Nordkorea erneut von Erdbeben erschüttert

Nordkorea erneut von Erdbeben erschüttert
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Die Staatsstraße zwischen Münsing und Holzhausen hatte es besonders schwer getroffen. Aber auch in den anderen Gemeinden und Städte im Nordlandkreis hat der Winter Spuren hinterlassen.

Straßenschäden im Nordlandkreis

Väterchen Frost hat Spuren hinterlassen

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Der Winter hat Spuren auf den Straßen im Landkreis hinterlassen. Wie berichtet hat es vor allem den Bereich um Münsing schwer getroffen – aber auch die anderen Gemeinde und Städte.

Wolfratshausen – Um den Zustand der Wolfratshauser Straßen in der Stadt zu beschreiben, braucht Mathias Schmidberger von den Stadtwerken nur ein Wort: „Verheerend.“ Am extremsten seien die Schäden auf der Faulhaberstraße in Waldram. Aber auch im übrigen Stadtgebiet gebe es ungewöhnlich viele Frostaufbrüche – beispielsweise am Wasenweg, an der Auenstraße und am Mühlpointweg. Schuld sei die extreme Frostperiode im Januar. Auch in der Gemeinde Icking gibt es einige Straßenschäden. Besonders auffällig seien sie an der Meilenberger Straße. „Aber das ist alles nicht so dramatisch, dass wir es gleich flicken müssten“, sagt Lorenz Hohenadl vom Technischen Bauamt. Ähnlich ist die Situation in Geretsried: „Aufgrund der sehr kalten Temperaturen vor allem im Januar haben auch wir mit Frostaufbrüchen zu kämpfen“, berichtet Pressereferent Thomas Loibl. „Wir sind derzeit damit beschäftigt, die entstandenen Schäden zu ermitteln.“ Das Bauamt erwartet eine Schadenshöhe von rund 20 000 Euro. Das sei Durchschnitt, sagt Loibl: „Besonders frostige Winter schlugen in der Vergangenheit gut und gerne mit 30 000 Euro zu Buche, weniger frostige mit 10 000 Euro.“

Mehr Schäden als in den vergangenen Jahren

In Münsing fallen die Schäden auf der Kreisstraße nach Degerndorf und auf der Staatsstraße nach Holzhausen ins Auge. Im Gemeindegebiet selbst hat Josef Limm vom Technischen Bauamt noch keine genaue Bestandsaufnahme gemacht. Trotzdem ist er sich sicher: „Wir haben mehr Schäden als in den vergangenen Jahren, viele Fugen sind aufgegangen.“ Die Schäden auf den innerörtlichen Straßen seien aber nicht so massiv, dass akuter Handlungsbedarf bestehe.

Dietramszell: „Es gibt einiges zu sanieren“

Welche Arbeiten in Dietramszell anstehen, kann Hubert Walser vom Technischen Bauamt noch nicht sagen. Nur so viel weiß er: „Es gibt einiges zu sanieren.“ Probleme gibt es vor allem außerhalb des Gemeindegebiets. Etwa auf der Staatsstraße 2368 zwischen Dietramszell und Bad Tölz: „Bedingt durch den starken Frost gab es da einige Aufbrüche“, berichtet Josef Strobl, Dienststellenleiter der Tölzer Straßenmeisterei. Seine Behörde ist für zirka 300 Kilometer Hauptstraßen zuständig. Ebenfalls mit Frostschäden hat die Straßenmeisterei auf der Staatsstraße 2064 zwischen Bad Tölz und Königsdorf zu kämpfen. Die dritte kritische Stelle befindet sich laut Strobl auf der Staatsstraße 2071 zwischen Lenggries und Jachenau.

Mit einem blauen Auge davon gekommen

Relativ entspannt ist die Lage in Egling, Eurasburg und Königsdorf. „Bei uns gibt es keine dramatischen Schäden durch den Frost“, sagt Eurasburgs Bürgermeister Moritz Sappl. „Der Winter war nicht so schlimm“, bestätigt Franz Foitzik vom Eglinger Bauamt. „Wir haben keine größeren Schäden.“ Auch von Bürgern seien keine Beschwerden eingegangen. Die kamen auch dem Königsdorfer Geschäftsleiter Andreas Baumann nicht zu Ohren: „Wir werden uns die Gemeindestraßen im Frühjahr aber genauer anschauen.“

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