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Eine enge Kiste war das Duell der VSG-Volleyball er gegen Hohenbrunn. Außenangreifer Markus Meinl (am Ball, mit v. li. Thorsten Busch und Korbinian Hölzl) sorgte beim 3:0-Sieg für wichtige Punkte. 

Volleyball

VSG: Aufschlagserie als Basis für zwei Siege

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Volleyball-Herren bleiben nach 3:0-Erfolgen gegen Mühldorf III und Hohenbrunn weiter auf Meisterschaftskurs

Wolfratshausen – Die Volleyballer der VSG Isar-Loisach bleiben weiter im Rennen um die Meisterschaft in der Bezirksliga Ost. Beim Heimspieltag am Samstag setzte sich die Mannschaft von Nabil Habboubi gegen den TSV Mühldorf III und den TSV Hohenbrunn-Riemerling jeweils mit klaren 3:0-Siegen durch. „Wir waren stark verbessert bei den Aufschlägen und im Blockspiel. Außerdem war die Moral lobenswert, denn wir haben einige Rückstände aufgeholt“, lautete das zufriedene Fazit des Trainers.

Für den nötigen Teamgeist sorgten die Volleyballer aus Geretsried und Wolfratshausen schon vor dem Anpfiff: Mit einem gemeinsamen Weißwurst-Frühstück in der Halle feierte man den Geburtstag von Abteilungsleiter und Mittelblocker Lukas von Stülpnagel nach. Die Brotzeit lag den Spielern auch gar nicht schwer im Magen, denn sie starteten gegen Mühldorf III mit 7:1 Bällen. Das junge Gästeteam bekam während des gesamten ersten Satzes kein Bein auf den Boden und verlor mit 15:25. Um allen Akteuren Spielpraxis zu gewähren, wechselte der Coach für den zweiten Abschnitt durch. Doch irgendwie war jetzt der Wurm drin, „wobei es nicht an den eingewechselten Spielern lag“, betonte Habboubi. „Bei Mühldorf lief es besser und sie haben ihre Chance gewittert.“ Doch die VSG Isar-Loisach kämpfte sich beim 17:17 wieder heran und setzte sich in einer spannenden Schlussphase mit 26:24 durch. Für den dritten Durchgang machten die Hausherren mit einem 8:1-Start dank einer Aufschlagserie von Thorsten Busch alles klar und gewannen ungefährdet mit 25:18. „Wir hatten im gesamten Spiel nur sieben Angabefehler, das war wirklich sehr gut“, lobte der Trainer.

Ein ganz anderes Kaliber war der zweite Gegner des Tages. Ehe es sich die VSG versah, lag sie gegen Hohenbrunn mit 0:6 zurück. Obwohl sie auch in der Folge erhebliche Probleme mit dem Diagonalangreifer des TSV (zudem ein Linkshänder) hatte, kämpfte sie sich allmählich heran. Taktisch klug wechselte Habboubi in bestimmten Phasen den leicht angeschlagenen Mirko Walter und Zuspieler Dominik Hölzl ein, um den Block zu verstärken. Bei 23:23 hatte man Hohenbrunn eingeholt und machte – lautstark angefeuert von einer ganzen Reihe von Fans auf der Empore der Farcheter Mehrzweckhalle – mit 26:24 den Sack zu. „Leider hat der Annahmeriegel nicht immer funktioniert“, monierte der Coach.

Ähnlich eng verlief der zweite, wiederum extrem spannende Satz. Die Führung wechselte hin und her, ehe die VSG mit 25:23 die Nase vorne hatte. Analog zum ersten Match war es eine Aufschlagserie – diesmal von Außenangreifer Markus Meinl, der bereits zuvor mit vielen schönen Schmetterbällen für wichtige Punkte gesorgt hatte –, die den Hausherren eine 9:1-Führung einbrachte. Sie ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und holten den Durchgang mit 25:16. „Es war ein hochklassiges Match. Nach dem komfortablen Vorsprung konnten wir nach Belieben schalten und walten“, stellte Habboubi fest, der mit dem Auftritt seiner Schützlinge sehr zufrieden war.

Der nächste Spieltag findet bereits am Samstag, 7. Dezember, bei der SC Freising II statt (11 Uhr). Zweiter Gegner ist der direkte Verfolger der VSG, der FC Kirchweidach.

VSG Isar-Loisach/Herren I

Busch, D. Hölzl, Richter, Meinl, von Stülpnagel, Bieling, K. Hölzl, Walter, Adamek, Kammer, J. Wilhelm.

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