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Stellte die „Überlebensfragen während der Starkbierzeit“: Der Münchner Kabarettist Winfried Frey war am Sonntagvormittag zu Gast beim kabarettistischen Frühschoppen in der Loisachhalle. 

Trinkt der Barbier sein Bier nur an der Bar ?

Loisachhalle: So war der kabarettistische Frühschoppen

Beim kabarettistischen Frühschoppen in der Loisachhalle ging es am Sonntag beschaulicher zu als beim Starkbierfest am Freitagabend.

Wolfratshausen – Letztere Veranstaltung war ausverkauft, dagegen waren am Sonntagvormittag nur etwa die Hälfte der weiß gedeckten Tische besetzt. Der Geretsrieder Hans Ketelhut, als Moderator und Alleinunterhalter „Bayern Hans“ an der Quetsche, spielte seine Lieder und spöttelte in seinen Gstanzln über die Wolfratshauser mit ihrem Isar-Kaufhaus-Projekt und über die Geretsrieder mit ihrem Turmbau – leider war Ketelhut akustisch schwer zu verstehen.

Stimmungsbarometer wurde nicht ausgewertet

Freiwillige vor, forderte dann Kabarettist Winfried Frey – und holte sich gleich zu Beginn seines Auftritts eine Dame namens Sybille aus dem Publikum auf die Bühne, der er einen „Beifalls-Zähler“ ans Handgelenk band für die kommenden 60 Minuten seines Programms „Endlich Frey“. Allerdings versäumte er es am Ende, das Stimmungsbarometer auszuwerten. Wer weiß, wozu das gut war.

Überlebensfragen zur Starkbierzeit

Winfried Freys Soloprogramm drehte sich nicht um Lokalpolitisches, sondern um die scheinbar üblichen Verständigungsschwierigkeiten zwischen Mann und Frau. Das Themenspektrum reichte von Wechseljahren und Hitzewallungen bis hin zum unerfüllten Wunsch nach Sex im Alter. Darüber hinaus stellte der Kabarettist und Schauspieler die einzigen wichtigen „Überlebensfragen während der Starkbierzeit“: Warum gibt es überhaupt verschiedene Biersorten? Und wer trinkt was? Macht Starkbier Muskeln? Ist das Spatenbräu nur für Bauarbeiter? Trinkt der Barbier nur an der Bar sein Bier?

„Bayern von unten aus der Gruam“ betrachtet

Bei dieser Vielfalt an Unklarheit stieg Frey freiwillig um auf die Themen „Vegan“ und „Kalorienzwergerl, die nachts die Klamotten enger nähen“. Summa summarum Scherzchen, die als überstrapaziert bezeichnet werden dürfen. Im zweiten Teil des Vormittags betrachtete Kabarettist Stefan Kröll „Bayern von unten aus der Gruam“ – und das Publikum ließ sich dazu die Brotzeit schmecken.

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