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Warteschlangen vor Impfzentrum Wolfratshausen - Landratsamt: „Wir wissen“, dass es nicht optimal läuft

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Von: Carl-Christian Eick

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Die Warteschlange vor dem Impfzentrum
Lange Schlangen vor dem Impfzentrum in Wolfratshausen: Wer dieser Tage einen Piks verabreicht bekommen will, muss mit Wartezeiten rechnen. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Immer mehr Menschen lassen sich gegen Corona impfen - das zeigen die langen Warteschlangen vor dem Impfzentrum. Das Landratsamt erklärt das Problem.

Wolfratshausen – Die Verunsicherung ist groß, der Unmut wächst. Ein Leser unserer Zeitung, der anonym bleiben möchte, musste am Montag nach eigenen Worten in einer langen Warteschlange vor dem Impfzentrum an der Wolfratshauser Gebhardstraße zwei Stunden in der Kälte ausharren – obwohl er zuvor online einen Termin für eine Auffrischungs-Impfung vereinbart habe.

Lange Warteschlangen vor Impfzentrum Wolfratshausen - Landratsamt erklärt sich

Kein Einzelfall, wie die Sprecherin des Landratsamts, Marlis Peischer, weiß. „Wir sind bestrebt, die Situation so schnell wie möglich zu verbessern.“ Es werde „viel getan, viel gearbeitet“, doch „wir können nicht einfach schnell einen Schalter umlegen“ und alles funktioniere von jetzt auf gleich wieder reibungslos. Peischer gibt zu bedenken, dass die Arbeit des Wolfratshauser Impfzentrums, das die Aicher-Group im Auftrag des Landkreises betreibt, vor einigen Wochen „heruntergefahren“ worden sei, weil die Zahl derer, die sich impfen lassen wollten, zunehmend geringer wurde. „Jetzt müssen wir alles wieder hochfahren.“

Wolfratshausen: Zahl der Corona-Impfungen steigt

Dass derzeit noch nicht alles optimal läuft, „wissen wir“, sagt die Behördensprecherin. Dafür bittet Peischer die Bürger um Verständnis und beteuert: „Wir reizen alle Kapazitäten aus.“ Es werde kontinuierlich „daran gearbeitet, die Abläufe zu verbessern“. Sie erinnert daran, dass noch vor wenigen Tagen nicht feststand, ob genügend Vakzin für die Erst-, Zweit- oder die sogenannte Booster-Impfungen zur Verfügung steht. Inzwischen gab’s Entwarnung. Mit Impfstoff ist sowohl das Zentrum an der Gebhardtstraße als auch der Impfbus ausreichend versorgt. „Das war ein wichtiger Schritt“, so die Sprecherin des Landratsamts. „Was im nächsten Schritt kommt, kann ich heute nicht sagen.“ Nur so viel kann Peischer versprechen: Alle erzielten Optimierungen „werden wir umgehend bekannt geben“.  cce

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