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129 Millionen Euro gaben die Deutschen im vergangenen Jahr fürs Silvesterfeuerwerk aus. Geld, das sich am Nachthimmel quasi in Rauch auflöste.

Die Altstadt ist tabu

Vorsicht, Feuerwerk-Verbot: Bis zu 5000 Euro Bußgeld!

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Wolfratshausen - Vorsicht, Böllerfreunde! Das Schießen an Silvester könnte in Wolfratshausen richtig teuer werden. Es drohen Bußgelder bis zu 5000 Euro. Was dahinter steckt:

In der Silvesternacht um Punkt 24 Uhr wird’s auch in der Flößerstadt wieder laut und bunt: Kracher werden gezündet und Raketen in die Luft geschossen. Aber: Wegen der Brandgefahr in der Innenstadt – auch aufgrund der momentan vorherrschenden trockenen Witterung – ist im Bereich des Ober- und Untermarktes das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände der Klasse zwei (Silvesterraketen und Knallkörper) am Donnerstag, 31. Dezember, und Freitag, 1. Januar, verboten. Die Stadt Wolfratshausen hat zu diesem Zweck eine so genannte Allgemeinverfügung erlassen, informiert Bürgermeister Klaus Heilinglechner in einer Pressemitteilung.

Verstöße kosten bis zu 5000 Euro Bußgeld

Das Verbot gilt laut Rathauschef auch für das Humplgassl, das Seilergassl, das Moraschgassl, das Dr. Happ-Gassl, das Ochsenbräugassl sowie das Loisachufer. Auch über den Dächern der Wolfratshauser Altstadt, auf dem Eichheimweg, ist das Abbrennen von Feuerwerk untersagt. Verstöße gegen die Allgemeinverfügung der Kommune können mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden.

Als Alternative bietet die Stadt den Freunden von Knallfröschen und Raketen in der Silvesternacht die alte Floßlände an.

cce

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