1. Startseite
  2. Lokales
  3. Geretsried-Wolfratshausen
  4. Wolfratshausen

„Unsere Kinder werden froh sein“: Klimaschützer fordern Projekte für Wolfratshausens Zukunft

Kommentare

Klimademo in Wolfratshausen
Viel Zulauf für den Klimaschutz: Aktivisten protestieren regelmäßig in Wolfratshausen für einen konsequenteren Klimaschutz. © Sabine Hermsdorf-Hiss

In Wolfratshausen protestieren am Freitag erneut Klimaschützer. „Wir müssen weg von unverbindlichen Versprechungen“, fordert einer der Sprecher.

Wolfratshausen – Das Bündnis wird nicht müde. Seit drei Jahren geht eine Gruppe von Wolfratshauser Klimaaktivisten – Wor for Future – auf die Straße. Sie führen Gespräche mit der lokalen Politik, planen Veranstaltungen und machen Druck auf die Gremien.

Am kommenden Freitag, 3. März, planen die Klimaschützer um 16 Uhr am Marienplatz die nächste Demo. Anlässlich des weltweiten Klimastreiks protestieren die Wolfratshauser – und ziehen vom Marienplatz aus über die die Sauerlacher Straße und den Floßkanal zurück in die Altstadt. Der globale Klimastreik verläuft unter dem Motto „Tomorrow is too late“ – zu deutsch: „Morgen ist es zu spät.“

„Unsere Kinder werden froh sein“: Klimaschützer fordern Projekte für Wolfratshausens Zukunft

Bei der Demo präsentiert die Gruppierung ihre Vision eines klimaneutralen Wolfratshausens. Der Slogan „Think global, act local“ beschreibe die zentralen Herausforderungen in der Klimakrise, schreibt das Wolfratshauser Bündnis in einer Pressemitteilung. Die Städte und Gemeinden sollten demnach lokale Projekte umsetzen, um die Situation weltweit zu verbessern. „Jede Kommune, die Fortschritte macht, freut sich über mehr Lebensqualität, mehr Wirtschaftsleistung und mehr Sicherheit. Klimaneutralität ist vor allem ein riesen Plus für Wirtschaft, Stadt und Menschen“, sagt Jan Reiners von „Wor for Future“.

(Unser Wolfratshausen-Geretsried-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus Ihrer Region. Melden Sie sich hier an.)

Klimademo am Freitag in Wolfratshausen

Insgesamt werben die Umweltschützer mit vier Zukunftsvorstellungen, die sie am kommenden Freitag untermauern wollen. Wolfratshausen in eine grüne und lebenswerte Stadt zu verwandeln, ist eine davon. Bäume und Pflanzen böten der Stadt eine Vielfalt an ökologischen Faktoren. Die Umweltschützer sehen durch eine Bepflanzung der Stadt Möglichkeiten, den Klimawandel abzumildern. Sie weisen darauf hin, dass Grünflächen viele Funktionen mit sich bringen – sei es die Bewahrung der Artenvielfalt oder schlicht der Schatten, den Bäume spenden und der im Sommer vor der prallen Hitze schützt.

Future-Aktivisten in Wolfratshausen: Sie fordern „eine Vision“

Ein positiver Wandel der Stadt könne eben durch Klimaneutralität erreicht werden, sagt David von Westphalen, einer der Sprecher des Bündnisses. „Wir müssen weg von unverbindlichen Versprechungen und langweiligen Litaneien. Wir müssen endlich ins Tun kommen und ab sofort an einer Vision bauen“, fordern die Klimaschützer in einer Pressemitteilung.

Alle Nachrichten aus Wolfratshausen lesen Sie hier.

Eine Umsetzung helfe nicht nur in naher Zukunft, sondern auch im Hier und Jetzt. In der Stadt gebe es weniger Verkehrsunfälle, Schadstoffe und Lärm, zählen die Aktivisten auf. „Und unsere Kinder und deren Eltern werden froh sein, wenn sie im späten 21. Jahrhundert in einer so attraktiv gestalteten Kommune leben“ so die Klimaschützer.  

Elisa Kieslinger

Auch interessant

Kommentare

Teilen