Kulturfestival in Wolfratshausen.
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Vom 9. bis 25. Juli soll das Flussfestival an der alten Floßlände in Wolfratshausen stattfinden. Nun steht die endgültige Entscheidung kurz bevor.

Kulturausschuss hat das letzte Wort

Sein oder Nichtsein: Findet das Wolfratshauser Flussfestival im Juli statt?

  • Carl-Christian Eick
    vonCarl-Christian Eick
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Das letzte Wort hat der Kulturausschuss: Wird das Wolfratshauser Flussfestival wie geplant im Juli stattfinden?

Wolfratshausen – Unmittelbar im Anschluss an die Pfingstferien nimmt das lokalpolitische Leben wieder Fahrt auf. Gleich drei Fachausschüsse tagen öffentlich, für alle Sitzungen im Rathaus gilt laut Vize-Bürgermeister Günther Eibl, der im Moment Klaus Heilinglechner vertritt: Zutritt nur mit gültigem negativen Corona-Test. Es besteht die Möglichkeit, sich vor Ort (Kosmetikstudio Jungbrunnen) testen zu lassen. Zudem ist die FFP2-Maskenpflicht einzuhalten, auf der Besucherempore dürfen maximal zehn Personen Platz nehmen.

Den Auftakt machen am Dienstag, 8. Juni, um 18 Uhr die Mitglieder des Hauptausschusses. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Genehmigung von außerplanmäßigen Ausgaben im vergangenen Jahr, konkret um rund 39 500 Euro für Maßnahmen gegen Covid-19. Weiter geht’s am Mittwoch, 9. Juni, um 18 Uhr: Auf der Agenda des Bauausschusses finden sich unter anderem die Sanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule am Hammerschmiedweg (Bestätigung der vorgeschlagenen Holz-Hybrid-Bauweise) sowie die Genehmigung der außerplanmäßigen Ausgaben für die Sanierung und Umgestaltung der Außenanlagen des Stadtarchivs (34 788 Euro), die Erneuerung des Gehweges an der Bahnhofstraße/Einmündung Steghiaslweg (33 727 Euro) und die Aufweitung der Sauerlacher Straße zwischen Bahngleis und Gebhardtstraße in Höhe von 15 776 Euro.

Der „Point of no Return“ ist erreicht

Die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Jugend, Sport und Soziales treffen sich am Donnerstag, 10. Juni, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Ihnen wird der Vorentwurf für die Umgestaltung des Heimatmuseums präsentiert, vorberaten wird in diesem Zusammenhang die künftige Namensgebung für die Einrichtung am Obermarkt 10. Kulturfreunde werden bei Tagesordnungspunkt acht genau hinhören: Der Ausschuss muss zum wiederholten Mal die Frage beantworten, ob das für Juli an der alten Floßlände geplante Flussfestival nun definitiv stattfindet – oder doch noch aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden muss. „Der Beschluss, der am Donnerstagabend fällt, ist endgültig“, sagt Eibl auf Nachfrage unserer Zeitung. Man habe das Votum angesichts des diffusen Infektions- und Impfgeschehens in den vergangenen Wochen quasi bis zur letzten Minute hinausgezögert. Doch nun sei der berühmte „Point of no Return“ erreicht, erklärt der Vize-Bürgermeister mit Blick auf Verträge, die mit Künstlern und Technikern geschlossen worden sind. Er selbst sei aufgrund der aktuell sehr niedrigen Sieben-Tage-Inzidenz „zuversichtlich“, dass das Flussfestival im nächsten Monat stattfinden kann.

Das letzte Wort in der Sitzung des Kulturausschusses hat die Seniorenreferentin des Stadtrats, Dr. Ulrike Krischke. Sie informiert das Gremium über die Bevölkerungsentwicklung in der Flößerstadt sowie die „Pflegewahrscheinlichkeit“. (cce)

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