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Danke, Gerhard: DJK-Fußballchef Dominik Wamsler (li.) verabschiedete im Rahmen der Jahresversammlung den langjährigen Funktionär und Trainer Gerhard Schöpf.

Wolfratshausen

Ein Urgestein im Ruhestand

Fußball - DJK Waldram verabschiedet langjährigen Funktionär und Trainer Gerhard Schöpf im Rahmen der Jahresversammlung.

Wenn jemand den Titel „Urgestein der DJK Waldram“ verdient, dann ist es Gerhard Schöpf. Seit der Gründung des Vereins 1958 hat sich der heute 63-Jährige engagiert, spielte bis zu einer schweren Knieverletzung im Alter von 27 Jahren selbst und bekleidete über viele Jahre verschiedene Ehrenämter. Auch die Nachwuchsteams der DJK trainierte der gelerne Kfz-Mechaniker. Unter Coach Fritz Gauß wurde Schöpf schließlich Co-Trainer im Herrenbereich und zog schließlich als 2. Abteilungsleiter in die Vorstandsetage der Waldramer Fußballer ein. Bis vor kurzem war er als Beisitzer tätig. Eine Festlichkeit wie das Maibaumaufstellen oder der Bau des Vereinsheims ohne Schöpf? Unmöglich. „Als echter Waldramer muß man da schon mitmachen“, so der 63-Jährige, der im Rahmen der Jahresversammlung der Fußballsparte in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Warum er sich jetzt aus der Vorstandsarbeit zurückzieht? „Ich habe immer gesagt: Wenn ich in Rente gehe, dann höre ich auf. Seit 1. Januar diesen Jahres gehe ich nicht mehr in die Arbeit, deshalb jetzt der Rücktritt.“ Selbstverständlich bleibt der „Kümmerer um alles“ seinen Fußballern erhalten als Getränkewart und Vereinswirt der Sportalm. Zum Abschied überreichte ihm Spartenchef Dominik Wamsler einen Gutschein.

Der Fußballabteilungsleiter zog in seinem Bericht eine positive Bilanz. Besonders hervor hob Wamsler die Überreichung der „Goldenen Raute“ (Gütesiegel für vorbildlich geführte Klubs) des Bayerischen Fußballverbandes vor dem Freundschaftsspiel gegen die SpVgg Unterhaching. Dazu kam auch noch der Aufstieg der Zweiten Mannschaft in die Kreisklasse sowie die Sonderehrung des Deutschen Fußballbundes für Bambini-Trainer Walter Kresta durch Staatsministerin Ilse Aigner in der Münchner Allianz-Arena.

Eín Sonderlob gab es noch von Jugendleiter Michael Loy. Er hob in seinem Bericht die gute Kinder- und Jugendarbeit bei der DJK hervor: „Darauf bin ich besonders stolz. Wir haben acht Jugendmannschaften im Spielbetrieb und die werden von 15 Jugendtrainern ausgebildet und betreut“, so Loy. Zum Schluss appellierte DJK-Vorstand Werner Henschelchen an die Fußballer, sich Gedanken zu machen über den Fortbestand des Gesamtvereins. Denn bei der Jahresversammlung am 7. April werde niemand aus der amtierenden Vorstandschaft mehr kandidieren. Henschelchen: „Wir brauchen Nachfolger – auch aus der Fußballsparte.“ Heinz Richter

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