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Die Zahl der Straftaten im Landkreis bleibt weiterhin gering.

Statistik des Polizeipräsidiums Oberbayern

Zahl der Straftaten bleibt relativ niedrig

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Bad Tölz-Wolfratshausen – Eine Statistik des Polizeipräsidiums Oberbayern zeigt: Die Bürger im Landkreis dürfen sich sicher fühlen. Die Zahl der Straftaten bleibt, so wie im Vorjahr, gering.

Kein anderer Landkreis im südlichen Oberbayern ist so sicher wie Bad Tölz-Wolfratshausen. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rosenheim wurde zwischen Icking und der Jachenau im vergangenen Jahr die geringste Zahl an Straftaten im Vergleich zur Einwohnerzahl registriert. Das geht aus der aktuellen Kriminalitätsstatistik der Polizei hervor. Demnach wurden 2015 im Landkreis 4119 Straftaten angezeigt, 1,5 Prozent mehr als im Jahr davor. Rechnerisch kamen auf 100 000 Einwohner 3340 Straftaten (+ 0,5 Prozent). Dieser statistische Wert, die Häufigkeitszahl, gilt als Messgröße für die Kriminalitätsbelastung der Bevölkerung. Bayernweit lag diese Zahl bei 6350.

Lenggries, Jachenau, Sachsenkam, Greiling, Reichersbeuern, Gaißach, Wackersberg, Bichl, Bad Heilbrunn, Königsdorf, Eurasburg, Dietramszell und Egling: Überall dort lag die Häufigkeitszahl sogar unter 2000. In Schlehdorf, Kochel am See und Benediktbeuern sowie in Münsing und Icking registrierte die Polizei zwischen 2000 und 4000 Straftaten pro 100 000 Einwohner. Zwischen 4000 und 6000 lag die Häufigkeitszahl in Bad Tölz, Wolfratshausen und Geretsried. Bei 62,9 Prozent der im Landkreis angezeigten Straftaten ermittelte die Polizei einen Tatverdächtigen. Die Aufklärungsquote sank somit leicht um 1,5 Prozentpunkte.

Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd (Kreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting, Mühldorf, Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Rosenheim sowie kreisfreie Stadt Rosenheim) wuchs die registrierte Kriminalität um 53,7 Prozent. Der Anstieg geht laut Polizei aber ausschließlich auf die starke Zunahme ausländerrechtlicher Delikte beim Grenzübertritt von Flüchtlingen zurück. Rechnet man Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz heraus, sei ein Rückgang der Straftaten um sechs Prozent zu verzeichnen. Beim Wohnungseinbruchsdiebstahl sei die Fallzahl um 3,6, bei Diebstahlsdelikten insgesamt um 5,6 Prozent gesunken. Bei der Straßenkriminalität registrierte die Polizei 11,5 Prozent weniger Fälle als 2014. ast

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