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Im ZUK Benediktbeuern erleben Kinder die Natur auf dem Kochelsee.

Darf überall gepaddelt werden?

Stand-Up-Paddeln in Walchensee, Kochelsee und Isar: Was erlaubt ist - und was verboten

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Stand-Up-Paddel sind in diesem Sommer überall zu sehen. Wo darf gepaddelt werden und wo nicht? Das Landratsamt erklärt, wie die rechtliche Lage in Bad Tölz-Wolfratshausen ist.

Bad Tölz-Wolfratshausen - Bei privater Nutzung zählt Stand-Up-Paddeling zum Gemeingebrauch und ist damit laut Landratsamt auf öffentlichen Gewässern zulässig. Einschränkungen gelten aus Sicht des Naturschutzes für folgende Bereiche:

  • Schilfbereiche sind zu meiden. Hier brüten Vögel. Schilfzonen sind auch Ruheplatz während der Mauser.
  • Zum Schutz der Fische und Fischbrut sind Flachwasserbereiche zu meiden.
  • Im Verlauf der Isar haben Flussuferläufer und Flussregenpfeifer ihre Gelege auf dem blanken Kies der Inseln und ziehen dort ihre Jungen auf. Im Zeitraum vom 15. März bis 10. August ist es verboten, die Kiesinseln und abgesperrten Brutbereiche zu betreten, zu baden oder anzulanden.
  • Im Walchensee darf die Insel Sassau als Naturschutzgebiet nicht betreten werden. Wasserfahrzeuge und Schwimmkörper dürfen sich nicht weniger als 50 Metern nähern.
  • Der Kochelsee liegt im Vogelschutzgebiet Loisach-Kochelseemoore. Die Buchten im Norden sind Rückzugsort, Brut- und Ruheplatz für Wasservögel und sollten deshalb nicht befahren werden.
  • Auch im Freiwasser sollte Abstand zu großen Wasservogelansammlungen gehalten werden. Hier schwimmen immer wieder größere Gruppen Entenvögel während der Mauser zusammen, die keinen Stress gebrauchen können.  

sw

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