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Wie aus einem Guss: Die VSG-Volleyballer um (v.li.) Mirko Walter, Markus Meinl, Henry Bieling und Dominik Hölzl durften sich über eine gelungene Revanche gegen Bezirksliga-Spitzenreiter TSV Mühldorf II freuen.  

Volleyball

VSG mit Wucht und Präzision

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Volleyballer der VSG Isar-Loisach fügen mit einer 3:0-Galavorstellung dem  Bezirksliga-Spitzenreiter TSV Mühldorf II die erste Saisonniederlage zu.

Wolfratshausen– Es war eine Galavorstellung, die die Volleyballer der VSG Isar-Loisach am Samstag ablieferten. Nicht nur, dass sie den SC Schwabing in nicht einmal 60 Minuten mit 3:0 abfertigten. Dank eines der besten Auftritte der vergangenen Jahre brachte das Team von Nabil Habboubi auch noch dem Bezirksliga-Tabellenführer TSV Mühldorf II die erste Saisonniederlage bei. „Es hat alles hervorragend geklappt – die Annahme, die Zuspiele, die Angriffe und die Blockabwehr“, freute sich der sichtlich stolze VSG-Trainer.

Das erste Duell des Tages gegen Schlusslicht Schwabing verlief im ersten Satz lange Zeit ausgeglichen, ehe sich die Hausherren mit 25:17 durchsetzten. Habboubi wechselte viel durch, damit sich alle Akteure warmspielen konnten. Das klappte in den nächsten beiden Durchgängen bestens, die mit 25:10 und 25:9 deutlich an die VSG gingen. „Ich hatte mir eigentlich mehr Gegenwehr des Gegners erwartet“, sagte ein erstaunter Trainer, der die Überlegenheit seiner Mannschaft anhand der eigenen Aufschlagfehler dokumentierte: „Im ersten Satz waren es noch sechs, dann nur noch einer beziehungsweise drei.“

Entsprechend gut vorbereitet gingen seine Schützlinge in das Spitzenduell gegen die Mühldorfer, die das erste Aufeinandertreffen im November mit 3:2 gewonnen hatten und auch diesmal mit ihren bei Bayerischen und Deutschen Nachwuchs-Meisterschaften erprobten Youngstern antraten. Diese schienen allerdings zu Beginn von der Wucht und Präzision, mit der die VSG auftrat, einigermaßen überrascht und beeindruckt zu sein. Selbst dem routinierten TSV-Libero flatterten mehrfach die Nerven, sodass die Hausherren schnell auf 12:7 davonzogen. Die Gäste fingen sich zwar, doch die Spielgemeinschaft brachte den Satz nicht zuletzt dank ihrer variablen Angriffe und guten Blocks mit 25:19 nach Hause.

Im zweiten Durchgang hatte sich dann die Anfangshektik gelegt, wenngleich eine Handvoll mitgereister Mühldorfer Eltern auf der Empore der Mehrzweckhalle doch ordentlich für Stimmung sorgten. Aber auch jetzt halfen die Anfeuerungen ihren Sprösslingen nichts. Bis zum 9:7 war die Partie noch ausgeglichen, dann zog die VSG auf 15:10 davon. Coach Habboubi wechselte daraufhin Thorsten Busch als Zuspieler ein, während der bisherige Steller Dominik Hölzl zwischenzeitlich die Rolle eines dritten Angreifers übernahm. Das zahlte sich aus, der Vorsprung wuchs von 18:11 über 19:13 auf 21:15 an. Mühldorf holte am Ende noch etwas auf, musste sich aber mit 19:25 geschlagen geben.

Auch im ominösen dritten Durchgang, in dem man als führende Mannschaft gerne mal einen Gang zurückschaltet, ließ die VSG ihren Gegner nicht zur Ruhe kommen. Allerdings besannen sich die Mühldorfer Jugendlichen jetzt ihres Könnens und lagen beim 11:10 auch erstmals an diesem Tag vorne. Die Hausherren ließen sich jedoch nicht abschütteln. Dank der erneuten taktischen Einwechslung von Busch glich die VSG zum 19:19 aus. Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem der Tabellenzweite die besseren Nerven unter Beweis stellte: Nicht zuletzt dank der Angriffsschläge und Blockpunkte des starken Mirko Walter auf der Diagonalen schnappte man sich mit 25:23 auch den dritten Satz. Entsprechend konsterniert und verärgert zeigten sich die Mühldorfer nach ihrer ersten Saisonniederlage nach 14 Partien. Allerdings setzten sie sich im zweiten Spiel des Tages gegen überforderte Schwabinger mit 3:0 (25:10, 25:20, 25:14) durch.

„Wir hatten uns im Training zuletzt speziell auf die Blockabwehr konzentriert – das hat sich ausgezahlt“, freute sich Nabil Habboubi. Der Trainer schwärmte vom spielerischen Potenzial seiner Truppe, erkannte nur den psychologischen Faktor als verbesserungsfähig: „Es ist egal, ob Fehler auf dem Feld passieren – wir müssen in jeder Situation als Team Stärke zeigen.“ Und Teammanager Bernhard Wilhelm zeigte sich zuversichtlich, dass der Plan der VSG aufgehen kann: „Wenn es so weiterläuft, spielen wir hier in der Mehrzweckhalle Ende April in der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga.“

VSG Isar-Loisach/Herren I

D. Hölzl, Busch, Bieling, L. von Stülpnagel, K. Hölzl, Richter, Meinl, Walter, J. Wilhelm, T. Adamek.

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