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1,14 Promille hatte ein 40-jähriger Wolfratshauser nach Genuss seiner Feierabend-Halben. 

Urteil

Teure Feierabend-Halbe: Wolfratshauser (40) muss 1.200 Euro zahlen

Das Arbeitsende mit einem Bierchen unter Kollegen zu begießen, ist vermutlich bei vielen Menschen gang und gäbe. Einen 40-jährigen Wolfratshauser kam dieses lieb gewonnene Ritual jedoch teuer zu stehen.

Wolfratshausen –  Am 21. November vorigen Jahres gegen 20.45 Uhr rauschte der Mann auf der B 11 bei Geretsried mit einer Geschwindigkeit von 109 Stundenkilometern in eine Radarkontrolle – erlaubt waren nur 70 Stundenkilometer. Weil die Polizeibeamten Alkoholgeruch wahrnahmen, musste der Fahrer sie auf die Wache begleiten. Dort ergab eine Blutprobe 30 Minuten später einen Wert von 1,14 Promille. Vor Gericht räumte der Beschuldigte ein, nach Feierabend in der Firma noch mit Kollegen „getrunken und geratscht“ zu haben.

Drei Halbe für 1200 Euro

Auf etwa drei Halbe bezifferte er seinen Konsum. Dafür ist er seinen Führerschein nun für insgesamt neun Monate los. Zudem verurteilte ihn das Gericht zu einer Geldstrafe von 1200 Euro (30 Tagessätze zu je 40 Euro). „Es wird mir eine Lehre sein“, versprach der bislang unbescholtene Angeklagte, bevor er den Sitzungssaal verließ. 

Von Rudi Stallein

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