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Festlich zurechtgemacht hatten sich die Absolventen der Realschule Wolfratshausen für ihre Zeugnisübergabe. 

Über 300 Gäste in der Turnhalle am Franz-Kölbl-Weg

So feierlich verabschiedete Wolfratshausen seine Realschüler

Mit schwungvoller Musik und geistreichen Reden wurden in Wolfratshausen die Realschüler entlassen. „Werdet Gestalter, nicht nur Konsumenten“, hieß es unter anderem. 

Wolfratshausen Über 300 Gäste – unter ihnen Bürgermeister aus Wolfratshausen und Umgebung sowie Eltern und Schüler – strömten am Freitagvormittag in die Turnhalle am Franz-Kölbl-Weg. Dort verabschiedeten sie die Absolventen der Realschule gebührend. Die von Andreas Schöbinger geleitete Bläserklasse 6c sorgte für einen schwungvollen musikalischen Auftakt. „Freiheit heißt Verantwortung, die Ihr nun übernehmen müsst“, gab Konrektorin Carolin Lilienthal den scheidenden Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg – ein Zitat des irischen Literaturnobelpreisträgers George Bernard Shaw.

Der Wolfratshauser Vize-Bürgermeister Fritz Schnaller warb in seiner Ansprache für Handwerkerberufe, die im Alltag oft nützlicher seien als akademische Hinweise von Theoretikern. Auch ehrenamtliches Engagement in Organisationen wie dem BRK, der Freiwilligen Feuerwehr oder der Bergwacht werde immer wichtiger, betonte er. Genauso sieht das Michael Grasl. Der Münsinger Rathauschef warnte davor, den Aussagewert von Zeugnissen zu überschätzen. „Am Ende könnt ihr immer noch Bürgermeister werden“, scherzte er. Ohnehin bietet die Kommunalpolitik seiner Meinung nach viele Entfaltungsmöglichkeiten. In diesem Sinne empfahl er den Absolventen: „Werdet Gestalter,  und nicht nur Konsumenten.“

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Schulleiterin Antonie Bálint-Meikis lobte in ihrer Rede vor allem die konstruktive Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern. „Dieses Netz muss eng verbunden sein, um sich als tragfähig zu erweisen“, betonte sie. Auch „mit einem weinenden Auge an ihre Realschulzeit“ erinnerte sich Schülersprecherin Nina Bernlochner. Mit einer Abschlussfahrt nach Wien habe die ihren Höhepunkt erreicht.

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Es folgte ein von musikalischen Darbietungen begleiteter Zeugnisübergabemarathon der 124 Absolventen. Geehrt wurde Melanie Angermüller, die als Jahrgangsbeste den beachtlichen Notendurchschnitt 1,08 erreichte. 21 weitere Realschüler hatten immerhin eine Eins vor dem Komma stehen. Antonie Bálint-Meikis würdigte zudem die Sanitätshelfer, die im vergangenen Schuljahr 60 Mal im Einsatz waren. Mit dem prägnanten Satz „Ich bin stolz auf Euch und Eure Lehrer“, endete schließlich auch das Amt der beliebten Schulleiterin. Sie verabschiedete sich mit den Absolventen – in den Ruhestand. Peter Hermann 

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