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Einkaufsbummel am Sonnta g: Wie hier zum Mittefastenmarkt, dürfen die Geschäfte auch künftig öffnen. 

Kritik der Gewerkschaft

Stadt Wolfratshausen hält an vier Marktsonntagen fest

Auch im kommenden Jahr hält die Stadt Wolfratshausen an den vier Marktsonntagen, an denen auch die Geschäfte geöffnet sind. Die Gewerkschaft ver.di kritisiert das.

Wolfratshausen – Vier Mal im Jahr kann in Wolfratshausen auch sonntags eingekauft werden: im März zum Mittefastenmarkt, im Mai zum Nepomukmarkt, im Oktober zum Kirchweihmarkt und im November zum Martinimarkt. Alljährlich muss die Stadt hierfür eine Rechtsverordnung erlassen. Und alljährlich gibt es dazu ein Schreiben der Gewerkschaft ver.di, in dem sich diese gegen die verkaufsoffenen Sonntage in der Loisachstadt ausspricht.

Wie Gewerkschaftssekretär Dominik Datz die Stadt wissen lässt, nimmt der Sonntag „eine besondere gesellschaftliche, soziale und kulturelle Stellung ein“, die „in vollem Umfang erhalten bleiben muss“. Für die Beschäftigten stellten Ausnahmen vom arbeitsfreien Wochentag „eine große zusätzliche Belastung dar“, so Datz. Während der vier genannten Märkte bauen an Ober- und Untermarkt zwar viele Fieranten ihre Verkaufsstände auf. Für ver.di sind diese Angebote aber kein ausreichender Grund, um auch die Ladenlokale in der Stadt zu öffnen.

Der Stadtrat sieht das anders: Einstimmig votierte das Gremium in der Sitzung am Dienstagabend für die verkaufsoffenen Sonntage in der Loisachstadt. Mit einer Änderung: 2018 dürfen die Geschäfte auf Bitten des Werbekreises zwischen 12 und 17 Uhr öffnen statt wie bisher zwischen 13 und 18 Uhr.  

Dominik Stallein

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