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24 zusätzliche Parkplätze könnten am AWO-Heim am Paradiesweg entstehen. 

Stadt will 24 Plätze am Paradiesweg schaffen

Kampf dem Parkdruck

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Wolfratshausen - Die Stadt Wolfratshausen soll mehr Parkplätze bekommen – und das möglichst schnell. In einem ersten Schritt könnten 24 neue Plätze am Paradiesweg entstehen. Ideen gibt es auch für den Lehrerparkplatz an der Sauerlacher Straße. Wie es mit dem Hatzplatz weitergeht, wird im Februar beraten.

Damit greift der Wolfratshauser Stadtrat zwei der Empfehlungen direkt auf, die Christian Fahnberg dem Gremium am Dienstag in dessen Sondersitzung präsentiert hatte. Demnach wäre es problemlos und für vergleichsweise wenig Geld möglich, auf dem gut ausgelasteten Parkplatz am AWO-Seniorenheim am Paradiesweg 24 zusätzliche Stellplätze zu schaffen und die Zahl damit auf 75 zu erhöhen. Fahnberg rät dazu, diese Plätze weiter kostenfrei zu lassen. „Die Idee ist, im fußläufigen Bereich der Altstadt, also maximal zehn Minuten entfernt, Auffangparkplätze an den Einfallstraßen zu schaffen.“

Vor diesem Hintergrund soll die Verwaltung auch prüfen, ob es möglich wäre, den innenstadtnahen Lehrerparkplatz an der Sauerlacher Straße vormittags für die Allgemeinheit zu öffnen und die Lehrer zu fragen, ob sie auch woanders parken könnten. Fahnberg zufolge wären damit 80 bis 120 zusätzliche Parkvorgänge am Vormittag möglich. Außerdem könnte man den Parkplatz in das Parkleitsystem einbinden.

Wie es am Hatzplatz weitergehen soll, wollen die Stadträte in der Februar-Sitzung entscheiden. Bis dahin wollen die Fraktionen darüber befinden, wie viele Parkplätze sie insgesamt schaffen wollen. Fahnberg konstatierte, dass ein Plus an Parkplätzen an dieser Stelle sinnvoll wäre, weil sie gut erreichbar und der Weg zur Innenstadt nicht weit sei. Ein Parkdeck wäre denkbar, müsste wegen der sensiblen Lage zwischen der Loisach und dem kleinen Bach aber sehr behutsam geplant werden. „Das braucht auch die Akzeptanz der Anwohner.“ Um die Fußgänger besser lenken zu können, hält er eine Ampel am Johannisplatz für notwendig.

Auf Nachfrage von Manfred Menke (SPD) erläuterte der Planer, warum er auf dem Loisachhallenparkplatz keine zeitliche Beschränkung einführen würde, auch, um der Dauerparker Herr zu werden. „Natürlich würde man auf diese Weise mehr Fluktuation reinbringen“, sagte Fahnberg. Auf der anderen Seite sei dieser Parkplatz der einzige, der die von Norden kommenden Autofahrer auffange. Ob eine zeitliche Begrenzung sinnvoll ist, sei daher fraglich. Fahnberg riet auch dazu, sich für die Zeit nach der S-Bahn-Verlängerung Klarheit zu verschaffen. „Man sollte unbedingt darauf drängen, dass die Tarifgrenze nicht in Wolfratshausen liegt und so den Parkdruck verringern.“

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