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Bootfahren auf der Isar. Ein echter Trend. Doch bei allem Spaß darf die Umwelt nicht vernachlässigt werden, finden auch die Veranstalter solcher Fahrten.

Brief und Siegel auf die Rücksichtnahme

Veranstalter von Bootstouren wollen Isar schützen

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Bad Tölz Wolfratshausen – Die Natur der Isarauen auf Bootsfahrten genießen, ohne den wertvollen Lebensraum zu beschädigen. Das ist nicht nur das Ziel von Umweltschützern.

Die Natur der Isarauen auf Bootsfahrten genießen, ohne den wertvollen Lebensraum zu beschädigen: Dass das zusammenpasst, wollen die Jugendsiedlung Hochland und gewerbliche Anbieter jetzt mit einem neuen Qualitätssiegel unter Beweis stellen. Die Diskussion um Schlauchbootfahrer auf der Isar hat vergangene Woche neue Fahrt aufgenommen. Wie berichtet hatte eine Facebook-Einladung zum kollektiven Bootsausflug an einem Mai-Sonntag Naturschützer und Landratsamt in Alarmbereitschaft versetzt und auch Überlegungen hochkommen lassen, Schlauchboote auf dem Fluss zu bestimmten Jahreszeiten zu verbieten. Nun meldet sich in der Debatte Robert Wenzelewski von der Königsdorfer Jugendsiedlung Hochland zu Wort. „Man sollte nicht verallgemeinern“, stellt er fest. „Nicht jeder, der auf dem Boot die Isar hinunterfährt, ist ein Schwarzes Schaf.“ Um das zu zeigen, gibt es jetzt ein Qualitätssiegel für die Anbieter von organisierten Isarfahrten. Zehn Veranstalter haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet. Darin sichern sie zu, sich an Verhaltensregeln zu halten, um das Freizeitvergnügen naturverträglich zu gestalten. So sollen die Bootsfahrten ausschließlich zwischen 1. Mai und 15. Oktober stattfinden. „Wir haben uns dazu mit den Fischern an einen Tisch gesetzt und gefragt, wann Schonzeiten eingehalten werden müssen“, erklärt Wenzelewski, der in der Jugendsiedlung den Bildungsbereich leitet. Außerdem sichern die Veranstalter zu, Vogelschutzsperrungen auf Kiesbänken ebenso zu beachten wie das Betretungsverbot von Inseln und Schilfzonen. Sie wollen den Teilnehmern die Besonderheiten und Schönheiten der Isarauen erklären, Lärm vermeiden, ihren Müll mitnehmen, immer die geeignete Sicherheitsausrüstung bereitstellen und keine offensichtlich Betrunkenen mitnehmen. Insgesamt zwölf Punkte umfasst die Selbstverpflichtung. ast

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