Mitarbeiter der Stadtwerke hätten den Parkplatz vor der Loisachhalle „so gut es geht" vom Schnee befreit. Mit einem kompletten Marktangebot rechnet Bernwieser mit Blick auf die Wetterlage jedoch nicht. Ein Fierant aus dem Nachbarlandkreis Miesbach - dort wurde wie berichtet aufgrund des Dauerschneefalls Katastrophenalarm ausgelöst - habe bereits abgesagt. Es sei durchaus möglich, dass weitere Markthänder aufgrund von Schneeglätte auf den Straßen den Weg nach Wolfratshausen nicht auf sich nehmen würden. Der Grüne Markt, der am Freitag mutmaßlich ein weißer sein wird, findet von 7 bis 13 Uhr statt.

14.16 Uhr: Die Stadt Wolfratshausen prüft derzeit die Schneelast auf kommunalen Gebäuden. Die Untersuchungen führt Franz Hofner, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, gemeinsam mit einem externen Statiker durch. Mit einem ersten Ergebnis der Prüfungen rechnet Bauamtsleiterin Susanne Leonhard in zirka zwei Stunden. Das sagte sie soeben auf Nachfrage unserer Zeitung.

13.49 Uhr: Die Musikschule Wolfratshausen begrüßt das Winterwetter und meldet: 

„Endlich ist der Winter da! Dank der tatkräftigen und unermüdlichen Räumdienste unseres Hausmeisters Herrn Kainzinger, konnte der Betrieb an der Musikschule aufrechterhalten werden, und für uns blieb nur der Spaß am Schnee. Das Team der Musikschule bedankt sich auf`s Herzlichste.“

Die Musikschule Wolfratshausen hat sich freigeschaufelt.

13.38 Uhr: Der Schnee lastet auf den Dächern, davor warnt das Landratsamt in einer Mitteilung. Angesichts des Wetterberichts sollten Hauseigentümer dies im Auge behalten. Spätestens wenn die zulässige Schneelast erreicht ist, soll das Dach vom Schnee geräumt werden. Kreisbrandrat Alfred Schmeide weist in diesem Zusammenhang darauf hin: „Feuerwehren und das Technische Hilfswerk (THW) sind für Dachräumungen nicht zuständig. Wenn Gefahr im Verzug ist, dann müssen sich Privatpersonen an entsprechende Firmen wenden. Das können zum Beispiel Zimmereien, Dachdecker oder Gerüstbauer sein.“

13.30 Uhr: Ein Linienbus ist am Mittwochabend in zwei Wohnhäuser gekracht, meldet die Polizei.

Auf schneeglatter Fahrbahn hat ein Busfahrer am Mittwochabend in Königsdorf die Gewalt über sein tonnenschweres Fahrzeug verloren. Der Linienbus kam gegen 18.45 Uhr von der abschüssigen Beuerberger Straße ab und kollidierte zunächst mit einem Wohnhaus. Dort riss er laut Polizei unter andrem den Stützpfeiler eines Balkons um. Zum Stehen kam der Bus nicht: Er rutschte noch gegen ein weiteres Wohngebäude und beschädigte dessen Außenmauer. Der Buslenker sowie zwei Fahrgäste hatten Glück im Unglück, sie alle kamen mit dem Schrecken davon. „Der Sachschaden am Bus und den Gebäuden beläuft sich nach ersten Schätzungen unterm Strich auf mindestens 100 000 Euro“, berichtet Polizeikommissar Max Huber. Einsatzkräfte der Königsdorfer Feuerwehr stützten den Balkon provisorisch ab. Die Statik beider Gebäude, das betont der Sprecher der Geretsrieder Polizei, sei nicht beeinträchtigt. Beide betroffenen Familien können in ihren Häusern bleiben.

13.17 Uhr: Die für Donnerstagabend geplante Kunstpreisverleihung wird laut Landratsamt verschoben. Ein Ersatztermin wird mittgeteilt.

Stadt Geretsried richtet Sperrzonen ein

13.12 Uhr: Die Stadt Geretsried gibt bekannt: Aufgrund der bisherigen schweren Schneefälle sowie der Vorhersage für die kommenden Stunden und Tage ist ab Donnerstag, 10. Januar, 9 Uhr bei folgenden Gebäuden bis auf Weiteres eine Sperrzone eingerichtet: Adalbert-Stifter-Mittelschule; geschlossen: Musikschule und Turnhalle, Gundschule Isardamm / Kinderhort; geschlossen: Turnhalle, Karl Lederer Mittelschule; geschlossen: Turnhalle und Aula, Karl Lederer Grundschule; geschlossen: Turnhalle und Aula, Bücherei / Saftladen / Mütterzentrum, Fiedhof Aussegnungshalle und Nebentrakt, Turnhalle Gelting. Die Sperrzone darf nicht betreten werden. Jeglicher Aufenthalt, auch in den Gebäuden, ist in diesem Sperrbereich ganztägig untersagt. Die verbindliche Festlegung erfolgt durch Absperrmaßnahmen der Sicherheitskräfte vor Ort. Demnächst werden auch die Ratsstubensäle und der Stadtwald gesperrt.

