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Auf einer Wellenlänge: Bürgermeister Klaus Heilinglechner (li.), Stefanie Kastner, V orsitzende des Vereins „Surfing Wolfratshausen“, und Uwe Massong, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Isar-Loisachtal eG., haben am Dienstag eine konzertierte Spendenaktion für den Bau einer künstlichen Surfwelle auf der Loisach gestartet. 

Im Schwarm zur Surfwelle

Surfing Wolfratshausen: Crowdfunding-Aktion gestartet

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„Viele schaffen mehr“: Das ist das Credo von Uwe Massong, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Isar-Loisachtal eG. Von diesem Prinzip soll nun der Verein„Surfing Wolfratshausen“ profitieren.

Wolfratshausen – Eine künstliche Surfwelle auf einem Nebenarm der Loisach im Ortsteil Weidach: Das ist das Ziel des Vereins „Surfing Wolfratshausen“ um seine Vorsitzende Stefanie Kastner (wir berichteten mehrfach). Bürgermeister Klaus Heilinglechner, die städtische Tourismusmanagerin Gisela Gleißl und die große Mehrheit des Stadtrates stehen hinter dem Projekt.

Finanzierung als größte Herausforderung

Die aktuell größte Herausforderung ist die Finanzierung der Surfwelle, die laut Schätzung rund 320.000 Euro kosten wird. 160.000 Euro erhofft man sich vom sogenannten Leader-Programm der Europäischen Union. Im Februar, so Rathauschef Heilinglechner, wird die Kommune den entsprechenden Antrag stellen. Fließen die Fördermittel, stellt die Stadt Wolfratshausen weitere 100.000 Euro für die Surfwelle zur Verfügung. Aber: 60.000 Euro muss der Surfwellen-Verein selbst zusammentragen.

Aus diesem Grund nutzen Stefanie Kastner und Co. die Crowdfunding-Plattform der Raiffeisenbank Isar-Loisachtal. Dort kann jeder das Projekt unterstützen – und für die Surfwelle einen kleinen oder großen Betrag spenden. Ein Vorteil: Für jede Spende ab fünf Euro legt die Raiffeisenbank fünf Euro obendrauf. Die Crowdfunding-Aktion läuft bis zum 4. März, 20.000 Euro Spenden sind angepeilt. „Das ist unser bisher größtes Crowdfunding-Projekt“, sagte Andreas Pentenrieder, Marketingleiter der Bank, am Dienstagmorgen in einem Pressegespräch. Erfolgreich abgeschlossen wurden in jüngster Vergangenheit nach seinen Worten eine Spendensammlung für einen Kleinbus für die Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe sowie für eine Wärmebildkamera für die Weidacher Feuerwehr.

Kastner ist zuversichtlich

„Wir sind zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen“, sagte „Surfing-Wolfratshausen“-Chefin Kastner. Mitentscheidend sei, dass der Hinweis auf die Crowdfunding-Aktion in sozialen Netzwerken wie Facebook so oft wie nur möglich geteilt wird. Je größer der „Schwarm“, der erreicht wird, desto größer die Chance, dass Spenden fließen. Wird die 20.000-Euro-Marke erreicht, wird das Geld zunächst an die Stadt Wolfratshausen überwiesen. Die Kommune stellt ab 200 Euro Spendenquittungen aus – und verwaltet die zweckgebundene Spendensumme bis zum Spatenstich für die Surfwelle. Und wenn das Projekt platzt? Dann überweist die Stadt das Geld an die jeweiligen Unterstützer zurück. Alle Details zur Initiative gibt’s auf der Homepage der Raiffeisenbank Isar-Loisachtal und der Homepage beziehungsweise der Facebook-Seite des Vereins „Surfing Wolfratshausen.“

„Bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 wird Surfen zum ersten Mal im Wettkampf ausgetragen“, berichtete Kastner am Dienstag. Sie rechnet damit, dass die Sportart dadurch noch populärer und die Nachfrage nach Trainingsmöglichkeiten – zum Beispiel auf einer künstlichen Flusswelle – steigen wird. Bürgermeister Heilinglechner nahm den Ball mit einem Lächeln auf: „Vielleicht wird München ja noch einmal Austragungsort für Olympische Spiele. Dann könnte der Surfwettbewerb bei uns in Wolfratshausen stattfinden.“

Infos im Internet:

www.surfing-wolfratshausen.de

www.rileg.viele-schaffen-mehr.de

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