Druckhaus Wolfratshausen, Dreh zum Krimi „Schwarzach 23“, Mai 2019
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Alles anders: Das Druckhaus Wolfratshausen wurde für den Krimi „Schwarzach 23“ im Mai vergangenen Jahres in das Kriminaldezernat Fürstenfeldbruck verwandelt.

Das Drehbuch stammt vom Eglinger Autor Christian Jeltsch

Drehort Wolfratshausen: Letzter Schwarzach-Krimi läuft am Montag

  • Volker Ufertinger
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Wer Krimis liebt, sollte sich am Montagabend nichts vornehmen. Der letzte schwarzhumorige Schwarzach-Krimi läuft dann im ZDF. Gedreht wurde er in Wolfratshausen.

  • Schwarzach 23 heißt eine Krimreihe des ZDF mit viel schwarzem Humor
  • Drehbuchautor ist der Eglinger Christian Jeltsch
  • Am Montag um 20.15 Uhr läuft die letzte Folge im ZDF

Wolfratshausen – Im Mai vergangenen Jahres trauten die Mitarbeiter dieser Zeitung ihren Augen nicht. Wo war ihr Arbeitsplatz geblieben? Statt „Zeitungsgruppe Münchner Merkur“ stand plötzlich „Kriminaldezernat Fürstenfeldbruck“ über dem Eingang zu ihrem Büro. Des Rätsels Lösung: Das einstige Druckhaus hatte sich für mehrere Tage in ein Filmset verwandelt, und zwar für den schwarzhumorigen Krimi „Schwarzach 23“. Genau diese, in Wolfratshausen gedrehte Folge, wird am kommenden Montag, 31. August, unter dem Titel „Schwarzach 23 – das mörderische Ich“ um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Schwarzach 23: Das etwas andere Krimiformat

Schauspieler Maximilian Brückner

Die Folge ist die vierte und letzte Folge des etwas anderen Krimiformats. 2015 lief „Schwarzach 23 und die Hand des Todes“, 2016 „Schwarzach 23 und die Jagd nach dem Mordsfinger“, 2018 „Schwarzach 23 und der Schädel des Saatans“. Und jetzt eben, zum Ausklang, „das mörderische Ich“. Grund für das Aus ist die Tatsache, dass Protagonist Maximilian Brückner, der in die Rolle von Hauptkommissar Franz Germinger schlüpft, sich neu orientieren möchte. „Ich interessiere mich halt immer wieder für neue Sache und Projekte, die ich machen möchte, und alles lässt sich nicht miteinander verhindern“, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung.

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Der Eglinger Autor Christian Jeltsch

Genau das stellte auch den Eglinger Drehbuchautor Christian Jeltsch, der alle vier Schwarzach-Folgen geschrieben hat, vor eine besondere Aufgabe. „Es ging darum, den Plot ganz auf den Maximilian zuzuschreiben, damit er noch einmal richtig zeigen kann, was er drauf hat“, erzählt er. Angeblich unternimmt die ukrainische Mafia in dieser letzten Folge den Versuch, mit Hilfe eines Doppelgängers die Münchner Kripo zu unterwandern. Außerdem wollte Jeltsch auch die anderen Familienmitglieder der Polizistenfamilie Germinger – die Eltern, die Schwestern – irgendwie zu Ende erzählen. Wie geht es weiter mit der Ehe der Eltern? Findet die Schwester Anna, die so gern ihre Kompetenzen überschreitet, einen Partner? Wer das wissen will, muss am Montag einschalten.

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