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Feiern in besonderer Kulisse: Das Flussfestival lockte an 14 Tagen ans Loisachufer. 

14 Tage Bühnenprogramm liegen hinter der Stadt

So kam das Flussfestival 2019 in Wolfratshausen an

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Das Flussfestival 2019 ist vorbei. 14 Tage lang waren Musik und Kabarett am Loisachufer geboten. War es ein Erfolg? Wird es wiederholt? Wir haben die Antworten.

Wolfratshausen – Das Flussfestival war erfolgreich. Darin sind sich alle einig. Rund die Hälfte der 18 Veranstaltungen war ausverkauft bis auf den letzten Stehplatz. Zu den Publikumsrennern gehörten unter anderem Willy Astor, die Wellbrüder aus’m Biermoos, die Bananafishbones und Maxi Schafroth. Alle anderen Veranstaltungen waren gut bis sehr gut verkauft. Zu den Stimmungshighlights zählten Ami und Wally Warning, Hannes Ringlstetter mit Band und Jamaram.

Mit dem Ende des Festivals am Loisachufer wird sich Marion Klement von der Kulturarbeit in Wolfratshausen verabschieden. Ab September geht die Kulturmanagerin beruflich neue Wege (wir berichteten). Bürgermeister Klaus Heilinglechner wünscht sich trotzdem, dass es in zwei Jahren eine Fortsetzung des Festivals gibt. Ob es diese geben wird, kann er jedoch noch nicht sagen. „Das liegt an der Entscheidung im Stadtrat.“

Aber Heilinglechner sieht‘s positiv. Das Flussfestival sei heuer „genial gelaufen mit tollen Künstlern und bester Stimmung“. Das größte Kulturereignis in Wolfratshausen habe seinen eigenen Charakter gewonnen, habe sich fest etabliert und bekomme die Anerkennung vom Publikum. Das Festival gehöre seiner Meinung nach zu allen anderen traditionellen Veranstaltungen in der Stadt.

Andrea Poloczek und Silke Dessel führten an den 14 Tagen die Abendkasse. „Wir haben täglich im Schnitt rund 100 Karten verkauft“, berichtet Dessel. Einige Besucher hätten bis zu sechs Veranstaltungen besucht. „Die kannten wir dann schon“, sagt Poloczek. Auch der Einlass sei reibungslos gelaufen, erklärt eine der dortigen Helferinnen. „Alle Leute waren freundlich und guter Stimmung und hatten kein Problem, die Taschen vor den Security-Helfern zu öffnen“, sagt Marion Kraft.

Marlene Schretzenmaier, Assistentin von Marion Klement, war heuer erstmals dabei. „Ich kannte das Festival bisher nur vom Hörensagen.“ Schretzenmaier war vom Erfolg des Auftritts von Maxi Schafroth begeistert. „Das war ein Glücksgriff, ihn noch vor seiner Popularität durch die diesjährige Nockherberg-Fastenpredigt für das Flussfestival zu bekommen.“ Auch ohne Werbung war der Abend mit Schaftroth umgehend ausverkauft. Dagegen zog der „Loisach Marci“ nur rund 100 Besucher an. Dafür sei die Stimmung aber top gewesen.

„Wir möchten, dass sich die Besucher und die Künstler bei uns wohlfühlen“, sagte Marion Klement nach der Vorstellung von Hannes Ringlstetter mit Band am vergangenen Donnerstag. Dass sich der Musiker mit seiner Band wohlgefühlt hat, bestätigte er am Ende seines Auftrittes: „Andreas Bourani tritt in der Olympiahalle auf. Ich bin ihm nicht neidisch. Ich bin viel lieber hier am Loisachufer.“ web

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