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Im Gespräch mit Sporttrainerin Carmen Berger 

Der schnellste Weg zur Strandfigur

Das Strandoutfit verzeiht nichts. Dabei kommt es doch gerade in diesen Tagen auf die perfekte Sommerlinie an. Sporttrainerin Carmen Berger hat die Last-Minute-Tipps.

Wolfratshausen– Die Badesaison hat begonnen, und so mancher stellt fest, dass das Strand-Outfit aus dem Vorjahr an der einen oder anderen Stelle zwickt. Höchste Zeit also, sich Gedanken über die Sommerlinie zu machen. Unser Mitarbeiter Dominik Stallein sprach mit der staatlich geprüften Sporttrainerin Carmen Berger (33) aus Wolfratshausen über den schnellsten Weg zur Strandfigur.

Frau Berger, in weniger als zwei Monaten beginnt die Hauptreisesaison. Wie komme ich in dieser Zeit noch zur Strandfigur?

Carmen Berger: Bis dahin bleibt natürlich nicht mehr viel Zeit. Wer jetzt anfängt, sich Gedanken über seine Linie zu machen, leistet vor allem gute Präventionsarbeit für die Figur im nächsten Jahr (lacht). Am vernünftigsten ist es, sich schon vor Weihnachten Gedanken über die Sommerlinie zu machen. Aber natürlich kann man bis zum Sommer noch einiges tun, auch wenn man neben der Arbeit nicht allzu viel Zeit hat. Wer zum Beispiel versucht, bei den täglichen Wegen zu Fuß zu gehen oder aufs Fahrrad zu steigen und das Auto stehen lässt, hat schon viel gewonnen. Diese alltägliche Bewegung hilft auch, wenn man sich kein starres Fitnessprogramm auferlegen möchte. Um abzunehmen reicht es, wenn man alle ein oder zwei Tage eine halbe Stunde lang Übungen macht. Sogenannte Bodyweight-Übungen sind sinnvoll, um seine Fitness zu steigern und den Körper zu definieren. Optimal wäre natürlich eine Kombination aus Laufen zum Abnehmen und den Übungen zur Definition.

Wozu raten Sie in Sachen Ernährung?

Carmen Berger: Viele verzichten komplett auf Kohlenhydrate. Das halte ich aber nicht für unbedingt einfach im Alltag. Besser ist es, nur weniger davon zu essen als sonst. Außerdem muss man Unterscheidungen machen: Statt zu Nudeln greift man besser zu Reis, statt Weißbrot wählt man besser dunklere Sorten. Wer Lust auf etwas Süßes hat, kann Obst statt Gummibärchen essen. Für die meisten sind diese Tipps natürlich nicht neu. Letztendlich weiß fast jeder, wie man sich gut ernährt. Manchmal möchte man sich das nur nicht eingestehen oder konsequent durchziehen. Gerade jetzt im Sommer, ist es einfacher, seine Ernährung gesund zu gestalten. Jetzt reifen schließlich die meisten Obst- und Gemüsesorten.

Worauf sollte man beim Sport im Sommer achten?

Carmen Berger: In der Hitze ist es für den Körper nicht gut, sich übermäßig zu verausgaben. In den heißen Mittagsstunden sollte man also besser nicht laufen gehen. Da die meisten Menschen zu dieser Zeit arbeiten, kommt das aber ohnehin für viele nicht infrage. Ob man abends oder morgens Sport treibt, macht keinen Unterschied. Viele schwören aber darauf, das Sportprogramm vor der Arbeit zu machen. Wer in den Morgenstunden zum Beispiel laufen geht, hat einen viel besseren und fitteren Start in den Tag.

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