1. Startseite
  2. Lokales
  3. Geretsried-Wolfratshausen
  4. Wolfratshausen

Surfwellen-Verein löst sich auf - Bürgermeister äußert sich: „Viel gemeinsam erreicht“

Erstellt:

Von: Dominik Stallein

Kommentare

Surfer auf dem Eisbach
Surfen in Wolfratshausen: Das Projekt ist gestorben. Jetzt äußert sich Bürgermeister Klaus Heilinglechner. © Dpa

Das Projekt Surfwelle in Wolfratshausen ist Geschichte. Der Verein hat sich aufgelöst. Dazu äußert sich nun der Bürgermeister und zollt den Ehrenamtlichen Respekt.

Wolfratshausen – Das Ende des Surfwellen-Projekts in Wolfratshausen ist besiegelt. Am Montag hat der Verein Surfing Wolfratshausen wie berichtet seine Auflösung angekündigt. Auf Wunsch würden Spendengelder zurückerstattet. In einer Pressemitteilung äußerst sich Rathauschef Klaus Heilinglechner zu diesem Schritt.

Surfwellen-Verein löst sich auf - Bürgermeister äußert sich: „Viel gemeinsam erreicht“

Klaus Heilinglechner
Klaus Heilinglechner: Der Bürgermeister zollt den Ehrenamtlichen seinen Respekt. © Ralf Gerard

Der Bürgermeister zollt den Ehrenamtlichen seinen Respekt: „Unglaublich, welche große Leistung der Verein erbracht hat“ – zum Beispiel beim „Spendenwunder“ vor gut zweieinhalb Jahren: Damals stand das Projekt kurz vor dem Aus, „praktisch über Nacht wurde eine Finanzierungslücke über mehrere Tausend Euro“ gefüllt, erinnert sich Heilinglechner. Rund 63 000 Euro hatte die Initiative aufgetrieben. Der Verein habe darüber hinaus einen „erheblichen Anteil des Projektbudgets über den Betrieb refinanziert und an die Stadt zurückgeführt“.

Surfwelle in Wolfratshausen ist Geschichte: „finanzielles Risiko zu hoch“

Massive Kostensteigerungen, die Heilinglechner unter anderem auf die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine zurückführt, hätten nun jedoch zum endgültigen Abebben der Welle geführt. „Das finanzielle Risiko für die Stadt ist zu groß, um das Projekt fortzuführen.“ 142 000 Euro hatten zuletzt gefehlt. Derzeit sei es ein Anliegen der Kommune, den Haushalt zu konsolidieren, dadurch „ist der finanzielle Spielraum für die Stadt Wolfratshausen erheblich gesunken“.

Wolfratshauser Surfwelle: Das Projekt startete 2013

Das Projekt, das im Jahr 2013 gestartet war, habe „eine große Welle der Begeisterung“ in Wolfratshausen losgetreten. Der Bürgermeister schließt sein Schreiben mit Worten des Danks an alle Beteiligten: „Viel wurde gemeinsam erreicht, manchmal mussten Hindernisse überwunden oder Brücken geschlagen werden. Es wurde viel kommuniziert, auch gelacht und gefeiert. Ein toller Spirit kam in die Stadt. Hoffentlich können wir uns etwas davon bewahren.“

(Unser Wolfratshausen-Geretsried-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus Ihrer Region. Melden Sie sich hier an.)

Auch interessant

Kommentare