Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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So könnte es aussehen: Zwei Häuser, 50 Wohnungen, Parkplätze viel Grünfläche und ein Freiluft-Schachfeld sollen auf der Coop-Wiese entstehen. Diesen vorläufigen Plan legte StäWo-Architekt Norbert Blankenhagen dem Stadtrat vor.

Städtische Wohnbaugesellschaft  

50 Wohnungen und viel Grünfläche auf der Coop-Wiese

Die Städtische Wohnbaugesellschaft hat konkrete Pläne, die Coop-Wiese in Waldram zu bebauen. In der jüngsten Stadtratssitzung stellte Architekt Norbert Blankenhagen das Bauvorhaben vor: Zwei Gebäude sollen entstehen, insgesamt sind 50 Wohnungen geplant.

Wolfratshausen – Für die Grünfläche im größten Ortsteil der Loisachstadt gibt es einen gültigen Bebauungsplan. „An den haben wir uns gehalten“, versicherte Architekt Blankenhagen bei der Präsentation des Vorhabens im Stadtrat. Mit einer Einschränkung: „Wir nutzen die mögliche Baulänge nur zu 90 Prozent aus.“ Das war eine Vorgabe des Gremiums. Dadurch wolle man die Gebäude weiter von den Hochspannungsleitungen auf dem Grundstück entfernen als im Plan vorgesehen.

Hälfte der Wohnungen wird familiengerecht

Die Städtische Wohnbaugesellschaft (StäWo) möchte zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 50 einkommensorientiert geförderten Wohnungen errichten. Dabei sollen sechs Einzimmer-, 18 Zweizimmer-, 16 Dreizimmer- und zehn Vierzimmerwohnungen entstehen. Das bedeutet: „Etwa die Hälfte der Wohnungen sind familiengerecht und groß genug für drei bis fünf Personen.“ Unter den Gebäuden soll eine Tiefgarage angelegt werden. Weitere Parkmöglichkeiten sind oberirdisch vorgesehen.

Die Coop-Wiese umfasst etwa 16 000 Quadratmeter, rund 5000 sollen bebaut werden. „Allerdings möchten wir davon fast 2000 Quadratmeter wieder begrünen“, erläuterte Architekt Blankenhagen. „80 Prozent der heutigen Grünfläche bleiben grün.“ Die Freiflächen sollen ansprechend und familienfreundlich gestaltet werden. Im Plan sind zwei Kleinkinderspielplätze vorgesehen, ein Pavillon mit Sitzmöglichkeiten, und einige Bänke entlang der Fußwege sollen zum Verweilen einladen. Außerdem sei ein Freiluftschachfeld denkbar.

Schnaller (SPD): „Das ist eine hervorragende Lösung“

Die Pläne gefielen einigen Ratsmitgliedern. „Das ist eine hervorragende Lösung“, lobte SPD-Stadtrat Fritz Schnaller. Auch Josef Praller, Fraktionssprecher der Bürgervereinigung, nannte die Gestaltung „gefällig“. Grünen-Sprecher Dr. Hans Schmidt begrüßte die Planungen zwar, haderte allerdings mit einem Punkt: „Ursprünglich wollten wir 52 Wohnungen anlegen.“

Was ist wichtiger: Familienfreundlichkeit oder mehr Wohnungen? 

Da die StäWo im Dachgeschoss der Gebäude zwei Zweizimmerwohnungen zu je einer Vierzimmerwohnung zusammenfassen möchte, fallen zwei Wohneinheiten weg. Architekt Blankenhagen möchte dafür eine Entscheidung des Gremiums: „Man muss sich festlegen, was in diesem Falle wichtiger ist: Familienfreundlichkeit oder mehr Wohnungen.“ Renate Tilke (CSU) hatte weitere Optimierungsmöglichkeiten. „Die beiden Kleinkinderspielplätze sind mir zu klein.“ Außerdem könne man doch einen Spielplatz für größere Kinder anlegen. Nach Blankenhagen sei das nicht sinnvoll. „Wenige Meter von den Gebäuden entfernt ist doch bereits ein Spielplatz.“ Zum Spielen stünde auch viel Grünfläche zur Verfügung.

Heilinglechner rechnete mit Gegenwind

Im Vorfeld der Sitzung rechnete Rathauschef Klaus Heilinglechner mit Gegenwind aus der Bevölkerung. „Es liegt auf der Hand, dass niemand in Jubel ausbricht, wenn in der Nachbarschaft gebaut wird“, sagte der Bürgermeister im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Pläne der Städtischen Wohnbaugesellschaft möchte er den Waldramern in Form eines Informationsabends erläutern.

Von Dominik Stallein

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