Großbrand im Europa-Park Rust: Fahrgeschäfte brennen 

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Weihnachtliche Badekugeln sind bei Mira Seelbach (li.) und Patricia Prankl im Wolfratshauser Geschäft „Wunschtraum“als Geschenk gefragt.  

Engel für die Wanne, Mops für den Baum

Das sind die Weihnachtsdeko-Trends 2017

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Weihnachtsdeko und Geschenke sollen heuer wieder möglichst natürlich sein – aber mit mutigem Chichi. Wir haben in der Region Tipps gesammelt.

Wolfratshausen/Geretsried – Silber, Gold und Rot: Heuer darf es zu Weihnachten ruhig wieder etwas traditioneller sein. Zurück zur Natur, Handgemachtes aus der Region oder mindestens „Made in Germany“, das wünschen sich Frauen und Männer heuer zum Fest. Die Zeiten von Kitsch aus Kunststoff scheinen vorbei. Ausgefallen darf es aber dennoch sein, wie ein Weihnachtsbummel durch die Geschäfte in Wolfratshausen und Geretsried zeigt.

Im Obergeschoss des Isar-Kaufhaus’ in der größten Stadt des Landkreises glitzert und funkelt es. Deko-Fans werden hier fündig. Das weihnachtliche Sortiment kommt traditionell und klassisch daher. „Wir möchten das breite Publikum ansprechen“, erklärt Geschäftsinhaber Frederik Holthaus. Mitarbeiterin Anna Lechner orderte bereits zu Jahresbeginn auf Messen in München und Bielefeld die neuesten Trends in Sachen Nikolaus & Co. Heuer erstmals im Angebot sind die Laubensägenarbeiten aus Holz und Glasmosaikkugeln, die von innen durch LEDs leuchten. Die Porzellan-Hirschen mit goldener Glasur hat es aber auch schon im vergangenen Jahr gegeben, sagt Anna Lechner. „Die sind immer noch sehr beliebt bei unseren Kunden.“

Im Geretsrieder „Blumenfenster“ bestätigt Floristmeister Richard Schermer, dass „die Zeiten der Metalllochbänder vorbei sind“. Zapfen, Wurzeln, Zweige, Moos und Flechten verarbeiten die Mitarbeiter zu traditionellen Weihnachtskränzen und -gestecken. Die natürlichen Dekoelemente verbreiten in diesem Jahr Weihnachtsstimmung.

Wer das Besondere liebt, findet im Wolfratshauser „Wunschtraum“ sicher das eine oder andere Weihnachtsgeschenk. In der sogenannten Manufaktur für die Sinne scheint es, als sei der Zuckerbäcker am Werk gewesen. Die mit Engeln verzierten Pralinen sind aber nicht zum Verzehr gedacht – sie kommen in die Badewanne. Geschäftsinhaberin Barbara Bader stellt sie selbst aus Kakaobutter ohne Zusatzstoffe her.

Wer Süßes liebt, bekommt bei der Bernhofer Chocoladenmanufaktur in Wolfratshausen Christbaumkugeln, die auf der Zunge zergehen. Unkonventionellen Christbaumschmuck findet man bei Max Leben in der Flößerstadt. Dort gibt es Schinken, Camembert und Salami für die Tanne – handbemalt und mundgeblasen. Tierfreunde können ihren Christbaum mit Motiven wie Mops, Maus oder Mietze dekorieren.

In der Werbemittel-Branche läuft das Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren. Die Firmen wollen Mitarbeiter und Kunden beschenken. Der Trend geht hin zu Mehrwegprodukten und Nachhaltigkeit. 1,5 Millionen Brotzeitbretter hat Werbemittelhändler Lerche aus Gelting insgesamt schon verkauft. „Zu Weihnachten sind unsere Bambusbretter mit Brandstempel-Logo der Topseller“, berichtet Geschäftsführer Stefan Lerche. Und bei Mike Hüsken beim gleichnamigen Textilveredler in Wolfratshausen werden gerade noch Dutzende Kapuzenshirts mit Vereinslogo für die hiesigen Handballer der HSG Isar-Loisach beflockt.

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