Polizeipräsident Robert Kopp lobt Projekt

„Sicherheitswacht ist ein Erfolgsmodell“

Die Sicherheitswacht in Wolfratshausen ist im Einsatz. Polizeipräsident Robert Kopp lobt das Projekt und betont: Die Sicherheitswacht ersetzt die Polizeiarbeit nicht. 

Wolfratshausen– Die Arbeit der Polizei erfährt eine „zunehmende Wertschätzung“. Das hat Polizeipräsident Robert Kopp in diesem Jahr festgestellt – eine Forsa-Studie stützt seine These. „Über ein solch positives Feedback freuen wir uns, schließlich wird damit die engagierte und höchstmotivierte Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen für unser aller Sicherheit gewürdigt“, so Kopp in einer Pressemitteilung anlässlich des Jahreswechsels.

Straftaten im Vorfeld verhindern

Robert Kopp leitet das PolizeipräsidiumOberbayern Süd. 

Allerdings setzt der Polizeipräsident weiterhin auf die Mithilfe und Unterstützung der Bürger. „Nur so können wir unsere Aufgaben bestmöglich erfüllen“, betont Kopp. Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung und Sofortmeldungen bei verdächtigen Wahrnehmungen „können wir nicht nur schnell auf Sicherheitsstörungen reagieren, sondern bereits im Vorfeld so manche Straftat verhindern“.

Ein „Extra-Plus“ an Sicherheit ist für Polizeipräsident Kopp die Sicherheitswacht, die heuer wie berichtet auch in Wolfratshausen installiert worden ist. Drei ehrenamtlich tätige Bürger sind seit dem Christkindlmarkt Anfang Dezember in der Flößerstadt zusätzlich zur Polizei in der Öffentlichkeit präsent – und ermöglichen laut Kopp eine „erweiterte Ansprechbarkeit“ für Sicherheitsthemen.

Ergänzungsarbeit vom Bürger am Bürger

Leider sehe er sich immer wieder veranlasst zu betonen, dass nicht ein einziger ausgebildeter Polizeibeamter durch die Sicherheitswacht ersetzt wird. Kopp: „Es geht auch nicht darum, dass wir als Polizei unsere Aufgaben nicht mehr machen wollen, geschweige denn können.“ Es sei schlichtweg unwahr zu behaupten, dass die Polizei mit ehrenamtlich in der Sicherheitswacht engagierten Bürgern „auf Verbrecherjagd geht“. Die Freiwilligen, die zuvor eine 40-stündige Ausbildung bei der Polizei absolviert haben, würden vielmehr eine äußerst sinnvolle Ergänzungsarbeit vom Bürger am Bürger leisten: „Mit Kommunikation und kommunaler Kenntnis sowie ihrem ausgleichenden und vermittelnden Moment lässt sie bei unterschiedlichen Interessenslagen so manchen Konflikt überhaupt erst nicht entstehen beziehungsweise entschärft diesen.“

Die Rückmeldungen, die den Polizeipräsidenten erreichen, würden ihm bestätigen: „Die Sicherheitswacht ist ein Erfolgsmodell.“ Skeptiker würden sehr schnell verstummen. Kopp: „Mich würde es freuen, wenn künftig noch mehr engagierte Bürgerinnen und Bürger diese ehrenamtliche und gesellschaftlich überaus wertvolle Tätigkeit in der Sicherheitswacht aktiv unterstützen.“ cce

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