1. Startseite
  2. Lokales
  3. Geretsried-Wolfratshausen
  4. Wolfratshausen

„Silverfish Surfers“ rocken für die Surfwelle in Wolfratshausen

Erstellt:

Von: Carl-Christian Eick

Kommentare

null
Herrscher über das Partyvolk: DJ „Der Herr Rudi“ gab den tanzwütigen Surffans nach dem Konzert der „Silverfish Surfers“ in der Musikbar D’Amato den Rest. © Peter Herrmann

Der Verein „Surfing Wolfratshausen“ träumt von einer Surfwelle in der Loisachstadt. Ein Benefizkonzert brachte die Initiatoren ein Stück näher zum Ziel.

WolfratshausenStefanie und Marcus Kastner, die Initiatoren des Surfwellen-Projekts, hatten gerufen – knapp 200 Fans des Vorhabens pilgerten am Samstagabend zum Benefizkonzert in die Musikbar D’Amato. Wie berichtet muss der Verein „Surfing Wolfratshausen“ laut Vorgabe des Wolfratshauser Stadtrates 60 000 Euro auf den Tisch legen, erst dann fließen 100 000 Euro Zuschuss. Viel fehlt nicht mehr, bis der Verein die von den Räten gelegte Messlatte reißt. Auch der Gesamterlös der mittlerweile dritten Surferfete kommt dem in Weidach geplanten Projekt zugute.

Dass die Partywelle schon relativ früh am Abend kräftig wogte, war auf die „Silverfish Surfers“ (Jörn Kachelries, Florian Pröttel, Stefan Busch, Uli Paggen und Nils Böhme) zurückzuführen. Die in Ehren ergrauten ehemaligen Schüler des Starnberger Gymnasiums haben sich nach musikalischen Alleingängen als rockende Silberfischchen wieder vereint. Das bass-geschwängerte Wirken des Quintetts war am Samstag folgenschwer: Das Publikum erlitt quasi kollektiv einen Tanzanfall, der sich bei dem einen oder anderen Akutpatienten bis weit nach Mitternacht nicht kurieren ließ. Denn DJ „Der Herr Rudi“ knüpfte da an, wo die „Silverfish Surfers“ aufgehört hatten: Seeed mit drei E, das heißt, fette Beats, die ungebremst in Bauch und Beine krachten.

Sowohl am prasselnden Holzfeuer auf der D’Amato-Terrasse, an der Bar und auf der Tanzfläche entdeckte man prominente Gesichter. Bürgermeister Klaus Heilinglechner zum Beispiel, der verriet, dass ihn sein Vater zum Surfen animiert hat. „Ich war 14, als mein Vater mit einem Surfbrett nach Hause kam und sagte: ,So, jetzt lernen wir alle Surfen.‘“ Seit einigen Jahren lässt der Rathauschef dieses Hobby ruhen – doch wird die Welle in Weidach gebaut, stelle er sich wieder aufs Brett, kündigte er an.

Zu den Partygästen zählten auch die städtische Tourismusbeauftragte Gisela Gleißl, die bereits einen anstrengenden Iloga-Tag in den Knochen hatte, die Ortsvorsitzende der CSU, Susanne Thomas, sowie Stadträtin Dr. Ulrike Krischke (Bürgervereinigung). Krischke ist eine bekennende Surfwellen-Freundin, Glücksgöttin Fortuna scheint das zu gefallen: Krischke verließ das Benefizkonzert mit einem Tombolapreis. cce

Auch interessant

Kommentare