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Maximilian Schwarz, Sportreferent des Wolfratshauser Stadtrats.

BVW-Stadtrat bringt Antrag an

Sportreferent erklärt: Darum sollen Wolfratshauser Vereine mehr Geld bekommen

Im zweiten Anlauf soll‘s klappen: Sportreferent Maximilian Schwarz fordert mehr Geld für die Jugendarbeit der Vereine.

Wolfratshausen – Der Sportreferent des Stadtrats möchte die Nachwuchsarbeit in den Vereinen stärker unterstützen. An diesem Donnerstag debattiert der zuständige Fachausschuss über einen Antrag von Maximilian Schwarz, den Jugendförderbeitrag zu erhöhen. Unser Mitarbeiter Dominik Stallein hat vorab mit dem BVW-Stadtrat gesprochen.

Herr Schwarz, bereits in der jüngsten Stadtratssitzung wurden die Jugendförderbeiträge erhöht. Worum geht es in Ihrem erneuten Antrag?

Der Stadtrat hat sich auf Antrag der Bürgervereinigung darauf geeinigt, für die Jahre 2019 und 2020 einen höheren Zuschuss zu bezahlen. Bislang lag der bei 18 Euro pro Kind und Jugendlichem, der von dem jeweiligen Verein betreut wird. In den beiden kommenden Jahren erhalten die Vereine, die die städtischen Turnhallen nutzen, pro Kind 21 Euro. Namentlich sind das der BCF Wolfratshausen, der 1. FC Weidach, die DJK Waldram der TSV Wolfratshausen sowie Dochang und Yawara Do. Wir reden da von über 2500 Kindern, Jugendlichen und Studenten, die in diesen Vereinen Sport treiben und professionell betreut werden. Für sie haben wir zusätzlich 7500 Euro im Haushalt bereitgestellt. In der Sitzung am Donnerstag möchte ich die Förderung langfristig erhöhen: Ab dem Jahr 2021 sollen die Vereine für diese wertvolle Jugendarbeit 24 Euro pro Kind als Zuschuss erhalten.

Mit diesem Ansinnen waren Sie bereits im Oktober gescheitert...

...und direkt nach der Sitzung habe ich den Antrag vorbereitet, den ich nun erneut vorstellen möchte. Ich glaube nicht, dass es da wie im Oktober zu Irritationen kommt. Die Kinder, die in Wolfratshausen Sport treiben können, sollten uns dieses Geld schon wert sein, finde ich. Und ich glaube, dass ich mit dieser Meinung nicht alleine dastehe.

Gab es Rückmeldungen von den Vereinen?

Die gab es, und sie waren allesamt durchweg positiv, nachdem ich die Idee im Oktober vorgestellt habe und nach der Erhöhung, die im Stadtrat beschlossen wurde. Ich wurde von allen Sportlern, mit denen ich gesprochen habe, ermutigt dranzubleiben. Ich glaube, die Sportvereine können dieses Geld gut gebrauchen und werden es an den richtigen Stellen – also vor allem im Nachwuchsbereich – investieren.

Die Jugendförderbeiträge wurden ursprünglich eingeführt, damit die Vereine die Hallennutzungsgebühren zahlen können. Einige Klubs möchten diese Gebühren jedoch kippen. Steht die Nutzungsgebühr zur Diskussion?

Aktuell nicht. Es gibt über die Nutzungsgebühren immer wieder Gespräche, und ich kenne den Wunsch der Vereine, diese Nutzungsgebühr abzuschaffen. Spruchreif ist bei dieser Thematik aber noch nichts. Ich hoffe, dass – wenn mein Antrag angenommen wird – bei den Vereinen mehr Geld übrig bleibt, als sie am Schluss für die Hallennutzung bezahlen müssen.dst

Info

Die Sitzung des Ausschusses für Kultur, Jugend, Sport und Soziales des Stadtrats an diesem Donnerstag, 13. Dezember, beginnt um 18 Uhr im Rathaus und ist öffentlich.

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