12.42 Uhr: Die Ratten suchen dringend Helfer mit Schneeschaufeln.

12.39 Uhr: Auch die Müllabfuhr steht der momentanen Situation mehr oder weniger hilflos gegenüber. Viele Touren – von Icking über Wolfratshausen bis nach Dietramzell – mussten schon ausfallen, einfach, weil kein Durchkommen war. „Wir bräuchten einmal eine Niederschlagspause“, erklärt der Geschäftsführer der WGV Quarzbichl, Reiner Späth. Erst dann könnte einiges nachgeholt werden. Stand jetzt hofft er, dass diese Pause, wie vom Wetterdienst vorausgesagt, am Freitag im Laufe des Vormittags eintritt. „Es ist durchaus möglich, dass wir auch am Samstag arbeiten.“ Auf der Homepage des Unternehmens versucht die WGV, Informationen zu veröffentlichen, wann welche Tour ausfällt und wann sie nachgeholt wird. Der dauernde Schneefall bringt es aber mit sich, dass diese Informationen ganz schnell überholt sein können. Den Bürgern rät Späth, die Tonnen möglichst offen bereit zu stellen, damit sie nicht aus den Schneehaufen ausgegraben werden müssen. Sollte eine Tour ausfallen, einfach die Tonne stehen lassen. Ansonsten wirbt Späth um Verständnis. „Unsere Unternehmen tun tun ihr Bestes.“

12.09 Uhr: Nach dem Landkreis Miesbach wurde nun auch in Berchtesgaden der Katastrophenfall ausgerufen. Alle Infos gibt es hier.

12.06 Uhr: Die Geretsrieder Jugendzentren haben heute zu.

12.01 Uhr: Der Schulkindergarten am Hammerschmiedweg in Wolfratshausen bleibt am Freitag, 11. Januar, witterungsbedingt geschlossen. Betroffene Eltern werden informiert, wenn die Schließung auch noch am Montag, 14. Januar, gilt. Ein Notbetrieb kann laut Mitteilung nicht angeboten werden.

Feuerwehr in Dietramszell im Einsatz

11.59 Uhr: Im Bereich Linden in Dietramszell ist die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz und versucht, die Hauptverkehrsstraße freizubekommen, teilt Erich Zengerle, Kreisbrandinspektor Nord, im Gespräch mit unserer Zeitung mit. Außerdem werde aktuell die Schneelast auf dem Dach der Dietramszeller Schule überprüft. „Ansonsten ist die Lage im Landkreis Nord noch einigermaßen ruhig“, so Zengerle.

11.38 Uhr: Aufgrund des Wetters haben die Zusteller der gedruckten Heimatzeitung besonders am Donnerstagmorgen Schwierigkeiten gehabt, die Zeitung zu allen Abonnenten zu liefern. Wir bitten alle Betroffenen um Verständnis. Als Ersatz bieten wir das ePaper kostenlos an.

Briefträger haben am Donnerstag zu kämpfen.

11.25 Uhr: Der viele Schnee hat auch seine guten Seiten. In Icking wurde ein Schneehaufen für Kinder zum Rodeln freigegeben.

Der tollste Schneehaufen steht in Icking

11.18 Uhr: Das Heinz-Schneider-Stadion in Geretsried bleibt heute laut Belegungsplan wetterbedingt geschlossen. 


11.05 Uhr: Achtung Autofahrer: Auf den Straßen ist es glatt. Auf dem Autobahnzubringer staut es sich aus diesem Grund am Donnerstagvormittag.

Auf dem Autobahnzubringer in Wolfratshausen kommt es am Donnerstagvormittag zu Stau wegen Glätte.

10.55 Uhr: Die Gemeinde Dietramszell meldet: Die geplante Hausführung am Angersteig am Freitag, 11. Januar, 15 Uhr, und der Neujahrsempfang des Bürgermeisters am Sonntag, 13. Januar, 18 Uhr, werden aufgrund der momentanen Wetterlage abgesagt.


10 Uhr: Die Gemeinde Münsing meldet: Die Turnhalle ist wegen der Schneelast auf den Dächern bis auf Weiteres gesperrt.

9.13 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall (Stufe drei von vier) bis Freitag, 10 Uhr. 

In der Nacht auf Donnerstag hat es ununterbrochen geschneit. Die Schneedecke im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wächst weiter an. Bereits am Montag hat das Landratsamt entschieden, dass die Schulen bis einschließlich Freitag, 11. Januar, geschlossen bleiben. In Egling mussten die Ortsfeuerwehren am Dienstag das Dach der Grundschule Grundschule Egling von der Schneelast befreien. Seit Donnerstag sind auch die Gymnasiums-Sporthalle und der Aula sowie der Turnhalle der Franz-Marc-Schule in Geretsried gesperrt.

Wolfratshausen und Umgebung im Schnee: Die Lage in Bildern

sw/vu/cce/tw/ina/peb/sh/nej/sas/va

Lesen Sie auch: Winter hat Bad Tölz-Wolfratshausen fest in der Hand - wie zuletzt 2006

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