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Der wiedergewählte Vorstand der UWW: (v. li.) Schriftführer Josef Wehbe, Kassenwart Christian Spindler und Vorsitzender Christian von Stülpnagel. Nicht im Bild ist der stellvertretende Vorsitzender Jens Eckart. 

UWW

Stülpnagels letzte Amtszeit

In der 44. Jahresversammlung der Unternehmervereinigung Wirtschaftsraum Wolfratshausen (UWW) wählten rund 50 von 135 Mitgliedern im Saal der Sparkasse den bisherigen Vorstand per Akklamation wieder. Für Christian von Stülpnagel ist es die letzte Amtszeit.

Wolfratshausen– Der Vorsitzende kündigte an, sein Amt in zwei Jahren zur Verfügung zu stellen. Unterstützt wird er bis dahin von seinem Stellvertreter Jens Eckart, Kassenwart Christian Spindler, Schriftführer Josef Wehbe sowie den beiden Kassenprüfern Thomas Grauel und Franz Stöger.

Vor den zügig durchgeführten Wahlen blickte von Stülpnagel auf das vergangene Jahr zurück. Neben zahlreichen Vorträgen etwa zu den Themen Datenschutzrecht und Unternehmensführung sowie Betriebsbesichtigungen blieb dabei vor allem die Verleihung des Sparkassen-Bürgerpreises an die UWW in Erinnerung. „Das Preisgeld in Höhe von 750 Euro haben wir der Stiftung ,Startchance‘ gespendet und dann noch mal 750 Euro draufgelegt“, berichtete der Vorsitzende.

Er unterstrich, dass es der UWW auch weiterhin in erster Linie um Information, Weiterbildung und gemeinsame Erlebnisse gehe. So wird am 23. Februar eine Betriebsbesichtigung bei der Helikopter-Simulatorenbau-Firma Reiser in Höhenrain angeboten. Am 11. April können Schüler mit Markus Hoffmann in der Loisachhalle ihr Gedächtnis trainieren. Des Weiteren sind Betriebsbesichtigungen bei der Firma Brumaba, ein Bergausflug, ein Besuch des Waldramer Badehauses sowie des Stollens am Sylvensteinspeicher geplant. Josef Bichler lädt zudem am 24. April ab 15 Uhr zu einer Führung durch die Tölzer Berufsschule ein. Der Schulleiter plädierte während der UWW-Jahresversammlung in einem kurzen Vortrag für eine Stärkung der dualen Ausbildung. Sorgen bereitet ihm vor allem der Mangel an geeignetem Personal. „Noch immer ziehen viele Lehrer eine Laufbahn am Gymnasium vor“, bedauerte Bichler. Dabei sei es vor allem die Berufsschule, die dringend benötigte Fachkräfte und Handwerker hervorbringe: „Diese Einrichtung hält unseren Alltag aufrecht.“ Peter Herrmann

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