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Echte Handarbeit: Ein Mitarbeiter der Firma Thannhauser und Ulbricht aus dem Landkreis Donau-Ries beseitigt die Stolperfallen auf dem Walsersteg.

Arbeiten kosten Kommune keinen Cent

Stolperfallen am Walsersteg ausgemerzt

Wolfratshausen – Die Stolperfallen am Walsersteg sind ausgemerzt worden.

Wolfratshausen – Der Brückenschlag erfolgte im September 2013. Seither verbindet der Walsersteg, eine imposante Fuß- und Radfahrerbrücke, die Geltinger Straße mit dem Wohngebiet Am Poign und der Wolfratshauser Altstadt. 46 Meter lang ist das Bauwerk, das sich auch zu einem beliebten Fotomotiv entwickelt hat, rund 880 000 Euro gab die Flößerstadt für die Errichtung aus. Abzüglich 315 000 Euro, die der Freistaat übernahm.

Im Februar dieses Jahres bereitete der Walsersteg dem Sprecher der CSU-Fraktion, Günther Eibl, Sorgen. Denn auf dem Asphaltbelag hatten sich „Ausbuchtungen“ gebildet, berichtete Eibl seinerzeit im Bauausschuss. Dieser Missstand stelle insbesondere eine Gefahr für Radfahrer da, die von der einen zur anderen Flussseite unterwegs sind.

Bauamtsmitarbeiter Franz Hofner bestätigte die Beobachtungen Eibls und sagte den Mitgliedern des Fachausschusses zu, für Abhilfe zu sorgen. Er, Hofner, stehe bereits mit der für den Asphaltbelag verantwortlichen Firma in Kontakt. Die habe „ihre Gewährleistung verlängert“, berichtete Hofner. Sobald es die Witterung zulasse, werde der Schaden auf dem Walsersteg behoben.

Nun war der Tag gekommen: Kaum hatte der Starkregen nachgelassen, machten sich die Mitarbeiter des zuständigen Betriebs aus Fremdingen im Schwabenland ans Werk. Rund 20 schadhafte Stellen auf dem Walsersteg wurden aufgefüllt und anschließend abgeschliffen, um wieder eine einheitliche Asphaltdecke herzustellen. „Reprofilierung“ nennt das der Fachmann. Zum guten Schluss kam eine große Schleifmaschine zum Einsatz: Mit deren Hilfe bekam die komplette Oberfläche der Loisachquerung einen neuen Grip, um die Rutschgefahr zu bannen.

Die Arbeiten, die voraussichtlich an diesem Donnerstag abgeschlossen werden, kosten die Kommune keinen Cent, bestätigt Bauamtsmitarbeiter Hofner. „Sie fallen noch unter die Gewährleistung.“ Die Fachfirma habe „ohne Diskussion“ auf den Hinweis aus dem Wolfratshauser Rathaus reagiert. „Das war ja keine große Sache“, urteilt Hofner. Doch Missstand sei Missstand – „und der muss behoben werden.“

cce

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