Ein Surfer im Wasser
+
Surfen wie auf dem Eisbach in München: Geplant ist, die Welle im Sommer 2022 in Betrieb zu nehmen

Bald Konkurrenz zum Eisbach?

Surfen in Wolfratshausen: Nächste Hürde geschafft - Welle soll schon bald in Betrieb gehen

  • Carl-Christian Eick
    VonCarl-Christian Eick
    schließen

Die Surfwelle in Wolfratshausen wurde schon oft beerdigt, aber das Projekt ist lebendiger denn je. Es gibt gute Nachrichten für die Surfer - und einen Zeitplan.

Wolfratshausen - Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Surfwelle lebt. Das hat Bürgermeister Klaus Heilinglechner (BVW) in einer Bekanntmachung an den Stadtrat unterstrichen, die in der Sitzung der Bürgervertreter am Dienstag in der Loisachhalle veröffentlicht worden ist. Wie berichtet hat das Landratsamt die wasserrechtliche Genehmigung für das in Weidach geplante Projekt erteilt.

Surfer können aufatmen: Eine Klage wird nicht mehr erwartet

Für Rathauschef Heilinglechner ist das eine von zwei „erfreulichen Nachrichten“. Die zweite: „Der Bezirksfischerverein Wolfratshausen verzichtet auf eine Klage gegen den Bescheid. Es wird eine gute Zusammenarbeit mit dem Verein ,Surfing Wolfratshausen‘ angestrebt.“ 800 000 Euro wird die künstliche Welle nach derzeitigem Stand kosten, maximal 400 000 Euro steuert die Stadt bei – davon sind bereits 180 000 Euro in die Planung investiert worden.

130 000 Euro Spenden haben die Surf-Fans eingesammelt, weitere 270 000 Euro aus dem Leader-Programm kommen von der EU – sofern die Maßnahme bis Ende Januar 2023 umgesetzt wird. Ursprünglich hätten die Baukosten schon Ende dieses Jahres mit der EU abgerechnet werden müssen, doch die Kommune erreichte laut Bürgermeister jetzt eine Fristverlängerung.

Die Inbetriebnahme der Surfwelle ist für den Sommer 2022 geplant.“

Bürgermeister Klaus Heilinglechner

Ein Ingenieurbüro ist nun für die Leistungsphasen 6 und 7 beauftragt worden und startet laut Bürgermeister in die Ausführungsplanung und Ausschreibung. Heilinglechner wörtlich: „Die Inbetriebnahme der Surfwelle ist für den Sommer 2022 geplant.“ Bezüglich der Kostenentwicklung „wird in den nächsten Wochen eine Antwort erwartet“.

Parallel zu dem Planungs- und Umsetzungsverfahren arbeitet der Surferverein an den Details des Betriebskonzepts. In einer der nächsten Stadtratssitzungen werde der aktuelle Sachstand vorgestellt, kündigt Heilinglechner an.  cce

Lesen Sie auch: Menschen rein, Autos raus: Das ist der Plan für die Wolfratshauser Altstadt Übrigens: Alles aus der Region gibt‘s jetzt auch in unserem neuen, regelmäßigen Wolfratshausen-Geretsried-Newsletter.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare